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gemacht zwüsche» genantein minem Heeren von Savoy nnd mincn Herren von beiden Stetten, darin beredt ichdaß si nit mögen noch sollen annemen noch Hilfe bcwysen cinichein frömbdcn gesässcn nsserthnlb den marchen desHerzogtums Savoy und ouch usserthalb der Eidgnoschaft, der da vermeinte ze haben fordrung oder klagte widerden genannten m. h. von Savoy. Wyter (4.) durch die pündtnuß gemacht zwüschen genanntem minem Herrennnd m. h. von beiden stellen Bern und Solotorn, wöliche st darlegen, so vil min Herren von Bern berücrt,in wölicher begriffen ist, daß dheinesrj der vorgedachten partyen solle noch möge enpfachen noch annemen zuobürgern, verpündtnnß und beschirmung die Herrschaften, lande, gemeinden, stell noch dörfcr, ouch nit die und«-tan(en) iroch gcsäßnen der andern partyg, wo si nit hätten beharrlichen sitze mit lyb und güetern an dem ort,da si also angenommen wären worden. Demnach (5.) durch die widerrücfnng oder nbkündung des bnrgrcchte»vormalen beschächen zwüschen den genanten Herren von Fryburg und denen von Genf, in wölicher dieselben vonJens widerrüefen, vernütigen und widersprechen solichcm burkrechtcn, widerrüefende alle gewaltgebungcn, so harübergemacht und die, so noch gemacht wurden, es sye für das male als für künftige, Vesansen (Hugen) und alle»andern, Wyter (6.) durch ein ander widcrsprcchung oder abkündnng des vermelten bnrgrechten getan, durch dwobbcmclten von Genf besiglct und geschworen. Demnach (7.) durch all ander Ursachen gesagt und gemeldet vider obberüerten urteil hie zuo Bätterliugen geben. Fürcr (8.) darum daß sölich bnrkrechtc und beschirmungist gemacht wider die wäre natur aller andern pündtnnssen, gemeinen und sonderbaren, zwüschen genanntem nnncinHerren von Savoy, . . sinen vorfaren nnd üch, großmächtigen Herren, wölich nit gemacht sind dann allein Z»obcgünstigung, Handhabung nnd beschirmung einer parll) von der andern, und zuo schirme und nfenthalt derstätten (staten?), landen, crdrichcn und Herrschaften der beide» partyen, nnd nit dieselben zuo verderben, K'schwächer» nnd ze schädigen, wie schon setz angefangen ist under dem schyne des vermelten burgrechten, wölich-'ouch nit ist gebrucht worden dann allein richtiklich wider genannten minen Herren und sinen stat, wie das gmlloffenbar ist. (9.) Demnach, wiewol in solichem burkrechten vorbehalten sycn worden die gercchtigkeitcn, gewar"samen und überleiten, wölich min gedachter Herr haben möchte in vorbemeller statt Genf, niag solich burkrechllnit erhalten werden; dann dasselbig nit gennogsam ist, darum daß die genannten Herren von beiden stellenBern und Fryburg nit allein schuldig sind, in kraftc der gemeinen pündtnuß im zno behalten und zuo beschirmendie gcrechtigkeiten und überleiten, wölich min genannter Herr in obbemclter statt Genf (hat), sonders im zuohandhaben und ufzcenthaltcn allen sinen state und deß anhäng sampt allen gcrechtigkeiten und zuogchördcn, dur)in besessen und ingchcpt. Wyter (19.), nit allein sind si schuldig, im zno behalten die gcrechtigkeiten, so er ">vcrmcltcr statt Genf hat, sunders in krafte der vereinung, gemacht zwüschen minem Herren dem Herzogen Phil'"bert nnd inen, sind si schuldig, in zuo beschirmen und ze handhaben in dem ganzen bistumb Genf wider alle d>c,so in wollten anreizen; deßhalb über die obbcstimmtcn vorbchaltnen rechtsamen sind si schuldig, in zuo beschu 'NwNWider die obbemelten von Jens, wölich in also gereizt in dein, daß si getan haben so vil ungeschickter händcwider in, sin herrlikeit und sinen state, mit warten und werken, und nit darwider tuon, wie si getan haben »»tuond, nfhaltcnde die genannten von Genf wider vorbemclten mincn Herren, im von iro wegen krieg zuofücge»^-(11.) Fürer ist nit genuog gcwäsen den vorbemeltcn m. h. von beiden Stetten, vorznobchalten die gerechteleiten nnscrs Herren; dann über das, in kraft der vereinnng gemacht zwüschen (dem) obgcnanten unserm hcuc»nnd inen sind si schuldig, nit nnzenämcn noch Hilfe ze tuondc jemand, ouch nit einem frömbdcn, der da vcrmcwllklag oder ansprach wider gedachten mincn Herren ze haben; deßhalb si nit möchten annemen die obbcstimpll"von Genf, die da ansprach haben wölken fürnämcn wider gesagten unser» Herren, uf dem vidomat und a»dcU>gcrechtigkeiten, im zuozefücgen, oder begwaltungen, so si im getan haben. Protestierende, soferr es wäre in sollanklage minder oder mer dann in dein begriff der vcreinnngen, gcrechtigkeiten und gewarsnmcn abgemeldet, nzuo bezüchen rmd ze lassen uf den inhalt derselben ane einichen abbruchc."
3. Nach Verhörung dieser Klage haben die beiden Städte, auch die Genfer, ihre Antworten ebenso^schriftlich gegeben, nämlich jene wie folgt:
(1.) „Erstlich diewyl der vcrsiglct abschcid, zuo Saut Julian nfgericht, heiter ußtrnckt nnd Meldung llwtzdaß man uf disem tag von wegen des bnrgrechten, so beid stctt Bern nnd Fryburg mit der statt Genf bezogt