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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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354
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Januar lölll.

ihrer Treue und Tapferkeit, so würde er wohl seine eigenen Unlerthanen dazu brauchen, DieMehrheit der Orte will dem König die verlangten IMXI Mann bewilligen, sofern die Pension für dasJahr l!M, sowie die auf nächste Lichtines; verfallende gemäß Zusicherung bezahlt werde, Basel kann uichtdazu stimmen, theils weil der König die ihm gemachten Zusagen nicht hält und das Friedens- undVereinungSgeld nicht gemäß Vereinung bezahlt, theils weil einigen Angehörigen von Basel ihr Habund Gut weggenommen undvergantet" worden ist, Schaffhausen und Appenzell endlich haben uu>Vollmacht anzuhören und zu referieren, Darauf wird von den Orten, die den Aufbruch bewillige»,dem Ambassador eröffnet: Es sei ihrer Obern dringende Bitte und Begehren, er möchte den König Z»vermögen suchen, daß derselbe den Hauptleuten eine solcheBestallung" gebe, daß sie ihm brave tapferMannschaft, die ihm treu diene und ihrem Vaterland Ehre mache, zuführen können, und damit die Knechtenicht Mangel leiden müssen; der Königin zu Ehren wolle man das gewünschte Jahr zugeben, erwarteaber, daß sie dessen stets eingedenk sein werde; betreffend endlich ^as Begehren, für Errichtung einerGarde in Lyon Knechte zu bewilligen, so sei man geneigt, zu entsprechen; man wünsche jedoch zuvor z»vernehmen, wie es mit der Besoldung und Bekleidung gehalten werden soll, und begehre, daß die Haupt"mannsstelle und die andernAcmter" mit Leuten aus den Orte», die in der Vereinung sind, beidstwerden, ^ Der Ambassador dankt für den geneigten Willen, will darüber an den König und die Ks"nigin berichten und spricht die zuversichtliche Hoffnung aus, daß sie den Wünschen der Eidgenossen Rech"nung tragen werden sowohl in Bezug auf die Bestallungen, als auf die Ernennung des Gardehauptmanns; er versichert, daß der Tresorier schon seit längerer Zeit vom König entsprechende Weisungen erhalte»habe, damit die rükständigen.Zahlungen zur Zeit geleistet werden, »». Die Gesandten der VII kathol, -Ot'ttunterhandeln mit dem Ambassador, daß die Hauptmannsstclle und die andern Aemtcr in der Garde Z»Lhon nur mit Leuten aus den katholischen Orten besezt werden möchten, Er verspricht seine Verwe»dung, v. Mit dem Ambassador wird Rüksprache gehalten über die Beschwerden Basels gegen den»>g'Er verspricht, daß er darüber an den König schreiben und alles thnn werde, um einen Vergleich ^Stande zu bringen, Basel dankt für diese Verwendung, will übrigens die Antwort des Königs abwarte»-bevor es sich weiter einlassen kann, «I. Dem Gesandten von Obwalden, der erst beim Schluß der Tag'sazung eingetroffen ist, wird mitgcthcilr, was man dem König bezüglich des Aufbruchs und der Ga>d^in Lyon und der Königin hinsichtlich des begehrten Jahrs bewilligt habe. Gemäß seiner Instruction ntheilt auä, er seine Zustimmung, v. Es wird festgesezt, daß die Orte, welche den Aufbruch bewillighaben, ihre Hauptleute ermahnen sollen, keinem Gemeinen weniger als vicrthalb Kronen monatlich »^Besoldung zu gebe» t. Auf den Bericht Lueerns an die altgläubigen Orte, daß nunmehr Beatusder Porten förmlich in den Besiz des Bisthums Chur eingcsezt worden sei, wird Lucern ersucht, a»^für diese Sache zwekdienliche zu besorgen, K. Die Gesandten von Freibnrg melden, daß der Bißtpvon Sitten um eine Verwendung beim Papst behufs Auswirkung seiner Konfirmation bitteWird bewilligt und Solothurn damit beauftragt, I». Das Ansuchen der Gesandten von Glarus im' ^men des Vogts Heiß, es möchte jedes Ort ein Fenster mit seinem Wappen ihm in sein neues H»schenken, wird all rokoivullum genommen, I. Am Ende der Tagsaznng kommen Gesandte von 'nämlich Bear Ludwig von Mülinen und Venncr Ambrosius Jmhos uud eröffnen, nach Ausru: ^ihres gewöhnlichen Grußes: Ihre Obern haben zuverlässige Nachricht erhalten, daß der König vonnien mit einer starken Armee durch Savohen in die Niederlande zu ziehen vorhabe; da nun Bern >