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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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(4.) Daß auch mit gemajner verstantnus understanden werde ! zuo verharren zuo ganzer ausreutung, Zer-störung und I Vertreibung des berürten von Muss, mit eroberung aller j stett, merkst), slösscr, flecken, dörfer undlande, so er j innen hat, davon nit abznston, bis zu austrage wie > obstat.

(5.) Item daß von kainem tail on des andern vorwissen und j austrückliche verwilligung solle wederfride, an- s stände, vertrage noch andere practik oder tractat mit > obberürtem von Muss noch seinen anhengern,fiirschiebcrn ! und Helfern angenomen noch gestattet werden.

(6.) Daß auch in wärendcm krieg, und bis zu ganzer und entlicher j ausfürung, wie obstat, jeder taildem andern schuldig j seh, hilf und beystand, auch mit gwappeuder (sie) handt, j zu tun, den angcfochtcnsdPntail, welcher nwßen, j von und gegen wem das beschee, beschützen lnid beschirmen, j ob jemands solhen kriegund desselben volnstreckung I verhindern wurde; doch daß kein tail wider andere j weiter angreife on des anderntails wissen und willen, j von bemelts kriegs wegen.

(7.) Item daß auch alle und jede stett, merkt, slosser, flecken, s dörfer und gebiete, so in des von Mussnamcn eingehalten j worden sein, vor ansang und ehe er den krieg wider die j Grahen Pündt in discnileisten krieg fürgenomcn, j und dein hcrzvgtumb Mailand zugehörig gewcßt, sollen ^ obbcmeltcm Herzogen lvidcrzugestclt werden, und zu vol- j strcckuug discs capitis abgedachte haubtleut und j anwclde verhaißen und sagenzuo, jetzt einzuantwurten > seinen fürstlichen gnaden, oder iren anwelden, alles das, j so sy jetzt erobert und zuiren Händen komm von s obgeschriben dingen, und also auch füran mit dem j künftigen eroberten zu tun undzuzustellen, doch inen j den Pündten vorbehalten das Valtalin und Eleven j mit seiner zugehörde.

(8.) Und so das sloss Muss erobert und zu gemainen ge- j walt gebracht wirbt, daß solhs mit samptdem türm auf dem See solle geschleift und bis auf j den grundt nidergeworfen werden, und kains mer j ewig-lichen dahin gebawct werden, mit anhange, daß j oft gemclte Aidtgenosscn und Grahen Pündt und der > selbenundertonen in dem herzogtumb Mailand mit j handlen, wandten und gewerben solle zol frey sein, alle ! dieweil dise verainbarung wäret.

(9.) Item daß die mas, disen krieg zu füren, solle sein, i daß mergenanter Herzog solle rüsten dieschiffe, so er j auf dem Chumer see hat, zum krieg tauglich, mit j notdurften versehen, es seh mit provande,muni- > tion und geschütze, auch beguemlicher anzale des kriegs ß Volks, solhe zuo rcgiren, oder zum kriegtauglich. Es j solle auch bemelter Herzog haben und halten ain j zimlich anzal kriegs Volk zuo fues auf demlande, > zu wolfarten dises fürncmcn(s), mit ainem guoten > hawbt und notdürftiger fürsechung, so von gcschütz, Iso von Munition und andern notdurften, auf seiner i fürstlichen gnaden kosten.

(1V). Item gleicher weise sollen auch die Aitgenossen > und Grahen Pündt haben und halten zu not-durften j dises kriegs zweh tausent zuo fues, mit iren hcub- j tern, geschütze und anderen notdurften zum krieg, !von welchen berllrter Herzog solle bezalcn tausent j zwaihundert knccht, ncmlich undcr drcy haubtleut > aus getailt,mit zalung vier gülden reinisch und j ain halben für jeden monat sold geraitet, und j dreißig sölde für jedenhawbtman, die selben j undcr inen, als leutnen, fenderich nnd andere vom j vcudlin auszutailen, ivclchs gelt undzalung solle > einbracht und genomcn werden von den stetten, örtern j und lendern, so in disem gcgenwürtige»krieg erobert ! und eingcnomen. Darzu Wirt von oftgedachtem j Herzogen ain commissarj, darzu geschickt solhcvein j zubringen, fttrgcnomen und geordcut iverden, und j solle die zalung der vorgeuenten tausent zwaihundertknecht, durch den Herzogen zu zalen, ansahen und j angeen nach ratificirung und besteiigung, auch j auncinungdiser capitel durch bemelte Aidt- j genossen und Grahen Pündt bescheen.