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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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1500 Februar,

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Konferenz der V katholischen Orte.

Pucern tkkktt, 22, ^ebkU<Lr (Montag vor Mathias).

Qtaat5arckiv Luceru. .'lttgcm. Adsch. Vr. i. '^3.de^a, «^iv Tetiiv»,^.

tAuch im Landesarchiv Obwalden.i

Boren: (Nicht angegeben), Schwyz. Christoph Schorno, Ritter, ali-Landammann und Panncrherr,». Da eine allgemeine Tagsazung auf den 14 März nach Badeit ausgeschrieben ist, so finden esdie V Orte für rathsam, sich zuvor in Betreff der Hauptpunkte, nämlich des Glarnerhandels, einer andas Eoneilium zu erlassenden Zuschrift und der Angelegenheiten in Frankreich miteinander zu verständigen,l>». Weil Ammann Lussi aus Trient geschrieben hat, daß die katholischen Orte ihr Anbringen an dasEoneilium besser schriftlich als mündlich ausrichten wurden, wie es andere Fürsten durch ihre Gesandtenauch thun, so wird der vorgelegte Entwurf eines Schreibens an das Coneilinm genehmigt und Lucernbeauftragt, dasselbe im Namen der VII Orte auszufertigen, v. Bezüglich der Anstände zwischen denV katholischen Orten und GlaruS walten verschiedene Meinungen ; denn Uri beantragt, daß auf künftigemTage zu Baden zuerst die Klagartikel wegen Bogt Frcnwler zur Sprache gebracht werden sollten; Schwyzmöchte die zwei Orte Areiburg und Solothurndarschlagen"; Untcrwaldcn wünscht, daß den Schiedortenüberlassen werde, aus den sechs vorgeschlagenen einen Obmann zu ernennen; Zug schlägt vor, daß mannochmals mit denZugcsazten" über einen andern Vergleich sich verständigen möchte; Lueern endlichglaubt, daß die vorgeschlagenen Mittel annehmbar seien, und wünscht, daß man die übrigen Orte er-mahne, GlaruS dazu anzuhalten, daß eS diesem nachkomme, Da man sich nun über nichts verständigenkamt, werden die verschiedenen Vorschläge :n> ikkoionllnm genommen, «R. (S, u. Gaster). «. Was in Be-treff der 20,000 Kronen und der 1000 Büchsenschüzcn, welche man vom Papst verlangt, verhandelt worden,soll jeder Bote an die geheimen Räthe referieren, damit auf nächsten Tag darüber Instructionen ertheiltwerden, t. Schwyz wird ersucht und ermahnt, sich hinsichtlich des Ammann Hässi nicht von den vierandern Orten zu söndern und denselben neben den Boten von Schwyz auf Tagen sizen zu lassen, AmmannSchorno erwiedcrt, daß der Rath von Schwyz aus verschiedenen Ursachen einstimmig beschlossen habe,den Ammann Hässi ganz und gar nicht mehr zu dulden und lieber seine eigenen Boten zu Hanse zu be-halten, und daß er dieses auch nach GlaruS geschrieben habe. Dieses eigenmächtige Benehmen von Schwyzwird mit Mißfallen vernommen, besonders da man dadurch eine Vereitlung der Bemühungen der Schied-orte besorgt, Daher wird der Vorschlag, durch eine eigene Gesandtschaft Schwyz von seinem Vorhabenabzumahnen, von den vier andern Orten in den Abschied genommen, K. HS Freie Aemter). I». NachVerlesung einer Zuschrift einiger Kardinäle an die VII Orte in Betreff des Vorrangstreites der bayerischenAbgeordneten zu Trient mit denen der Eidgenossen, und »ach Anhörung einer mündlichen RelationdeS Ammann Lussi wird die lezthin gegebene Antwort und Instruction bestätigt, l. Auf die Anzeige,daß einige Prälaten immer »och nicht die ihnen auferlegte Steuer entrichtet haben, wird beschlossen, denungehorsamen Prälaten solches zu verweisen und ihnen vorzustellen, wie diese Besteuerung zu einemchristlichen Werk geschehen sei und daß die katholischen Orte ja auch ihre Gotteshäuser mit Gul und Bluterhalten und schirmen, daß man übrigens gegen die Säumigen andere Mittel ergreifen werde, Lueern