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1 (1912) Text
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XXXVII
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VORWORT. XXXVII

Aus dem gesagten geht hervor, dass abgesehen von den Fällen,in denen nachträgliche Correcturen eingetreten sind, Iceine der leidenHandschriften vor der andern den Vorzug verdient und dass auf sie,mögen sie voneinander abioeichen oder miteinander übereinstimmen,nirgends unbedingter Verlass ist, wo die Controlle durch BDM man-gelt. Hin und wieder verhälfen Doppelnennungen derselben Personan verschiedenen Orten der Matrikel zur Feststellung des richtigenNamens oder Vornamens, s. 10127\ Doch auf diesem Wege konntebloss ein geringer Teil der Fehler ermittelt und nur selten zwischenVarianten von C und B die Wahl getroffen werden. Es galt viel-mehr, unabhängige Hilfsmittel heranzuziehen. Sie fanden sich inder Sammlung von mehr als 7000 gedruckten Altdorf er Dissertationenund Disputationen auf der Erlanger Universitätsbibliothek, in denAltdorf er Acten, in den Matrikeln Deutscher, Niederländischer,Skandinavischer, Schweizerischer Akademien und Schulen, soweit siepubliciert sind, in der biographischen, genealogischen und localge-schichtlichen Litteratur, endlich in Stammbüchern. Ich habe derenungefähr 200 eingesehen, welche teils öffentlichen Sammlungen ange-halten (Ansbach, historischer Verein; Bamberg, kgl. Bibliothek; Berlin,legi. Bibliothek; Breslau, Stadtbibliothek; Erlangen, Universitätsbiblio-thek; Jena, Bibliothek der Universität; Königsberg, Stadtbibliothek;Lindau, Stadtbibliothek; München, Hof-und Staatsbibliothek; Nürn-berg, Germanisches Museum und Stadtbibliothek; Weimar, grossherzog-liche Bibliothek), teils sich im Privatbesitz befinden (Prof. Gebhardt;Fräulein Gürsching; Geheimrat v. Kolde; Di: Schlossberger; Kreis-archivar Sperl; Prof. Stählin; General v. Thaeter; Begierungspräsidentv. Welser). Diesen langwierigen und bei der Beschaffenheit gar mancheseinschlägigen Aufsatzes, in dem blutiger Dilettantismus mit krasserUnkenntnis des Lateins sich paart, nicht immer erfreulichen Becher-chen unterzog ich mich anfänglich keineswegs aus Liebe für dieheute zur Modesache gewordene Familienforschung, sondern um alsPhilolog meiner Pflicht zur Herstellung eines annähernd correctenTextes Genüge zu leisten; erst im weitern Verlauf der Arbeit gingmein Bestreben dahin, soweit als möglich alle Namen mit biogra-phischen Daten zu versehen, auch wenn ihre Formen zu Bedenkennicht Anlass gaben.

Trotzdem verblieben gar manche Zweifel. Es gelang nicht ein-mal die sichere Feststellung sämtlicher Vornamen: in Ermangelungausschlaggebender Instanzen Hess sich weder, wo CB auseinander-gingen, zwischen G. und J. 573, zwischen G. und Gh. 1527 (obivohl

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