Oktober 1582,
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mit Landvogt Tschudi zu Lichtensteig und dem Abt von St, Gallen über Sicherstelluug der StadlNapperswhl gesprochen habe, damit dieser Plaz nicht in die Hände der Gegner komme, was um so nöthi-ger sei, da man wirklich schon von dießfallsigcu Anschlägen gehört habe, — Dem Landvogt Tschudi wirdRundlich gedankt und das weitere bezüglich dieser Angelegenheit mit ihm besprochen, I». Ev wird be-gossen, durch Vermittlung des Kardinals Borromäus und des Gardchanptmanns Jost Segesser in Rombeim Papst um Hülfe anzusuchen, (Antwort des Papst Gregor XII l au die VII Orte, 22, December; —ber Kardinäle Borromäus und von Como, 22, December; — des Gardehauptmann I, Scgcsscr an dieOheimen Räthe der VII Orte, 23, December. — Ebendaselbst), «. Mit einem der geheimen Räthe desHerzogs von Savohen wird Rüksprachc genommen über die vom Herzog zu erwartende Hülfe an Mann-haft und Geld auf den Fall der Roth; für die gemachten Ancrbietungen wird freundlich gedankt, «I. DenBcsieglung der Vcrcinung nach Frankreich abgeordneten Gesandten sollen Aufträge crtheilt werden'°as sie mit dem König und andern Personen am Hof unterhandeln sollen; jedoch soll alles durch Ver-mittlung des Herrn von Mandclot ausgerichtet werden, weil nicht jedermann zu trauen ist, und durchGesandte, welche in den katholischen Orten geheime Räthe sind. v. Was in Betreff der Eschcnthalerbehandelt worden und wessen man sich zu ihnen zu versehen hätte, desgleichen wie mau sich des Königshu Spanien überhaupt versichert hat, darüber kann jeder Gesandte referieren, I. Lnccrn wird bevoll-mächtigt, im Namen der VII Orte insgeheim beim Herzog von Florenz, da früher das Haus Mcdicis mith» Eidgenossen in Freundschaft und Bündnis; gestanden, sowie bei Andern angemessene Schritte zu thuu,Antwort des Herzog Franz von Mcdicis, 15. December), wird darüber gesprochen, was mau
m^t zuverlässigen Personen im Wallis verabreden jollte, Dem Bstchof und Landrath wird vom dcrmali-^ Stand der Angelegenheiten zwischen Savohen und Bern Mitthcilung gemacht, I». Dem LandvogtTschudi werden Aufträge an den Abt von St. Gallen crtheilt; besonders soll er denselben ermahnen,hche Sachen (?) besser als bisher geheim zu halten, I. Graf Hannibal von Ems anerbietet vertraulichh>ige tausend Manu Untcrstüzuug auf den Fall der Noth, It. Die beide» Pässe Brcmgarteu und Mel-''ugeu werden so viel möglich sicher gestellt; auch wird darüber gesprochen, wie man sich gegenüber den^"terthanen in den Freien Acmtcrn alles Guten zu versehen habe, I. Wo man im Fall der Noth an-keifen ydxr st^ darüber wird nichts beschlossen, indem man, je nachdem sich die Dingestalten, Gott und die Mutter Maria sammt dem himmlischen Heer zu Hülfe nehmen muß ; auch läßt'h" es bei den frühern Anordnungen, Wortzeichen u, s, w, verbleiben, ohne übrigens sich daran gcbun-halten; wo die Noth und Gefahr ist, dort soll man nach Erfordernis! handeln und den Feind^Keifen, Auf dem leztcn Tag zu Lucern hatte man Solothurn schriftlich und mündlich ersucht,h" der Protection oder Beschirmung der Stadt Genf sich loszumachen. Nun erklärt Oberst zur Matten"m Namen seiner Obern, daß das von den französischen Gesandten zu diesem Zwek hinterlegte, später^ wieder zu Händen genommene Geld nicht wieder zurükerstattet worden sei, daß die Genfer das Ver-"""nuiß selbst gebrochen und daneben gegen den König und die beiden Städte Bern und Solothurn«roßes Mißtrauen erzeigt haben, und daß ans diesen Gründen Solothurn sich entschlossen habe, den Gen-keine Hülfe mehr zu schikcn, von der Protection sich loszumachen und zu suchen, seine Verschrcibung^der z,, Ha„5x>„ z„ dringen; weil es jedoch nicht rathsam sei, diesen Landcsschlüssel in eines fremden^'Usieii Hand kommen zu lassen, so schlage Solothurn vor, daß die zur Besieglung der Vereinung nach'"'"ukreich abgeordneten Gesandten sich mit dem König insgeheim beratben und ihn dahin zu vermögen