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Die Bildung des Bibliothekars
Entstehung
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commodalioa und Annäherung an das Le-hen lasse man sich nicht zu tief zu blostcmporellen oder individuellen Ansichtenherab. Die frühere Zeit (so noch Francke)wusste für die Aegyp tische Hieroglyphikkeinen andern Ort, als in dem Capitel vonden Abkürzungszeichen der Alten; die Neu-ern möchten wohl geneigt seyn, ihr einenum vieles höhern Rang anzuweisen und ei-nen Grad der Bedeutsamkeit zuzugestehen,welcher vielleicht jenem altern Zuwenigals ein entgegengesetztes Zuviel gegenübersteht. Ebenso sucht der Jurist oft ein Buchan einem ganz andern Orte, als wo dassel-be der Philosoph, Historiker oder Philologsuchen. Für solche Fälle muss sich mithinder Bibliothekar einen Standpunkt wählen,welcher allen Parteien möglichst nahe ist.4) Man wolle eben so wenig zuviel, als zu-wenig, ordnen. Die Grenze des bibliothe-karischen Systems ist bald und leicht über-schritten, und wir zertrümmern unsern eig-nen Bau, sobald wir uus in das Feld der