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Juni lö>62.
Konferenz der V katholische» One,
Luccrn l!58!2, tt<» Jnni.
^taats>nrctiiv Vuccrn. ?lbsch. Be>. I-'. ts>2.
!Aucii iitl LanceSarchiv Obwalten.!
Rathsbotcn: Lue er» Ludwig Pfhffcr, Ritter, Schultheiß; Jost Pfhffcr, alt-Schultbeiß; JoicpbLlmrhhn, Nenner und des Raths, ll r i, Peter von Pro, alt-Landammann; Hauptmann Walther Zetl^hdes Raths, Schwhz, Kaspar Abhberg, alt-Landammann, llnterw a l den, Andreas Schöncnbühl, Land"annnann o b dem Wald; Johann Waser, Ritter, alt-Landammann und Pannerherr nid dem Wald, ZugHauptmann Beat Znrlanben, des Raths,
t». Die Gesandten der V Orte sind hier zusammen gekommen, um sich ans künftigen Tag zu So»'-thnrn sowohl in Betreff der vom König von Frankreich angetragenen Erneuerung der Bereinnng,in Betreff des Kriegs zwischen Savohen und Bern über eine gleichförmige Instruction zu verständige» "Bezüglich nun der Anstände zwischen Bern und Savohen wird eine Antwort an Bern ans deficit zuSolothnrn am 18, Juni gehaltenen Vortrag entworfen und zur Ratification jedem Gesandten i» dc»Abschied gegeben. Dagegen findet man nicht für nöthig, an die in savohischen Diensten befindlichen Tt'»P-Pen zu schreiben, weil man ihnen mündlich und schriftlich die Instruction gegeben hatte, wie nc »cl, Z"verhalten haben, und weil bereits jedes Ort das nöthige an Bern und an den Ambassodor in Solothiu»geschrieben hat. Bis nächsten Mittwoch soll jedes Ort seinen Entschluß darüber nach Lucern schiken; a» ^Gesandten der V katholischen Orte in Baden soll die Weisung erthcilt werden, in dieser Sache »ichtvorzugeben, bevor sie diese Antwort erhalten, I». Der spanische Ambafsador in der Eidgenossenschaft, Pu"'pejus vom Kreuz, eröffnet: Er habe vernommen, daß die französische» Gesandten die Eidgenossen da>»>»angegangen haben, die Bereinnng mit dem König von Frankreich wieder zu erneuern, und daß >»""dabei beabsichtige, auch den Artikel in Betreff der Herrschaften und Lande, welche König Franz > "»Jahr l'i2l in Italien besessen hatte, in dieselbe wieder aufzunehmen; dieser Artikel, der unterdekten Worten den bisherigen Bündnissen einverleibt worden, laute: „wenn der König von Franirdiese Herrschaften ohne der Eidgenossen Hülfe wieder einnehmen würde, so sollen die Eidgenosse» »c>^pflichtet sein, dieselben zu schirmen und zu erhalten, dagegen denjenigen, welche diese Herrschaft»Befiz haben, keinen Vorschub zu leisten;" da nun der Sinn dieses Artikels weit gehe und delwnicht nur den König von Spanien, den Bcschüzer der katholischen Religion und gegenwärtigen BefiEdes Herzogthums Mahland, welches darunter auch verstanden werde, sondern auch noch andere F»rl^'und Staaten berühre, da endlich den Eidgenossen ihrer cnnetbirgischen Untcrthanen wegen und wcg^des Passes und nachbarlichen Verkehrs, den sie mit Mahland haben, viel daran gelegen seinhabe er nicht unterlassen können, darüber Vorstellungen zu machen und zu bitten, man möchteArtikel nicht mehr in das neue Bündniß aufnehmen, — Dieser Vortrag wird angemessen verdankt ^ml i'izkoi'omlnm genommen, v. Balthasar von Grissach gibt die nötbigen Aufschlüsse über jede»der zu erneuernden Bereinnng, Daher soll nun jedes Ort diesen Handel reiflich überlegen; nur >»des Ausdruks, daß das französische Bündniß allen andern Bündnissen mit andern Fürsten vorgehe» 'werden Einwendungen erhoben; im übrigen ist man gesonnen, cS beim Wortlaut der früher» Veic>»