Januar 1561,
<S u. Lauis). e. Auf daS Begehren des Bischofs von Basel nm Rath, was er den IV evangelischenStädten auf ihren Vortrag bezüglich der prnntrntischen Angelegenheit antworten solle, wird ihm geschrie-daß man an der von ihm den Abgesandten gegebenen sehr weisen Antwort besonderes Gefallenhabe ^ man diese für cinSweilen genügend erachte, daß er aber, im Fall die IV Städte eine wei-^ Antwort begehren sollten, denselben antworten möge, wie ihm weder vom Papst noch vom KaiserHuc deren Wissen und Willen er in dergleichen Sachen nichts handeln dürfe, ein Bescheid zugekommendaß er aber zu antworten nicht ermangeln werde, sobald ein solcher eingetroffen sein werde; inzwi-möge er Antworten sowohl über diesen Handel als an die von Biel entwerfen und den katholischen^ä'ten znr Kenntnisnahme mittheilen; auch möge er auf die Umtriebe und Drohungen des Dr. Bütterich,^kgöeommissärö des Herzogs Casimir, wohl achthaben und sogleich an Solothurn berichten, wenn ihm^was begegne, «I. Auf das Gesuch des Ritters Roll von Uri um Ertheilnng des Geleits an die jungeHkfssgin htm Parma, die durch die Eidgenossenschaft nach Italien ziehen möchte, wird dasselbe bewilligt,"dschon man eS für überflüssig findet, weil sie keine Truppen mit sich führt, t . (S. u. Bellenz), t. (S.u.^llgarus), K-. g». z. (S. u, Sargans). Ii. Lueern und Uri halten sich in Bezug aus die Anzahl der Ge-^ttern bei KindStaufcn an die Verordnung des tridentinischcn ConeilinmS; die Boten der andern Orte^llen darüber an ihre Obern referieren, damit man sich über ein gleichmäßiges Verhalten verständigeni. nZKe soll referieren, was hinsichtlich deö CardinalS und Bischofs von Constanz Resi-in seinem BiSthum angezogen worden, «». Der päpstliche Nuntius, Bischof von Bereelli, bittetEngend, es möchte auch Zug dem Beschluß der übrigen Orte über Abschaffung des ärgerlichen Priester-^«eubinatS beitreten und man möchte auch Solothnrn dazu ermahnen, desgleichen den Landvögtcn in" gemeinen Vogtcicn befehlen, die Prieltcrdirnen auszutreiben; man möchte endlich dem Deean von' Und dem Leutpriester zu Lucern, die mit der Visitation in den Vogteien beauftragt sind, Schnz und'Ulfe n,xp Vorschub gewähren, damit das gottgefällige Werk der Reformatio» iu Ausführung"""ue- Zug entschuldigt sich, versichert guten Willen und will entsprechenden Bescheid geben, sobald bcs-^ Zeiten eingetreten sein werden. — Wird all inMruonllnm genommen, 11. (S. u, Thurgau), «». (S. u.^^gans). Landammann Waser von Untcrwalden verantwortet sich schriftlich und mündlich auf die"Huldigung, als habe er Zug und dessen Gericht gescholten. Da jedoch dem auf leztem Tag zu Lueern"Uiber gefaßten Beschlüsse noch nicht nachgelebt worden, wird der Handel nochmals in den Abschied genommen,"g wird freundlich ersucht, den Landammann Waser auf das Zeugnis derer von Ob- und Nidwaldcn"" für entschuldigt zn halten, «>. (S, u. Lauis). , . lS. u. Vier ennetbirg. Vogt, nberh.), !>i. OSwald Vogt^ Zug hatte eine Schuldfordcrung au Vogt Schall von Lueern; der lezterc hatte ihm dann einige^chuldposten zu Laniö, MendriS, Como n, a, O, m abgetreten, welche dann Lueern ihm als Eigenthnm
^llä dann aber Oswald Vogt diese Posten hatte einziehen wollen, ergab es sich, daß andere
^Uth dieselben bereits eingezogen, weshalb Lueern auf seine Klage ihm bewilligte, aus der lezternüben, wo er solches finde, Beschlag zn legen Vogt stellt nun auch an die andern Orte das Gesuch
gleiche Bewilligung, — ES wird von diesen all insli'iionllnm genommen, I. An den Herzog von^"Hen wird geschrieben, er möchte dem Christoph Halter von Hallcrstein, Meister Martin EalligariLauis und Karl Tatt von Bellen; ihre Anforderungen an ihn berichtigen und den Gesandten, die er^ ^"'Neuerung des Bündnisses hersenden werde, darüber Vollmachten erthcilcn, indem man sonst den beidenden zuvor veranlassctcn NechtStag auf die March nach Bellen; gemäß Bündnis bewilligen müßte,—