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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
Entstehung
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245
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Beilagen zu Band I.

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Beilagen zu Band I.

Spezielles Verzeichniss der staatlichen, Vereins- und Privatlazarethe.

245*

383 Betten,012

395 Betten,

544 Betten,

627 -

856 -

592 -

772 -

254 -125

065 -

835 Betten,

230 Betten.

Franzosen Summe

20 122694

98 18527 663

20 816 125 848.

Königreich Württemberg.

9

A. Staatliche (Garnison-, Reserve-, Etappen- undKriegsgefangenen-) Spitäler.

1. Gmünd, Stadtkaserne und Klosterkirche, Barackenlagerund 20 Zelte, 270 Lagerstellen,

2. Hohenasperg, zugleich Kriegsgefangenendepot, Kasernen-und Spitalgebäude, 88 Lagerstellen,

3. Kirchheim u. T., Schloss, von Seiner Majestät demKönige zur Verfügung gestellt, 136 Betten,

4. Ludwigsburg, Garnisonspital (3 Wohnhäuser und 8 Ba-racken imJägerhof", sowie 4 neugebaute Baracken) unddas Barackenlazareth auf demSalon" (8 Kranken- und4 Wirthschaftsbaracken), später die Marstallkaserne, 513Lagerstellen,

5. Mergentheim, Garnisonspital, 30 Betten,

6. Schloss Solitude bei Stuttgart, Spital-, Kavalier- undTheaterbau, 260 Betten,

7. Stuttgart. No. 1. Garnisonspital und Infanteriekaserne,No. 2. Reservespital u. Reiterkaserne, zusammen 910 Lager-stellen,

8. Weingarten, zugleich Kriegsgefangenendepot, Garnison-spital und Kaserne im dortigen Klostergebäude, 75 Betten,Ulm, zugleich Kriegsgefangenendepot, Friedensspital aufder Promenade mit 4 Baracken, Friedensspital auf demSchulerplätzle, Kienlesbergkaserne mit 3 Baracken, Geisen-bergkaserne (kasemattirte, bombensichere Räume) mit 4 Ba-racken, Barackenlazareth auf dem Schulerplätzle (10 Ba-racken zur Aufnahme kranker Kriegsgefangenen bestimmt).

Zusammen 1329 Lagerstellen.

B. Vereins- und Privatspitäler.

1. Aalen, 20 Betten,

2. Biber ach, 2 Lazarethe, 116 Betten, im städtischen Hospitalund im Mutterhaus der barmherzigen Schwestern,

3. Blaubeuren, 16 Betten,

4. Canstatt, Seelbergsaal, 18 Betten,

5. Donzdorf, Schloss des Grafen v. Rechberg, 7 Betten,

6. Ehingen, Vereinsspi.tal, 20 Betten,

7. Ellwangen, neues Krankenhaus, 20 Betten,

8. Eningen a. d. Achalm, Vereinsspital, 12 Betten,

9. Esslingen, Vereinsspital im Dienstboten-Krankenhaus,38 Betten,

10. Geislingen an der Steig, Vereinsspital in einem Fabrik-gebäude, 26 Betten,

11. Gingen a. d. Breng, Vereinsspital, 12 Betten,

12. Göppingen, Vereinsspital in der Turnhalle und im Bezirks-krankenhaus, 36 Betten,

13. Grosssachsenheim, Vereinsspital im Schloss des Frhrn.v. König, von diesem zur Verfügung gestellt, 44 Betten,

14. Hall, Vereinsspital im Badhaussaal, 24 Betten,

15. Heilbronn, 3 Vereinsspitäler in der Turnhalle, im Bürger-spital und im Zellengefängniss, 137 Betten,

16. Hemmingen, Spital im Schloss des Freiherrn v. Varn-büler, 5 Betten,

17. Horb, Vereinsspital im städtischen Kraukenhaus, 15 Betten,

18.19.

20.

21.

22.

23.24.25.

26.

27.

28.29.

30.31.

32.

33.

34.

35.36.

37.

38.

39.

40.

41.

Jagstfeid, Vereinsspital, 10 Betten,

Kisslegg, Vereinsspital im Schloss des Fürsten v. Wald-burg-Wolfegg-Waldsee, 20 Betten,

Laupheim, Vereinslazareth im städtischen Spital und imSchloss, 20 Betten,

Ludwigsburg, zusammen 7 Vereinsspitäler mit 111 Bett., Die Spitäler waren errichtet: 1. im Stadtspital, 2. imPrivatkrankenhaus, 3. im Diakonenhaus, 4. in der Klein-kinderschule, 5. in der Kinderheilanstalt, 6. in der Freimaurer-loge, 7. in der Augenklinik des Hofraths Dr. v. Höring.Marbach, Vereinslazareth im städtischen Krankenhaus undMethodistenbetsaal, 20 Betten,Mengen, Vereinsspital im Bierkeller, 32 Betten,Mergentheim, Vereinsspital, 20 Betten,Nürtingen, Vereinsspital im städtischen Krankenhaus,24 Betten,

Oberdischingen, Privatspital des Rittergutsbesitzersv. Kaulla in dessen Schloss, 26 Betten,Oeh ringen, im städtischen Krankenhaus, FürstlichHohenzollernsches Spital und Schloss, 30 Betten,Plochingen, Johanniterhospital mit 39 Betten,Ravensburg, Vereinslazareth im städtischen Hospital,50 Betten,

Reutlingen, Saal der Methodistengemeinde, 30 Betten,Riedlingen, Vereinsspital im städtischen Krankenhaus,20 Betten,

Rottenburg, Vereinsspital im städtischen Krankenhaus,15 Betten,

Rottweil, Vereinsspital im städtischen Krankenhaus,20 Betten,Stuttgart, 8 Vereinsspitäler:

1. Bürgerspital,

2. katholisches Gesellenhaus,

3. Diakonissenhaus,

4. Privatgebäude der Erben des Geheimen Legationsrathsv. Pistorius (zugleich Passantenlazareth),

5. Gartensaal der Brauerei von Paul Kolle (Privatlazarethdes Herrn Kolle),

6. Freimaurerloge,

7. Augenheilanstalt des Dr. Berlin,

8. Olga-Heilanstalt.

Ausserdem eine Anzahl von Privatpflegestätten fürKranke und selbst Schwerverwundete und ein Passanten-spital des Herrn Vitter.

In Stuttgarter Vereinsprivatlazarethen und Privat-pflegestätten zusammen 250Betten,

Sulz, Vereinslazareth im städtischen Spital 12 Betten,Tübingen, 2 Vereinslazarethe im akademischen Kranken-hause (sammt Baracke) und im Lok'schen Sommertheater,150 Betten,

Tuttlingen, Vereinslazareth im städt. Spital, 25 Betten,Untertürkheim, Vereinsspital im Privathaus der FrauPfarrer Mann, von dieser ausgerüstet, 16 Betten,Weckersheim, Vereinsspital im Schlosse des FürstenvonHohenlohe-Langenburg, von diesem zur Verfügunggestellt und zum Theil unterhalten, 55 Betten,Wildbad, 2 Vereinslazarethe im Königlichen Katharinen-stift und in der Herrnhilfe (von Dr. Werner eingeräumt),50 Betten,Wurzach, Vereinsspital Bärenweiler, 20 Betten.

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