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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Mai IN5,

dc» Hinschtid seines Bruders, des selige» Königs Karl, ihr Beileid bezeugen, daß sie ibm zur RePerung beider Königreiche Frankreich und Polen und zu seiner Heirath Glük wünschen und daß sie^>chts lieber sehen würden, als wenn ihm seine Untertbanen gehorsam wären, damit er nnd sein nnglük-liches stand nunmehr endlich zur Ruhe gelangen. Darauf dankt ihnen der König als seinen vertrauteste» Freunden nnd BnndSgenossen, mit der Anzeige, daß es an seinem gute» Willen nie gefehlt babe,leine Unterthanen in Gnaden aufzunehmen, und daß er auch jezt noch dazu bereit sei, sofern sie ihm,als ihrem von Gott verordneten natürlichen Herrn nnd König, gehorsam sein wollen. Am Dienstagt'sr Pfingsten <17. Mail verabschieden sich dann die Gesandte» beim König, rühmen des Ambassadors,Herr» von Hantefort, Woblverhalten in der Eidgenossenschaft, nnd empfehlen die eidgenössische Gardeüw Erhöhung ihres Solds. Der König entläßt die Gesandte» mit der Bitte, die Eidgenossen möchten^ ihrer geneigten Gesinnung gegen ihn wie bisher verharren. Und weil die Gesandten der Vll ka-relische» Orle von jenen der IV evangelischen Städte vernommen hatten, daß sie außer der allgemeinen^ustruetio» noch die besondere haben, den König um eine» Frieden mit seinen ungehorsamen Uutertbaasn anzusprechen, nnd da sie häufige Zusammenkünfte zwischen dem Prinzen von Condö, dem Marschallö'lnville, den Gesandten der Stadt sta Rochelle nnd ans den Provinzen Languedoe und Delphinac undds» Gesandten der IV Städte wahrgenommen, eröffne» sie dem Herrn von Bclliövre und andern verGilten Herren, daß sie von ibren Obern Auftrag habe», sie um ihre Fürsprache beim König zu bitte»,sr möchte mit seinen rebellischen Unterthanen sich über nichts vereinbaren, das der Ehre Gottes nnd dem^holijchen Glauben zum Nachtbcil gereichen könnte; denn wenn solches geschehen sollte, waS sie zwarsm König nicht zutraue», würde eS einen solchen Unwillen crwekc», daß sie bezüglich der Vercinnng nnd^ ^'eundschaft mit dem König Besorgnisse hegen müßten. Bei einer von den Gesandten der katholischen^s bei», König nnd der Königin Mutter erlangten Audienz eröffnen erster?.- Sie habe», da der IV^der» Orte Gesandten^»!» einen gemeinen Frieden mit den rebellischen Unterthanen den König anzu-^en vorhaben, von ihren Obern den besonder» Auftrag, beiden Majestäten in der besten Meinung^zustellen, daß jene nur im Interesse ihres neuen Glanbens dieses thun, daß sie daher beide Majestä-bitten möchte», mit den Hugenotten sich in feinen Frieden einzulassen, der der Ehre Gottes nnd""katholischen Glauben zum Nachtheil gereichen könnte; wenn die katholischen Orte dem König zur^ sfördernng des katholischen Glaubens irgendwie behülflich sein könnten, werde er sie hiczu stets bereitdoch werden sie mit den Hugenotten nnd deren Gesandten sich in nichts einlassen. Der König

sn Gesandten für den geneigten Willen der katholischen Orte und versichert, daß er, wiewohl er

sind

danke d

kcst^ '"üsse, »m dem großen Jammer seiner armen Unterthanen abzuhelfen und Rnhc und Einigtheil doch nichts eingehen werde, waS der Ebre Gottes nnd dem katholische» Glauben nach-

^ 'g lein möchte. Diese Versicherung wird angemessen verdankt. Die katholischen Gesandten bitten -stönig und seine Mutter, den Herr» von Bclliövre nnd andere vornehme Herren, jo bald

ge» ^ Zuordnungen zu treffen, daß die in Frankreich befindlichen Truppen bezahlt und die verfallenenbei>/^^ ^snsioiltn berichtigt werden; denn wenn Unordnung im Feld oder Unwillen im Vaterland aush " ^^ug erwachsen würde, müßten die katholischen Orte alle Verantwortung von sich wälzen Es wirdbke Bezahlung zugesichert.