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1 (1912) Text
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XLIII
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VORWORT. XXXXIII

nicht minder hinderlich die mangelnde Vollständigkeit der Matrikel. Zuwiederholten Malen wird in den Annalen darüber Klage geführt, dassdie Famuli sich der Inscription entzögen: 3784 A. ist einer dieser Famidizivar erwähnt, aber nicht genannt. D bezeichnet mehrere Studenten,die der Matrikel fehlen, als in Altdorf deponiert, s. 7888,4. 8708 A.9160.4. 9228^4. 9502A 14189 A. 14222 A. Dass B verschiedeneNamen bringt, die G übersprungen hat, hob ich schon hervor. BenAusfall von W. Rönnagel und Le. Schlemmer notierte'Will. Sogarder Alumnus, nachmals Alumneninspektor Sebald Schnell blieb fort.Nicht ivenige heissen in OB olim oder antea inscripti, ohne dass ihrName vorher vermerkt wäre, s. 8048. 8619/. 9809. 10594 b . 10845 b .10900". 10996". 11372". 11678«. 12191"°. 12369". 12566". 14523".Ich habe sie mit einem eingeklammerten Fragezeichen versehen. Soweiteine Controlle durch D möglich ist, müssten sie sämtlich von aus-wärtigen Hochschulen gekommen sein: das eriveckt Misstrauen gegendie Bichtigkeit dieser Angäben, zumal in den gleich gelagerten Fällen14680". 16268 sicher, 7789. 14585". 15320" (vgl. das Personenregister)höchst ivahrscheinlich Irrtümer vorliegen. Etwas anders steht es um4461 A. 8978. Wer in Altdorf disputierte, gehörte notivendig in dieMatrikel: aus den gedruckten Disputationen ergeben sich daher ivei-tere Lücken der Matrikel, s. Dizinger, Bibstein, Westendorpius. Ichlege geringeres Gewicht auf das Fehlen einiger Speisemeister, diemehrfach ihr Bürgerrecht beibehielten und nicht unter den Univer-sitätsschutz traten, mancher Buchdrucker und Apothekergesellen oderdes botanischen Gärtners Woitke; dass aber ein ansehnlicher Prozent-satz der Schüler des bis 1633 mit der Hochschule verbundenen Gym-nasiums fortblieb, ohne dass irgendwelches feste Prinzip der Auswahlsich erkennen Hesse, 1 bildet den empfindlichsten Mangel der Matrikel,dem leider nur unvollkommen abgeholfen iverden kann. Denn wirbesitzen kein Sonderverzeichnis der Schüler, sondern nur Versetzungs-

20 abgehen werden, 1794 7677 (Württembergische Vierteljahrshefte N.F. 18.342J.Recht gut characterisiert den Wandel der Zeiten der Bericht, vor Abgang des Prof.Ch. Gli. Hofmann (1793J hätten 8 Mediziner in Alldorf studiert, 'welche Anzahl derStddiosorum nur bei den grössten Universitäten Deutschlands vorkommt'.

l Auch versteht man nicht, warum Di. Haller, Val. v. Henach, An. und J. Miihl-holzer, J. Roloch erst 1578, Joa. Freher, Le. Schneckh, Sig. Schnitzer erat 1579,J. O. Festner erst 1596 in die Matrikel Aufnahme fanden, trotzdem sie schon 1577bzw. 1595 die Schule besucht hatten. Noch mehr fällt auf, dass der 1579 als Alum-nus eingetretene J. Schmid oder Fabricius ('826J acht Jahr warten musste, bis er im-matrikuliert wurde.