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Cvnferenz der VII katholischen Orte,tkucern 8. Möirz (Montag vor «<>»>>).
StaatSarcl)iv Vttcevl» Atlqettl. Absct'. Bd. I'. !i4.
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». Nach Verlesung einer Zuschrift SolothurnS a>» die V Orte und der Briefe des Königs undder Königin von Frankreich, sowie des Herzogs von Guise, des Obersten und der Hauptleute derin Frankreich befindlichen Truppen, und nach Anhörung der Instruktion des Hauptmanns Tugginer wirdbeschlossen, die in Frankreich befindlichen Fähnchen zu ergänzen und den Hauptlcuten zu erlauben, Knechteanzunehmen, Hievou wird auch an Appenzell Mittheilung gemacht in Erwartung, es werde sich nichtabsondern, — Ueber das, was au den König, die Königin und den Herzog von Guise geantwortetwordeil, kann jeder Bote referieren, I». Hauptmann Tugginer beschwert sich über Verlänmdungen, dieGeorg Pfister von Schwhz u, a, in, über ihn ausgestoßen haben, und verlangt, daß man dieselben dazuanhalte, ihm vor Gericht Rede zu stehen, damit er sich dort vertheidigen könne; denn wer so von ihmrede, lüge „wie ein meineidiger, treuloser, feldslnchtiger Verräther, Dieb und Bösewicht," Nachdemman ihn für genügend gerechtfertigt erklärt hat, wird Ammann Schorno von Schwhz beauftragt, sichüber den Georg Pfister und den Sachverhalt gründlich zu erkundigen, damit auf dein nächsten Tag zu Badenüder die Sache nach Gebühr verhandelt werden könne, «. Bernhard von Mentlen begehrt im Namendes spanischen Gesandten Mare Anton Bosso, daß ihm auf nächstem Tage zu Baden Antwort in Betreffder vorgeschlagenen Erneuerung der Eapitel mit dem Herzogthum Mahland gegeben werde, — Weildieses alle XII Orte angeht, wird es in den Abschied genommen, «I. Solothuru führt Beschwerde, daß manzwei seiner Angehörigen, nämlich Georg Habcrmanu und UrS Gubelin, die in der lczten Schlacht inFrankreich verwundet und dann zum Verbinden an einen sichern Ort geführt worden, unverschuldet ihrerAemler entsezt habe, und begehrt Restituicrung, — Daher wird an den Oberst und die Hauptleutegeschrieben, sie sollen darüber berichten. « . (S. u. Lauis). I. Der savohische Gesandte de la Eroir übergibt seinen Vortrag in Betreff der Anstände zwischen dem Herzog und denen von Bern, damit dieBoten auf dem hiefür angesezten Tag zu Basel am 25, April dem Herzog in seiner Sache „beholfen" seinmöchten, — Wird in den Abschied genommen mit der Versicherung, daß die katholischeil Orte ihr mög-lichstes thiln »vcrden, K. Der Abt von St, Galleu wünscht Weisung, wie er sich in Betreff der vonFrankreich begehrten Truppen zu verhalten habe, Antwort: Die Vll Orte haben die Werbung bewilligtund erwarten, daß auch Appenzell es thun »verde, I», Hillsichtlich des Streithandcls zwischen Glarusund den > katholischen Orten wird auf höhere Geuehmigung bin der Vorschlag von Schwhz angenommen,nämlich den Neugläubigen zu Glarus zuerst Freiburg i»ld Solothuril, dann die früher vorgeschlagenensechs Männer als Obmann darzujchlagen, endlich, »venu von diesen keiner gefallen sollte, zu beantrage»,daß zu den übrigen zugesazten Richtern von beide» Parteien noel» vier erwählt werden, um nochmalsVergleichsartikel zu entwerfen, — Wird ml mmi'„oi»tum genommen, i. Jedem Boten wird eine Abschrift^es Briefes (II Februar» mitgetheilt, welchen Oberst Ptteriuann von Clerk» von Frciburg ans Blois a»