F. Literaturgeschichten 319
Ausnahmefällen beiden Strophen gehörig. Das Gedicht schildert in teilweiseblühenden Farben die Hochzeit der Braut Christi mit dem Bräutigam, wobeidie Beschreibung der Kleider eine große Rolle spielt und Str. 70—81 dieGottesburg von den zwölf Edelsteinen nach Apoc. 21, 19 f. geschildert wird.Den Schluß macht ein Gebet um Christi Hilfe. Dies Epithalamium zeugt voneiner gewissen dichterischen Begabung Konrads. 1
Ueberlieferungz. B. imWircib. theol. f. 107 s. XII—XIII; Trec. 252 s.XIII; Berol.Meerm 73s.XIII; Zwetl. 180 s. XII; andere Hss. bei Watson, Speculum 3, 465f. Ausgabe 2von G.M. Dreves, Zeitschr. f. kathol. Theol. 25 (1901), 547—553 mit Var. lect. S. 553f.
iHiathegegnetl,35,1.2,91 r 2.
2 Dort muß es heißen 1,47, 2 induviis; 128, 1 nam.