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Streifzüge im Kaukasus, in Persien und in der asiatischen Türkei
Entstehung
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.Mit der Morgendämmerung des 13. Octobers setzte sichunser Schiff in Bewegung. Leider mussten wir bald zuunserem Missgeschick merken, dass wir aus dem Regen indie Traufe gekommen wären, denn aller Schmutz, den wirin Petrowsk zu erdulden gehabt hatten, war Sauberkeitgegenüber dem Zustande des „Turkmen". Der Name schienfür das Schiff nicht übel gewählt, denn die Völkerschaft derTurkmenen am Ostufer des caspischen Meeres steht auch nichtim Rufe der Reinlichkeit. Eine eigentliche Cajüte war über-haupt nicht vorhanden; zwei kleine Aufbauten auf dem Deck,die grössere für die Herrenwelt, die kleinere für die nurdurch ein oder zwei Wesen vertretene Damenwelt bestimmt,vertraten deren Stelle, dagegen fehlte ein drittes Etablisse-ment, welches in Gasthöfen gewöhnlich mit der kabbalisti-schen Nummer 00 bezeichnet wird, gänzlich, und diese Ab-wesenheit machte den Aufenthalt auf dem Schiff für euro-päische Nerven und Nasen beinahe unerträglich. UnsereMitpassagiere in der ersten Classe, etwa ein halbes Dutzend,schienen sich mit dem caspischen Meer und den Eigentüm-lichkeiten des Schiffs völlig ausgesöhnt zu haben; sie lagenanscheinend sehr gleichgültig in der Pseudocajüte herum undassen sogar von den Mahlzeiten, welche ein unaussprechlichschmieriges Wesen zweimal des Tages uns auftischte; wirselbst, obwohl durch manches schlechte Unterkommen undschliesslich durch Petrowsk nicht gerade verwöhnt, konnten