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A. 230 Verwundete.die Ueberführung derten nach Dijon ange-
Theil bewirkt, dockible in der Behandluioille verbleiben. Ek.s sur Tille aufgelöst
s 2 ) am 26. Januar
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sich etablirte ia(3 Lazareth bliebwelchem Tage ditrt wurden,bis undSombacourfdie Etablirung dt
(vergl. Seite 175'zareths in Ckaffeihwierigen äusserettfann (u. a. 47 Ter
Schulhause untereligkeiten gestattete)efindlickeii Kranke«
>8 ff. Die Verluste 1
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Band I.
VII. Abschnitt: Südöstlicher Kriegsschauplatz.
189
räch hvgienisch günstiger gelegenen Orten. Chaffois wurde
4. Februar als Lazareth aufgegeben.
Am Tage des Gefechts bei Pontarlier—La Cluse')m 1. Februar 1871 gelangten die drei Sanitätsdetachementsj eä IL Armeekorps in Pontarlier selbst zur Wirksamkeit.
Dem 1- Sanitätsdetachement II. Armeekorps war am31. Januar der Befehl zugegangen, mit der einen SektionDg 1. Februar Verwundete aus La Grange nach Frasnem evakuiren. Dagegen traf die andere Sektion des1 Sanitätsdetachements gleichzeitig mit dem 2. Sanitäts-detachement IL Armeekorps am Abend des 1. Februar inPontarlier ein. Die Detachements etablirten sich in demHotel de ville und einem demselben gegenüberliegendenl'rivatgebäude. Am 2. Februar gingen sämmtliche Ver-wundeten in die Behandlung des 2. Sanitätsdetachementsüber, während das 1. Sanitätsdetachement bis auf Weiteresdie Sorge für die in Pontarlier befindlichen Krankeniibemahm.
Das 1. Sanitätsdetachement verliess am 6. Februar Pon-tarlier, nachdem es daselbst in Summa 57 Verwundete und34 Kranke in Behandlung gehabt. Das 2. Sanitätsdetachementverpflegte einschliesslich der vom 1. Sanitätsdetachement über-nommenen Verwundeten in Summa 141 Mann, u. a. 114 Ver-wundete. Am 10. Februar übergab es seinen Bestand mit43 Verwundeten und 7 innerlich Kranken dem in Pontarliereingetroffenen 11. Feldlazareth II. Armeekorps.
Das 3. Sanitätsdetachement II. Armeekorps traf mit seiner2. Sektion am 1. Februar Nachmittags 4 Uhr in Pontarlier einand belegte zunächst ein Privathaus, demnächst das Tribunals-gebäude. Es nahm in Summa 82 Verwundete und 19 innerlichKranke auf, von denen es 61 am 10. Februar dem 11. Feld-lazareth II. Armeekorps übergab.
Von den Feldlazarethen des II. Armeekorps wurdenin der Gegend von Pontarlier das 3. in Champaguole, das9. in Poligny, das 10. in Lons le Saunier, das 11. und12. in Pontarlier; von denen des VII. Armeekorps das1. in Arbois, das 4. in Levier, das 7. in Montigny le Eoizur Thätigkeit berufen, während ein kleiner Theil desletztgenannten Lazareths vom 5. Februar ab den Dienst indem Kantonnementslazareth zu Neufchäteau versah.
Das 3. Feldlazareth II. Armeekorps war am 28. Januar inChampagnole eingetroffen. Als am 1. Februar daselbst Ver-wundete aus dem Gefechte bei Frasne anlangten, etablirte sichdas Lazareth in der Knabenschule, der Mädchenschule, einemFrauenkloster und der Mairie. Letztere diente vorzugsweisezur Aufnahme von 72 Franzosen, welche meist an erfrorenenGliedmaassen litten. In Summa behandelte das Lazareth inChampagnole 294 Mann (23 Verwundete), von denen es 72 Fran-zosen am 1. März der Mairie übergab. Am 14. März beendetedas Lazareth seine Thätigkeit in dem genannten Orte.
Das 9. Feldlazareth IL Armeekorps war seit dem 17. Januarseinem Korps theils mittels Bahn, theils zu Fuss gefolgt, als es
') Vergl. Generalstabswerk II, S. 1280 ff. Die Verluste be-tragen nach Anlage 171:
todt..... 6 Offiziere, 116 Mann,
verwundet . . 16 „ 229 „
vermisst ... — „ 57 „
22 Offiziere, 402 Mann.
am 10. Februar in Poligny den Befehl erhielt, sich daselbst zuetabliren. Das Lazareth richtete sich im College ein und nahmhauptsächlich innerlich Kranke auf. Es behandelte währendder Monate Februar bis Juni in Summa 408 Mann und wurdeam 15. Juni nach Rückbeförderung der letzten Insassen auf-gelöst.
In Lons le Saunier richtete sich am 12. Februar die1. Sektion 10. Feldlazaretts II. Armeekorps in der Normal-schule, dem Hotel Diou und der Saline Montmorotein. Vom 1. Märzab war das ganze 10. Feldlazareth II. Armeekorps in Lonsle Saunier vereinigt. Am 8. Juni, nach Entlassung der letzten28 Kranken nach Dole, wurde das Lazareth in Lons le Saunieraufgelöst.
Das 12. Feldlazareth II. Armeekorps war vom 2. Februarab mit der 2. Sektion in Pontarlier im College etablirt. Esbehandelte in Summa 113 Mann (u. a. 90 Verwundete). Am5. März übergab es seinen Bestand mit 18 Verwundeten undzwei Kranken an das gleichfalls in Pontarlier etablirte 11. Feld-lazareth II. Armeekorps.
Letzteres hatte am 10. Februar die seither von dem 2. und3. Sanitätsdetachement II. Armeekorps behandelten Verwundetenund Kranken, in Summa 113 Mann (darunter 85 Verwundete),übernommen. Die Gesundheitsverhältnisse in Pontarlier warenwenig günstig, zumal über 1000 verwundete Franzosen in demOrte lagen, Typhus und Pocken unter der Civilbevölkerungherrschten und überdies Verpflegungsschwierigkeiten sich er-gaben, welche letztere erst später — namentlich durch einereiche Sendung des Berliner Central-Komitees — gehoben wurden.Durch Vermittlung der freiwilligen Hilfsthätigkeit fand EndeFebruar die Entlassung von 51 Verwundeten und Krankendurch die Schweiz nach Karlsruhe statt; am 27. März konntendie verbliebenen verwundeten und kranken Deutschen bisauf vier Nichttransportable mittels des Badischen Sanitäts-zuges nach Karlsruhe übergeleitet werden. Das Lazareth be-endete jedoch erst am 7. Mai seine Thätigkeit in Pontarlier.In Summa hat es daselbst 164 Mann behandelt.
Das 1. Feldlazareth VII. Armeekorps war am 20. Januarvon Metz in der Richtung auf Chätillon s. S. abgerückt undrichtete sich zu Folge erhaltenen Befehls am 6. Februar inArbois ein, um daselbst sowohl die seither in Behandlung Fran-zösischer Aerzte befindlichen und sonst zugehenden Krankenin Behandlung zu nehmen, als auch für die in den Gefechtenbei Chaffois und Sombacourt Verwundeten Sorge zu tragen.In Summa behandelte das Lazareth in Arbois 384 Deutsche,107 Franzosen (32 Verwundete). Am 7. März wurden sämmt-liche Franzosen der Mairie übergeben. Am 17. März war derBestand des Lazareths auf 52 Mann gesunken, welche an diesemTage in die Behandlung des 3. Sanitätsdetachements II. Armee-korps übergingen.
In Levier etablirte sich am 4. Februar das 4. FeldlazarethVII. Armeekorps bei 89 Kranken unter schwierigen äusserenVerhältnissen, da es militärischen Schutzes entbehrte und aufRequisitionen angewiesen war. Am 16. Februar konnte esseine Thätigkeit daselbst beenden.
Das 7. Feldlazareth VII. Armeekorps benutzte in Montignyle Roi vom 11. Februar ab das für seine Zwecke geeigneteSehulhaus und behandelte daselbst in Summa 66 Kranke. Am10. März beendete es seine dortige Thätigkeit.
Die Badische Division war nach der Schlacht an derLisaine im Ognon-Thale wieder vorgerückt, hatte Dolebesetzt und war von dort aus auf Dijon marschirt, welcherOrt am 1. Februar von den Deutschen wieder genommenwurde. In Dole hatte sich am 1. Februar das 3. Badische
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