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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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754
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Januar I5tt2,

persönlich zu verhandeln, Den, iil der Nähe von Paris angekommen, werden sie vom Ambapador rn»Sanch uiid dem Herrn von phverdis empfanden und mit einem kostbaren Bankett tractiert, von da >»die Stadt geführt nnd von einem großen Gefolge von Edellenten und von der eidgenössische» Ga>dcbis zu ihrer Herberge geleitet, Am andern Morgen werden sie vom König zur Audienz eingeladen, Nachnochmaliger Durchberathung der zu Baden entworfenen Instrnetion wird der Tag zur Verhandlungde» 20, angesezt, An diesem Tage werden sie in königlichen Wagen nach Hof abgeholt. Nachdem lue>der König den Gesandten nach alter Uebnng undeidgenössischem Brauch" die Hand zur Bcwillko»»"ung gereicht, werden ihm die Crcditive sammt der Instruction zugestellt mit dem Gesuch um eine culsprechende Antwort nnd mit der Bemerkung, daß man, wenn keine willfährige Antwort erfolgen svÜlOAuftrag habe,weiteres mit ihm zu sprechen". Am W, ertbeilt dann der König in feierlicher Audie»>schriftliche Antwort, Nachdem die Gesandlcn aus derselben ersehen, daß sie nichts ferneres erlangen U»neu, nehmen sie dieselbe in den Abschied, nebmen gnädigenUrlaub" vom König nnd danken unter geziemenden Zusicherungen für die ibncn erwiesene ehrenvolle Aufnahme, I». Es langt eine Zuschrstl evon >>l Rhhincr aus Basel bezüglich seiner Anforderung an den König, WegenUnförmlichk^»»war jedoch dieser Handel schon in Solothurn ans eine gemein-eidgenössische Tagsazung gewiesen wor^uUnterhandlungen in Phon hatten ebenfalls zu nichts gcfsihrt, Da übrigens die Zuschrift erst nach N ^gehabter Absebiedsandienz eingetroffen ist, hat man den Handel nicht mehr weiter bringen könne» »^wollen und an Basel darüber geschrieben,

Consereiiz der IV evangelischen Städte,

Atrrrru 158:!, Dlt'iisttieg den U», JtlttUl»»

Staatsarct'iv Bern, lvraliael. Al'scl». Ii. f«I.

.. . ^ern-

Nalbsboteii! Zürich, l?Heinrich) Thoniman», pandvogt; (? Gerold) Eschcr, Stadtichreiber<Anton> Gasser, Benner; Niklans Mannet, Basel, Bonaventura von Brun, Bürgermeister: OU,hart, Oberstzunflmeister, Schaffhansen, Iii , Hans Konrad Meher, Bürgermeister, ^

Man hatte erwarter, der Bischof von Basel werde in Folge der jüngst an ihn abgeordnete»^,^Heimen Bolschaft von seinen Näthe» ermahnt werden, in seinem Bisthum keine Neuerungen infachen vorzunehmen, sonder» es bei der Uebnng seiner beiden Vorgänger nnd bei dem Burgrccht, » ^die Stadt Basel seit langen Jahren mit fünf zum Bisthum gehörigen Dörfern ohne Einrede gc'»gänzlich verbleiben zu lassen; allein aus der vom Bischof vor einigen Tagen an Basel überschikten ' »ergibt sich, daß derselbe zu den von ihm ergriffenen Maßnahmen das Recht zu haben prätendier t>hatte er gegen die obgenanntcn geheimen Gesandten die Andeutung fallen lassen, jenessei nicht ans rechtmäßige Weise aufgerichtet worden. Nachdem nun die Gesandten der Stadt ^

führlich berichtet, was seither vorgegangen, nnd um Rath nnd Bescheid angesucht haben, w>e ^Obern hiebei verhalten sollen, gelangt man nach reiflicher Besprechung des Handels alsteitig z^^ ^ficht, daß es am zwckmäßigstcn sei, nochmals den Weg gütlicher Unterhandlungen einzuschlagen ^doch Basel als Partei nicht wohl in dieser Sache öffentlich auftreten kann, so machen die Gesa»drei andern Städte folgende zwei Vorschläge, die sie der Genehmigung des Raths der Stadt