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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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(11.) Und mit dem kriegsvolk und abgedachten notdursten s solle stirgenomen und gehandelt werdennach rate j und guotbedunkcn zu gcmaincr Wolfart, durch die j darzu verordcuten beider seits discs fürncmens-(12.) Item daß über obgeschribeu ding jeder tail dem andern ! solle beweisen und tun alle hilf undstirschnbe > nach vermügen, als mit provande, munition und ! andern fürtreglichen notdursten zu dises kricgs jstirnemen.

(13.) Es solle auch vorgedachter Herzog zu Mailand j schuldig sein zu geben und zalen für aufgewandten ^kosten zu eroberung der stctt, flecken und lünder j des von Muß, "den vorgenantcn Aidtgenossen und GrahcnPündten, ncmlich dreyßig tausent gülden j rcinisch, an gold oder desselben wärnng, in fristen j und zilcn dreyerjur nechst künftig, anzufahen das > erst jar, nach Vollendung dises kriegs stirnemen, j ncmlich in fristen sechsMonat darnach zehcn tau- I seut gülden rcinisch, und also für und für bis zu ganzer und völliger zalungobgemelter dreißig tausent j gülden reinisch.

(14.) Item daß auch alles gcschütz, munition und alles j anders, so gefunden wirdet, so zu Muss, zu^eck, j zu Bellasio und andern orten und enden, so erobert j werden von gedachtem Vogt zu Muss oder denseinen, j sollen gcnzlichen sein und zugestellt und gegeben j werden dem Herzogen zu Mailand, und was ! fürgold, silbcr und alle dergleichen güter wurde j gefunden an orten und enden wie obstat, sollen > der halb tailseinen fürstlichen gnaden, und der ander halb tail den gedachten Aidtgenossen > und Bündten zuste(e)n undsein, und dennoch sy die > Aidtgenossen und Bündt auch des halben ireu j comissarien zuverordncn, solhc güter

w gemainen ! Händen zu halten.

(15.) Alle und jede abgeschrittene ding sollen von ainem j jeden tail der obbcrürtcn Oerter der Aidtgeno-schust I »nd Grahcn Pündten, auch von der selbigen ober» ! nnd Herren, durch mergcmclte anweldc ratificirt, >ästetet, becreftigt und angeneme gehalten werden.

(16.) Gereden und versprechen zn baider seit, und wir j bey unseren fürstlichen wirden und cren, undwir jss'die hauptlcwt und auwelde obberürt bey unfern ! trcwen und glauben, an ains rechten aids statt, !«lies nnd jedes, wie obstet, bestendiglichen, krcftig- ! lichen, stete und veste, alle ausflücht und wider- j rede Hindangesetzt, zu holten und handhaben, ! alles gctrcwlich und sonder gcferde. Zu warcr ur- > kundt sind diser briefWeen gleich lautende j gemacht, jedem tail ainer gegeben, und mit unser als > Herzogen zu Mailand Hand»»dcrschriben, auch j uuserm aufgedruckten sigill bekreftigt, und ! wir die haubtlcut von Glaris, Basel undSchafhusen, j als von unser sclbs und aller unser lieben Aidtgenossen j obgemelt, und ich Hans Travers, vonMeiner nnd der I dreyer Grahcn Pttndt wegen, in unser aller namcn, > solichs alles, wie obstet, mit unfernhcnden undcr- j schriben und (mit) aufgedruckten betschaften verfertigt. ! Geben und gcschcen im sloss Mailandam sibenden j tag May anno :c. im xxxj.

Folgt Unterschrift (links) und Siegel (abgefallen) des Herzogs; auf der folgenden Seite stehen der Reihenach:Dionysius Bnssy" (I.. 8.) !bczüg ich Jacob Götz von Basel" (Siegel) !Thomas Spicgelbcrg vonSchasfhnsen", (S.) >Hans Travers für sich sclbs und deren andren mitgcsandtc» von Pündten hat sichundergcschribcn." (Siegel abgefallen).

Urkunde aus Papier, in Sib-llsorm, 0 Blätter haltend; die n-rhandmen Siegel sämtlich unter Papier.

Ratificatious-Jnstrumcnte:

1. (18. Mai). Wir Franciscus der ander, von gottcs gcnaden Herzoge zu Mailand -c., Helenen undkuon kunt allermeuig- ! lichen: Als wir, zuo lobe dem almcchtigcn got und wolfart gcmaiucs nutz, zu Mailandam sibenden tage diss > monats haben mit den edcln crsamen unfern besonder lieben stünden der acht Örtcr