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3 (1931) Vom Ausbruch des Kirchenstreites bis zum Ende des zwölften Jahrhunderts
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786
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786 Vierter Abschnitt. Die Dichtung

plon. O 12 s. XIII f. 12b; Mus. Brit. Cotton Tit. D XX s. XIV f. 1. Oxon. Digby 37f. 121 s. XIII, Laud. misc. 497 f. 300 s. XIII, St. John's Coli. 178 s. XIII f. 402- Paris15171 s. XIII f. 176 und Ste. Genevieve 1210 s. XIII f. 70; Vindob. 12535 s. XIII f.i'u. a., vgl. M. Esposito, The Engl. hist. Review 30, 461 f. Ausgaben von Th.Wriglit'A volume of Vocabularies etc. p. 96119, und von Scheler, Jahrb. f. rom. u. engl'Lit. 7, 6074. 155173, vgl. P. Meyer, Rev. critique 2, 295 und Romania 36, 482 ff.'Mortet, Melanges Bemont (1913) 120. R. Ellis, Americ. Journ. of Phil. 10,159 ff'(zu den Quellen).

Zu den Schoben vgl. Th. Wright, Biogr. Brit. lit. Anglo-Norm. period. p. 452 estenim veredus ut dicit Petrus Elyas equus trahens bigam et dicitur quasi vehens rhedam.Est autem rheda charethte, unde in Alexandreide: Suspirant plaustra veredus.

d)De naturis rerum. Dies umfängliche Werk in zwei Büchern be-schäftigt sich mit der Natur ganz im allgemeinen und geht von der Schöp-fungsgeschichte aus. Alexander spricht über die Engel, das Firmament,die Sterne und Planeten, über den Tag und Sonne und Mond, um dannbei der Luft zu verweilen. Der Glaube, daß das Chamäleon nur von derLuft lebe, gibt ihm Gelegenheit, auf dies Tier einzugehen, d. h. Solin 40,2124 zu kopieren. Wegen ihres Schalles in der Luft spricht er dann überdie Glocke und geht nun zu den Luftbewohnern, den Vögeln, über, wobeier ein Stück aus Cassiod. Var. 8, 31 zitiert. Die einzelnen Vogelarten werdenausführlich geschildert, der Phönix nach Ov. Met. 15, 392402 und nachClaudians Phönixgedicht, 1 der Pfau nach Martial 11, 44 und Ovid Arsam. 1,627 f., dazu nach einem Distichon Hildeberts, der Schwan nach Ber-nardus Silv. de mundi univers. 3,447 f. (p. 28) und Ovid Ep. 7,1 f. Nebenden Vögeln, deren Beschreibung mehrfach dem Solin entnommen ist undmanches Distichon aus Martial Buch 13 und 14 aufweist, finden sich auchmehrere sagenhafte Vögel erwähnt und beschrieben, wie Kap. 48 p. 99De ave quae vulgo dicitur bernekke 2 und 76 p. 121 De ave quae ex herba marinanascitur. Das zweite Buch hat es zunächst mit den Gewässern und Quellen(nach Cassiodor und Solin), ferner mit den Flüssen und dem Meer zu tunund geht dann auf die Fische als Wassertiere ein; zu ihnen wird auch dasFlußpferd und die Auster gerechnet. Von Kap. 48 an verbreitet sich Ale-xander über die Erde und ihre Steine und Metalle. Dann spricht er vonPflanzen und Kräutern, auch von ihrem medizinischen Gebrauch, überBäume und Edelsteine (nach Solin). Darauf setzt mit dem Krokodil die Be-schreibung der Tiere ein, mit den Schlangen beginnend, und zwar diese nachdem Verzeichnis bei Lucan; als hübsche Episode liest man hier Kap. 109p. 190 f. allerhand über den vergilischen Culex. Die vierfüßigen Tiere werdenmeist nach Solin beschrieben, wobei sich der Verfasser eng an den Texthält, 3 und es werden Verse aus Lucan, Martial und auch aus BernardusSilvestris 4 eingestreut. Zuweilen werden auch Geschichten aus der Gegen-wart eingeflochten, wie 2, 129 p. 209 von einem Gaukler, der einen Affenmit sich führte. Dann wird der Mensch dargestellt, und zwar mit vielfacherAnwendung von Allegorie und Moral. In Kap. 157 spricht der Verfasser

1 Aus diesem werden 53 Verse gegeben, Gervasius von Tilbury Otia imperialiaso daß dies Kapitel (1,35 ed. Wright 3,123 Barnete nennt.

p.86f.) den Wert einer Claudianhs. besitzt. 3 Vgl. 2,131 p.212f. = Solin 26,19 und

Die Lesarten (Claudian. ed. Birt p. 311f.) Weiteres; die Ueberlieferung geht fast stets

erinnern an die der Hss. JMVPER und fin- mit LMGP (Mommsen).

den sich in keiner bekannten Hs. zusammen. 4 p.211 steht das Distichon aus Bernardi

2 Es ist jedenfalls der gleiche Vogel, den de mundi univ. 3, 227 f. p.21.