Vorrede.gen. Weil das Werck zu nichts anders bestimmet / als daßes an statt einer kurtzen Außlegung / was in iedweden Sinn-Bilde enthalten / dienen solte / einen andern eine weitläuf-tigere Außlegung überlassende / oder auch uns selber auf ei-ne andere Zeit vorbehaltende. Noch dieses wird erlaubtseyn hinzu zufügen / daß nehmlich diejenigen / die in derglei-chen Sachen schreiben / zubekennen pflegen / daß es so schwersey / ein gutes Sinnbild zu machen und den Zweck darin-nen zu treffen / daß es mehr dem Glücke als etwas anderszuzuschreiben / so nun dieses bey einen Sinnbilde war ist /so wird der ja ausser Schuld und wohl entschuldigt seyn / der /indeme er viel vorbringet / in einem oder dem andern fehlet.Unser Endzweck und Absehen ist gewesen / dem Leser in et-was zu nutzen / weil die Materie / die hier gehandelt wird /gute Sitten betrifft / daran uns so viel gelegen / daß sierecht eingerichtet / und unverletzt erhal-ten werden möchten.(SD
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