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Ottober 1577,
nicht unter 6669 und nicht über 12,999 Mann betragen soll. Uri und Zug haben keine Vollmacht, eine solcheAnzahl zu bewilligen, daher es ihnen in den Abschied gegeben wird mit der Bitte, sich bald darüber zu ent-schließen und das Resultat nach Lucern zu berichten, weil der savohische Gesandte abzureisen wünscht, bevor dieStraßen und Pässe wegen der näher rükendcn Pest gesperrt werden, I». (S, u. LauiS). «. (S- u. Sargans),«t. Die von Wallis haben denaufdculll.Octob, zum Bnndcsschwnr festgescztcn Tag wieder abgeschrieben nndauf eine andere Zeit verschoben wegen des Auslands, der sich zwischen Schwhz und dem Zehndcn Visp erhobenhat. Sobald nun Schwhz die Antwort von Visp erhalten haben wird, soll es selbe mit den andern aufdw-scn Handel bezüglichen Akten mittheilen; alsdann soll auch an Frciburg und Solothurn darüber geschriebenwerden, mit dem Begehren, über den Sachverhalt genau sich zu erkundigen; Uri und Unterwalden sollenebenfalls über die Ursache dieses Ausbleibens und Verschiebend Erkundigungen einziehen, e. SchultheißPfhffer bittet abermals in seinem und der übrigen Hauptleute Namen, mau möchte ihnen zur Bezahlungihrer Anforderungen an Frankreich behülflich sein; er beklagt sich über die Anschuldigung, als habe erfür sich und seine Hauptleute vom Trcsoricr Geld empfangen, aber den Hauptlcuten nichts davon abge-geben, und als sei er im lcztcu Kricgözug die Ursache gewesen, daß die Hauptleute nicht bezahlt wordenseien, ferner, daß er unrecht gehandelt, Paris zu verlassen; er bittet, seine Verantwortung in den Ab-schied zu nehmen, damit solche Unruhestifter bestraft werden. — Darauf werden ihm und den HauPtlcu-ten die schon zu Baden entworfenen Vcrwendungsschreiben an den König, die Königin Mutter und denHerrn von Belliövre ausgestellt. Seine Verantwortung wird genehm gehalten. Inzwischen soll jedes Ortden Hauptleuten gegen ihre Kricgsleute Schuz und Schirm gewähren, bis sie bezahlt werden.
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelejienheiten:
Grafschaft Sargans «. Art, 81, Poltzeisachen.
Laudvvgtei Lauis, »«. Art, 3>5, Jnftizsachen.
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Geheime Conferenz der V katholischen Orte.
Luccrn I »77, Ii» November.
Staatsarchiv Vuccru. Lucern. Absch. Vd. k. 31t). — Akten: Spanien und Mayland.
Rathsboteu: Luccru, Ludwig Pfhffer, Ritter, Schultheiß und Pannerhcrr; Rochus Helmli, alt^Schultheiß; Niklaus Kloos, Fähnrich und des Raths, Uri, Jakob Muhcim, des Raths, Schwhz.hanneö Gasser, Ritter, Landammauu, Unterwalden, Melchior von Flüe, des Raths ob dem Wa >Heinrich von Uri, Landammauu nid dem Wald, Zug, Hauptmann Hans Nußbanmer, des Raths,(Alle der geheimen Räthc.)
Der spanische Ambassador, Pompejus zum Kreuz, übergibt seine Beglaubigung vom König (1. 2"und vom Markgrafen von Ahamont, Gubcrnator zu Mahland, (4, Octobcr) und eröffnet daraufdes: Da er Bericht von gegenwärtiger Tagsazung erhalten habe, komme er, um im Namen seines Kon g 'der der V katholischen Orte vertrautester Freund und Bundesgenosse sei, und im Namen desvon Ahamont sie zu begrüßen und ihnen zu wissen zu thun, daß der König ein besonders gropcsgnädiges Gefallen empfunden, da er ans ihrem lczten Schreiben ihre besondere Neigung undten Willen ersehen habe, beim wahren unbezwcifcltcn katholischen Glauben zu verharren, dessen der