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Vorwort zum zweiten Bande.
Bund IL
bereitwilligst dieser Mühewaltung, ebenso später der Verschmelzung der Werthe für die Preussische Armee mit den-jenigen der übrigen Kontingente.
Nachdem auf solche Weise, unter Aufsicht des Dezernenten für Medizinal-Statistik im Königlich PreussischenStatistischen Bureau, die grundlegende Berechnung vorgenommen war, erfolgte die endgiltige Durcharbeitung der Zahlen,die Anordnung der Tabellen und die weitere Verwerthung des Zählkarten-Materials für die spezielleren wissenschaftlichenZwecke in der Militär-Medizinal-Abtheilung des Preussischen Kriegsministeriums.
Eben so grosse Sorgfalt wie die Zählung und Gruppirung der durch Wunden und Krankheiten verursachten Verlusteerheischte die Beschaffung des Maassstabes, mittels dessen die Grösse dieser Verluste allein gemessen werden kann, d. h.die Berechnung der jeweiligen Stärke der einzelnen Truppenverbände. Die Schwierigkeiten, welche dieser so selbst-verständlich und leicht erfüllbar erscheinenden Forderung entgegenstehen, sind schon von Engel 1 ) auseinandergesetzt.Glücklicherweise fanden sich für diesen Zweck in den auf den Verpflegungsrapporten der Truppen beruhendenZusammenstellungen der Reichskommission, welche im Jahre 1871 zur Ermittelung der Kriegsleistungen der einzelnenDeutschen Staaten in Berlin zusammengetreten war, die denkbar zuverlässigsten Unterlagen vor, durch welche überdiesder bei Weitem mühseligste und umfangreichste Theil des Erforderlichen bereits gethau war. Trotz des Vorhandenseinsdieser unschätzbaren Vorarbeit blieben im Winter 1882/83 in der Militär-Medizinal-Abtheilung des Preussischen Kriegs-ministeriums mehrere Hilfsarbeiter Monate hindurch ausschliesslich damit beschäftigt, Kopfstärken in einer der geplantenAnordnung dieses Bandes entsprechenden Weise zu berechnen.
Weil es im Uebrigen bei manchen Krankheits-, Sterblichkeits- und Invaliditätsziffern wünschenswerth bleibt,nicht nur ihr Verhältniss zur Durchschnitts-Kopfstärke, sondern auch zur Gesammtzahl Derjenigen zu kennen,welche während der Dauer des Krieges der mobilen oder immobilen Armee angehört haben, seien andieser Stelle für die einzelnen Kontingente Angaben dieser Art, desgleichen über die höchste Mobilstärke der Kon-tingente eingefügt.
Gesammtzahl der während des Krieges 1870/71 bei den mobilen und immobilen Deutschen Truppenvorhanden gewesenen Offiziere, Aerzte, Beamte und Mannschaften. 2 )
1. Mobile Armee.
Am Feldzuge
haben Theil genommen,
d. h. die Französische
Grenze haben überschritten
Offiziere,Aerzte
undBeamte
Mann-schaften
Preussen und die kleineren Staaten des
26 3221102
438
847 79G56 272
18 676
Summe für den Norddeutschen Bund
27 862
3 8423)823574
922 m
130 902
29 410
30198
Gesammtsuinme . . .
33101
1113 254
2. Immobile Truppen.
In der
rleitnath
haben der
Armee an-
gehört
Offiziere,
Aerzte
Mann-
und
schaften
Beamte.
Preussen und die kleineren Staaten des
Norddeutschen Bundes......
7 039
244 595
382
15363
121
8112
Summe für den Xorddeutsehen Bund
7 542
208 070
1352
44 004
264161
13 060
13 604
Gesainmtsunnne . . .
i) 31!)
338 738
J ) Engel, Die Verluste der Deutschen Armeen an Offizieren und Mannschaften im Kriege gegen Frankreich 1870 und 1871.Berlin 1872. (S. 283.)
a ) Siehe Generalstabswerk II, Anlage 197, S. 865.3 ) Ausserdem 797 Civilbeamte.