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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
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Spezielles Verzeichniss der staatlichen, Vereins- und Privatlazarethe.

Beilagen zu Band I.

zusammen200 Betten.

e. Zum Reservelazareth Frankfurt a. M. gehörig

14. Frankfurt a. M., Kurfürstliche Villa, 140 Betten,

Lazareth der Freifrau v. Rothschild,Diakonissenanstalt,Bürgerhospital,Heiliggeisthospital,Bodenheiruersche Klinik,

f. Zum Reservelazareth Fulda gehörig:

15. Fulda, Landkrankenhaus, 100 Betten,

16. Hünfeld, städtisches Krankenhaus, 20 Betten.

g. Dem Reservelazareth Eisenach zugetheilt:

17. Eisenach, 100 Betten (bestand nur bis zur Errichtung

des Reservelazareths).

h. Zum Reservelazareth Hanau gehörig:

18. Langenselbold, Lazareth der Prinzessin Marie vonHessen-Barchfeld, 80 Betten,

19. Meerholz, Lazareth des Grafen Ysenburg-Meerholz,14 Betten,

20. Wächtersbach, Lazareth des Fürsten von Ysenburg,12 Betten,

21. Birstein, Lazareth des Fürsten von Ysenburg-Bir-stein, 20 Betten,

22. Saalmünster, Lazareth des Dr. Kreushaar, 20 Betten,

23. Gelnhausen, städtisches Lazareth, 20 Betten.

i. Zum Reservelazareth Hofgeismar gehörig:

24. Carlshafen, Vereinslazareth, 40 Betten,

25. Lippoldsberg, Vereinslazareth, 30 Betten,

26. Grebenstein, Vereinslazareth, 25 Betten.

k. Zum Reservelazareth Homburg gehörig:

27. Oberursel, Vereinslazareth, 20 Betten,

28. Cronberg, Vereinslazareth, 20 Betten.

1. Zum Reservelazareth Marburg gehörig:

29. Marburg, medicinische Klinik, 45 Betten,

30. Treysa, Diakonissenhaus, 92 Betten,

31. Gladenbach, Vereinslazareth, 49 Betten.

m. Zum Reservelazareth Meiningen gehörig:

32. Salzungen, Lazareth der Salzbergerschen Stiftungsadmini-stration, 18 Betten,

33. Ostheim, Vereinslazareth, 25 Betten.

n. Zum Reservelazareth Weil bürg gehörig:

34. Weilburg, Vereinslazareth, 66 Betten,

35. Schloss Herborn, 50Betten.

o. Zum Reservelazareth Wiesbaden gehörig:

36. Eibingen, Vereinslazareth

37. Biebrich, Vereinslazareth

38. Wiesbaden, Augenheilanstalt, Turnhalle undVersorgungshaus,

39. Eltville,Privatlazarethini Schloss Nollrath,.

zusammen200 Betten.

Rekapitulation.

In staatlichen Anstalten standen zur Verfügung 9 747 Betten,

privatenVerpflegt wurden:

1 865

zusammen 11 612 Betten.

Deutsche Franzosen Summe

v. d. mobil. | immobil.Armeein staatlichen Anstalten 61415 6 728 5 102 73 245- privaten - 137 137

zusammen 61 552

6 728

5 102 73 382.

XII. (Königlich Sächsisches) Armeekorps.

2.

A. Staatliche (Garnison-, Reserve-, Etappen- undKriegsgefangenen-) Lazarethe.

Bautzen, Garnisonlazareth (40 Betten) und Kaserne(260 Betten), 300 Betten,

Chemnitz, Garnisonlazareth (86 Betten) und Kaserne(214 Betten), 300 Betten,

3. Dresden, Reservelazareth No. I, Neustädter Reiterkaserne(1000 Betten), Ställe (200 Betten), 1200 Betten, vorzugs-weise innerlich Kranke; Reservelazareth No. II, Ponton-schuppen mit Krankenzelt 700 Betten; ReservelazarethNo. III, Pionierkaserne 330 Betten, ausschliesslich Kriegs-gefangene,

4. Grossenhain, Garnisonlazareth, 359 Betten, städtischesKranken- und Armenhaus, 300 Betten, vorzugsweise Verw.,

5. Königstein:

a) Garnisonlazareth in der Festung, 20 Betten.*b) Artilleriewagenschuppen unterhalb des Festungs-plateaus 50 Betten,

6. Leipzig, Reservelazareth No. I, Bürgerschule, 419 Betten,12 Baracken ä 47 Betten, Pockenstation im Jakobs-hospital, 20 Betten; Reservelazareth No. II, Kaserne imSchloss Pleissenburg und Exerzirhaus 320 Betten; Reserve-lazareth No. III, städtische Turnhalle, 200 Betten,

7. Meissen, Jägerkaserne in der Albrechtsburg (Kornhaus),Konvaleszentenanstalt für Deutsche Soldaten, 250 Betten,

*8. Uebigau, Fabrik- und Nebengebäude (PockenstationJ,413 Betten, vorwiegend innere Krankheiten,9. Würzen, Garnisonlazareth (20Betten), Kaserne (llOBetten)und Gasthaus (70 Betten), 200 Betten,

10. Zittau, Garnisonlazareth und neue Kaserne (600 Betten).alte Kaserne (100 Betten), aushilfsweise war die Hospital-mühle verwendet, 700 Betten, vorzugsweise Verwundete.

B. Vereins- und Privatlazarethe.

Eigentliche Vereinslazarethe sind nach dem Bericht derGeneraldirektion der Reservelazarethe in Sachsen nicht insLeben gerufen worden, da die staatlichen Reservelazarethe inVerbindung mit den Privatpflegestätten zu genügen schienen.Es sind deshalb darauf bezügliche Gesuche einzelner Vereinevon der Generaldirektion abgelehnt worden.

Dagegen bestanden in Sachsen eine Reihe von Privat-lazarethen und Privatpflegestätten. In dieser Linie ist vor Allemzu erwähnen das KöniglichePrivatlazareth Röttewitz, welchesbis zum 20. März 1871 bestand und 43 Kranke verpflegt hat;ferner das Privatlazareth des Rittergutsbesitzers Dietze inPommson, welches 95 Kranke verpflegt hat; die evangelisch-lutherische Diakonissenanstalt erbot sich zur Aufnahme von120 Verwundeten - gegen billige Entschädigung; die Johanniterhatten ein Lazareth von 30 Betten eröffnet, in welchem 23 Offi-ziere und 29 Mannschaften Aufnahme fanden. In Leipzigbestanden zwei von Privaten ausgestattete und unterhalteneLazarethe mit 50 Verwundeten (3 Franzosen). Das Privat-lazareth No. I mit 25 Betten, 6 Monate belegt, und das Privat-lazareth No. II der Baronin v. Fuchs-Nordhoff in Leipzig,welches 43 Kranke verpflegt hat. Ausser diesen bestanden inSachsen noch 57 Privatlazarethe, welche mehr als einen bezw.bis 40 Kranke verpflegt haben, und gegen 100 Privatpflege-stätten, in welchen je ein Kranker Aufnahme fand. Die Gesamnit-

Beilagen zu Band ]

zahl der von derstellten Lagerstätsehen und Franzo

In staatlichen An:. privaten

Verpflogt wu

in staatlichen Arn-- privaten

zusa

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A. Staatlich

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1. DarmstadtKrankenpflegKranke (622Alicen-Hospitmit 27 738 V

2. Babenhaus

3. D i e b u r g, 5

4. Gross-Ger;Verpflegungst

5. Heppenheitage,

(i. Höchst i. 0..

7. Lampenhei

8. Langen, 45

9. Fürth, 42 K

10. Reich elshe

11. Rüsselshei11 Pfungstadt

13. Seligenstad

14. Offenbach (t

15. Büdingen,tage,

16. Butzbach,

17. Friedberg,tage,

*) Sowohl Staat«id in beiden stattläge angegeben.staatlichen und Yen