November lsisti, z.z-
lchofs von Eomo und der Altgläubigen im Veltlin, ihnen behülslich zu sein, damit sie nicht also widerdv» Landfrieden „von ihrer Religion getrennt", sondern daß ihnen anst, Priester zugelassen werden, —^s wird entsprochen und dabei ihm überlassen, schriftliche oder mündliche Verwendung nach Belieben zuWahlen, «I. Dem vnnker Balthasar von Grissach wird für dao, was er im Namen dco Königs von^a»krcich und des Ambassadors in Sololhurn vorgebracht nud anerboten hat, gedankt! daneben wird^ vigilcht, sich dahiit zu verwenden, daß in Berüksichtignng der Thcnrnng die verfallene Pension bezahlt"ud daß die Bezahlung der nächstens verfallenden nicht mehr so lang verschoben werde, indem dann die^ Dttc auch nicht ermangeln werden, gegen den König alles zu leisten, zn was sie verpflichtet seien,und l. (S. n. Thurgau». K. Die Gesandren von llri, Schwhz, linterwaldcn und Zug eröffnen: Alt-Schultheiß NiklauS Am Lehn von Lueern, der sich gegenwärtig in Unterwaldcn aufhalte, sei mir Haupt-wann Jakob Schinid voil Luzcrn in einen Proeeß verwikelt; nun haben sie vernommen, daß Am Lehnüch gegen seine Obern verfehlt habe, weswegen sei» Vermögen mit Arrest belegt worden sei ; sie bedauerndiews von Herzen und bitten, Lueern möchte beförderlich den Großen Rath versammeln, vor dem sie^wun jhvc weiteru Auftrage eröffnen werden. Die Gesandten von Lueern erwiedern: Sie seien darüber"«cht instruiert! jener Arrest auf das Vermögen des Schultheiß Am Lehn sei wegen dessen strafbaren Resiegen seine Obrigkeit verhängt worden; sie wollen übrigens das Gesuch der vier Orte in den Ab'chwd nehmen, damit ihre Obern sich so bald möglich darüber entschließen können, I». Zug wird erinnert,eine» Gesandten abzuordnen, der mit dem Gesandten von Lueern am 4, Dezember die Inspeetion der'^uß vornehmen soll, I. Der spanische Gesandte, Pompejus vom Kreuz, berichtet zn Händen der gehest"wn Räthe, was für eine gnädige Antwort er vom König auf das, was er auf den Wunsch der katho-sichen Orre ihm mitgetheilt, erhalten habe, — Es werden nun an den König, an den Commendator mag-si'vr, an den Grafen von Ahamont, gegenwärtigen Gnbcrnator zn Mayland, und an de» Grafen von^ugusivla Dankschreiben erlassen,"') It,. (S. u. Engelberg). l. Schwhz führt Beschwerde, daß seine Ange-^l'igc», wenn sie an Angehörige von Zürich etwas schuldig geworden, in Zürich gefangen gesczt werdenu»d dadurch in große Kosten kommen; es behauptet, daß gemäß der eidgenössische» Bünde Schuldner da5" belangen seien, wo sie wohnen, und begehrt Rath über sein Verhalten. — Wird ml inslruonsiniu ge-"uninwn, Lueern berichtet über die Maßregeln, die es mit llri hinsichtlich des KornkanfS getroffenlwbe; Schwhz dankt für diese weise Fürsorge, — Weil man nun aber in Erfahrung gebracht hat, daß^uvich Schaffbanseu Korn hanfenweise aufkaufen und ihren Angehörigen erlauben, dasselbe überdas Gebirg zu spedieren, und da es den V Orten nicht möglich ist, die ennctbirgischcn Untcrthancn mit^vrn ab ihren Märkten zu versehen, so soll dieses ans einem künftigen eidgenössischen Tage angeregtWochen, «. Entschluß über die auf der Eonfercnz zu Altorf in den Abschied genommenen Artikel hin-Üästlich der Anstände mit Mabland,
Man sehe auch im Abschnitte Herrschafts- mir SchirmortSaiwelenenheiten:va«dgrafs»l,«ift Thurgau », Art, r,ä>. Stifte und Klöster, r. Art. A«i. kirchliches «. Glaubens,,
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Freie Vemter. Art, 55. Marcheu
^blri und Thal Nugelberg. Art.
') Geheime Unterhaudluugen niit Spanien im Vucerucr-StaatSarchiv, Misiivc au die Benaunten, rl, ei, 25. November