XXX Inhaltsverzeichniss.
Seite
10. Das Sittliche — die Aussagen der Sprache — das Verhält-niss des Sittlichen zur Sitte.............. 57
Armuth der Sprache in Bezug auf das Sittliche — sitt-lich, moralisch, ethisch — Gemeinsamkeit des Ursprungsdes Sittlichen und der Sitte — Verschiedenheit der Gel-tung: lokale und nationale Beschränktheit der Sitte (Volks-,Landessitte), Allgemeinheit des Sittlichen.
11. Das Vefhältniss des Sittlichen zum Zweckmässigen .... 63
Die Norm für die Zwecke und die Implicirung der Mitteldurch den Zweck — Verantwortlichkeit des Willens für dieWahl der richtigen Mittel, Einfluss des Willens auf dasDenken — die Denkfaulheit (culpa) — sittliche Verantwort-lichkeit dafür.
12. Das Verhöltniss des Sittlichen zum Egoismus...... 70
Das Setzen der Zwecke des Ichs — die thierische Sphäre(Selbsterhaltung) — die menschliche: Selbstsucht, Eigen-nutz, Egoismus (Einheit von Selbstbehauptung und Selbst-bewusstsein).
Das Hinausgehen der Zwecke über das Ich: Selbstlosig-keit, Selbstverleugnung. — Das Ich nicht das Zwecksubjectdes Sittlichen.
13. Gegensatz von sittlich und unsittlich.......... 77
Negative Form des Gegensalzes — Unterschied dessel-ben von dem des sittlich Gebotenen und Verbotenen —das unsittliche Unterlassen einer Willensaction.
14. Das Erlaubte — das Zwecksubject des Sittlichen..... 84
Das Erlaubte der Sprache zufolge das einzig möglicheMittelglied zwischen dem Sittlichen und Unsittlichen. —Das Ich der Sprache zufolge nicht Zwecksubject des Sitt-lichen — ebensowenig Gott ^ die Gesellschaft.
IL Das Sittliche als Gegenstand der wissenschaft-lichen Untersuchung.
15. Die Wissenschaft — Plan der Untersuchung — Die dreiKardinalfragen der Ethik — Das geschichtlich-gesellschaft-liche System der Ethik — Die Ethik der Zukunft .... 93
Der Gegensatz des objectiv und subjectiv Sittlichen (dersittlichen Normen und des sittlichen Willens) — Die daransich knüpfenden drei Kardinalfragen der Ethik: der Ur-sprung der Normen, der Zweck derselben, die Verwirk-lichung derselben durch den Willen — Plan der folgendenUntersuchung.
Beibehaltung der imperativischen Form des Sittlichen —Die sittliche Norm kein inneres Gesetz des Subjects, sondernein äusseres Gebot der Gesellschaft — Der gesellschaftlicheZweck die Quelle aller sittlichen Normen — Gegensatz dergeschichtlichen und nativistischen Theorie — Die histo-