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unter der Bedingung, daß darüber nichts weiter disputiert werde und daß die Mittel auch also von denenvon Glarus angenommen werden. Schwhz gibt seine Instruetion in den Abschied. Glarus endlich wünscht,nach gebührender Verdankung der von den Schiedortcn in dieser Sache gebabten Bemühungen, daß derArtikel betreffend das Eoncilinm besser erläutert werde, indem es dann die andern Artikel, wiewohl sieihm etwas nachtheilig seien,, auch annehmen werde. — Nachdem die Schiedboten noch einmal gütlicheVereinbarung versucht und nachdem die Boten von Glarus neue Justruetione» eingeholt habeil, begeh-ren ledere nach ihrer Nükkehr am it. Juli zu wissen, was man ibnen in dieser Sache z» thuu anrathe.Die Schicdboten gebe» ibnen nun beinahe einstimmig den Natb, dem Frieden, der Ruhe und Einig-kcil in der Eidgenossenschaft zu lieb die vorgeschlagenen Mittel anzunehmen. Nun gibt Glarus endlichseine Zustimmung. Die Gesandten der vier katholischen Orte bezeugen ibre Freude darüber und nebmenGlarus gemäß des lezten Artikels wieder in den Bund und pandfricdc» auf. Dein pandschreiber zu Ba-den wird von den Gesandten der zwölfOrtc aufgetragen, die Vertragsbriefe auszufertigen und mit denSiegel» der Schiedboten zu bekräftigen. "» Schwhz nimmt noch Anstand wegen des Vogt pnchstnger,wird aber von den andern Orten dringend ermahnt, sich der Mehrheit anzuschließen, oder doch eiusweilen gegen Glarus uiebts lbätliches vorzunehmen und seinen Bescheid bis zum August nach Zürich znmelden. Auch Glarus wird gemäß Bünden und Landfrieden ermahnt, sich gegen die von Schwhz friedlich zu vcrballen und bis auf weitern Bescheid den Puchsinger nicht als Vogt in Uznach aufzuführen. Da Schwhz be-harrlich ans seiner Antwort verbleibt, bittet Glarus die andern Orte, ibr möglichstes zu rhu», damit Schwhzdem Verlrage auch beitrete. Schwhz beschwert sich, daß derer von Glarus pandleute von Nieder-Ur-nen de» Manosser, der wegen wiederholten Friedbruchs durch die von Gaste, gefangen genommen worden,gewaltsam befreit habe», und verlangt, daß Manosser wieder zurükgegebe» werde, damit man ihn »achVerdienen bestrafen könne, und daß auch die von Nieder-Nrnen gestraft werden, indem es solche Ein-griffe nicht dulden könne! Zürich sei über den Handel ganz falsch berichtet worden. —> Nach Anhörungder Verautworrung von Glarus, sowie der von Schwhz über den Handel aufgenommenen Kundschaften,werden die beiden Orte ermahnt, sich über die Bestrafung der Angeklagten zu verständigen. Diefranzösischen Gesandten wiederhole» ihr Gesuch betreffend Erneuerung der Vereinung. Es wird nun einAusschuß an sie abgeordnet, um den verdienten Schlachtsold, die ausstehenden Pensionen und Vereinnngs-gelder, Abbezablnng der Anleihen und Befriedigung der Hauptleute, die im Piemont gedient, von ihnen zn
begehren Da tie jedoch keine genügende Antwort geben wollen, wird von einigen Orten an den König undan den Eonnelable geschrieben, sse möchten nunmehr endlich Anordnungen treffen, daß die Anforderun-gen der Eidgenossen so bald möglich bezahlt werden, oder möchten wenigstens, wenn dieses unmöglich s?'-erklären, wann und wie die Bezahlung erfolgen werde, damit man der ewigen Klagen endlich los werde,und möchten schriftlich darüber antworten. — Die Sache wird ml iiiKru,'uch»n genommen, x. Herr vonNoll macht im Namen des Herzogs von Savoheu die Anzeige, daß der Herzog auf die verschiedenenBeschwerden und Neelamationen der Eidgenossen betreffend de» neuen Zoll bisher nur darum mit eine'Antwort znrnkgebalten, weiter immer gehofft babe, daß seine Anstände mit Bern durch Vermittlung der Eid-genösse» beigelegt würde»; diese Hoffnung hege er immer noch; wen» sie verwirklichet sei, alsdann möchte
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Schiedortr. B.ite», Monia., vor St. Ulrich (K Juli.) tt>i>4. — Beilnq« Nr. N.