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3 (1931) Vom Ausbruch des Kirchenstreites bis zum Ende des zwölften Jahrhunderts
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792 Vierter Abschnitt. Die Dichtung

in Cantica canticorum (1508 in Canterbury Christ Church; Mus. Brit. Reg.4. D.XI s.XIII), die Glossae super psalterium (im Mus. Brit. Reg. 2. C. XIs. XIII ex. Oxon. Jesus Coli. XLV s.XIII in.), die beiden Tractatus superparabolas Salomonis und super symbolum Athanasii; rein theologisch schei-nen zu sein Speculum speculationum libri IV, Meditationes de MagdalenaQuaestiones de rebus theologicis und die Fabula de conceptione b. Mariaevirginis, außerdem achtzehn Sermones. Hierzu aber hat M. Esposito in einerPariser Handschrift eine Anzahl noch unbekannter Gedichte Alexanders ent-deckt und teilweise herausgegeben. Einige dieser Gedichte sind nur Spiele-reien, nicht wenige preisen den Wein und stellen seine Bedeutung, seineWundergewalt und seine Notwendigkeit in ein solches Licht, 1 daß Alexanderals glühender Verehrer der Bacchusgabe erscheint; zwei Verse aus diesenGedichten erscheinen in den Distinctiones monasticae, die im Anfang des13. Jahrhunderts in England entstanden und die auch sonst einige VerseAlexanders anführen. Wenn der Verfasser dieser Distinctiones recht berichtetist, so hat Alexander auch eine Passio s. Albani 2 gedichtet, die allerdingssonst wohl kaum erwähnt wird. Außerdem möchte ich auf einige Titel auf-merksam machen, die dem Alexander in alten Katalogen beigelegt werden.Nämlich der von Canterbury (Dom) s. XIII XIV gibt ihm eine Expositiosuper caput aquile, der von Peterborough s. XIV ein Werk Euphrastica,einen Tractatus de tribus viribus anime und einen Hymnarius glosatus.Häufig wird ihm auch in alten englischen Katalogen wohl wegen der Ähn-lichkeit mit De nominibus utensilium das Werk Phale tolum zugeschrieben,das aber dem Adamus de Parvo ponte gehört. Ohne jede Bezeichnung wirdim Katalog von Leicester s. XV Alexander Necham erwähnt. Die ganzeÜberlieferung in alter und neuer Zeit weist fast nur nach England.

Die große Zahl der beigelegten Schriften s. bei Fabricius 1,62 f.; eine gewisseSicherheit hat M. Esposito, Engl. hist. Rev. 30, 461 ff. geschaffen. Die Erklärung zuMartian steht im Cantabr. Trin. Coli. 884 s. XIV f. 3863 und Oxon. Digby 221 s.XIVf. 3488. Die Expositio in Cantica cant. im Cantabr. Ii. 2. 31 p. 265510 s. XIV;Mus. Brit. Reg. 4 D. XI s. XIII; Lambeth pal. 23 f. 198. Oxon. Bodl. 356 s. XIII,Balliol's Coli. 3940 f. 249 s. XIII, New Coli. 43 f. 235 s. XVI. Die Sermones werdenerwähnt in Peterborough s. XIV und in Canterbury St. Augustin s. XV (zweimal) undbefinden sich in Cantabr. Ii. 1. 24 s.XIV p. 241. 273. Durham Cath. libr. B. IV. 30f. 1 s. XIV. Lond. Harlei. 325 f. 1. Oxon. Jesus Coli. 94 f. 74 s. XIII. Worcester Cath.libr. Q 6 f. 94 s. XIII. Die von Esposito a. a. O. S. 452 gedruckten Gedichte stehenim Paris. 11867 s.XIII f. 214b und im Cantabr. Gg. 6.42 s.XIII f. 223b. Die zweiVerse, die in den Distinct. monasticae erscheinen, sind die bei Esposito p. 456VI,5f.abgedruckten; 3 andre Verse bei Pitra, Spie. Solesm. 2, 319 Et Alexander nequaquamin passione s. Albani 11 Omnimodis poenis patientia pugnat inermis, Plus tarnen est armisomnia posse pati und 2, 421 Alexander Nequam ait: Vae perversori iuris mensorutrisque modis. Die Aufschriften aus Peterborough stehen Serap. 12, Int. 157 und163, 13 Int. 3, von Canterbury bei James p. 110 N. 1256.

Die weiteren Schriften, die dem Alexander in den Handschriften bei-gelegt werden, sind folgende.

g) Expositiones rerum theologicarum in der Hs. von H. Ingelbyin Ripley Castle s. XIV.

1 Vgl. 1,11 Mens est plena deo, si sit caro gister Alexander Nequam volens largüalemplena Lieo. 4, 10 Curia celesiis sine Bacho commendare Anglorum ita versifieatus est:sit tibi pestis. Quid sit crescit, wo Vs. 6 = Juv. Sat

2 So ist wohl statt Albini zu lesen. 14,139 ist.

3 Pitra, Spicileg. Solesmense 3, 454 Ma- 4 Vgl. oben.