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s. (1.) Weiter folgt eine lwn etlichen Personen ons Wallis lind Nivis aufgenommene Kundschaft, dd.Dienstag 10. December des laufenden Jahres, von dem Ofsicial zu Vivis besiegelt, welche dahin lautet, daßnach dem Hörensagen das Vidomat im Namen des Herzogs von Savoyen verwaltet werde. (2.) Sodawiein Privilegium von Karl V., jetzigem Kaiser, dd. Toledo, 4. September 1508 (?), mit dem großen kaiserlichenMajestätssiegel bekräftigt und von dem Kaiser und seinem Secretär Valdesins unterzeichnet, worin nach Er-wähnung anderer Freiheiten über das Vidomat gesagt wird:
„Und in krafte vorgcmcltter fryheitcn der vorgedacht durchlüchtigost Herzog, als ein ewiger und gemeineroder obrer des hl. römischen Riehes vicary und statthaltcr in ganzer siner Herrlichkeit vermeine zuo haben machtezuo bruchcn (die) küngklichcn rechte, rcgalia genampt, und andere ding, so zuo ewigen und gemeinen oder obrenvicarien kaiserlicher Maiestat gehören, und sonderlich daß er habe, wie die dnrchlüchtigosten sine vordren Hw"zogen und Grafen zuo Savoy gehabt, einen vidomen in der statt Genf, in den manchen der landschaft Savoygelägen, ivölicher vidonie durch gemelten durchlüchtigen Herren Herzogen geordnet, die gcrechtigkeit sincm vidon>ampte zuogchörig an statt des vorgesagten Herzogen in bemelter statt bracht und zuo brachen gcwonet hat durchsich selbs, ouch irc verwandten und diencr, ivölich den schilte des Wappens oder Zeichens tragende, irc befelchdaselbs für und für vollbringen. Item daß er habe, Inhalte und besitze in gemeltcr statt ein schloss, die Inselgcnampt, in dem weisser Rotten, zuo gefcnknuß geordnet, an wölichcm ort alle die, so man in gemclter stallfachet, umb was Händel, bürgerlich oder malefizisch, das sye, zuo behalten werden gcwon sin solle, also daß »etgebüre dem Bischof gedachter statt, sincn Sindikcn und andern amptlütcn, arr andren orten fenknussen ze machen,sonderlich (zno?) tages zyte, und daß nämlich in ansächcn der leycn, wölich angents, so sich (sy?) durch de»vidomen crsuocht, si im überantwurten söllen, in sölichem schlösse zuo behalten und also ivilliklich zc tuonde I>gewonet haben, ane einich Widerrede, wölichs schloss mit vorbenrelter fenknuss durch den vidomen zuo den händll»des rechtens gesetzt, und ander amptlüt von im verordnet in nennen der vorgesagten Herzogen allwäg gcrcgieUwirt, also (als?) gcrcgiert und gehalten werden gewon ist, und daß gedachter durchlüchtigost Herzog habe wvorgerückter statt die höchste und ganze des schwertes und leisten strafe machte, ouch desselben genzlichc vollzüchnngund alle ücbung, wölich er üebt und gebrucht durch dienstbarkeit sines vogtes und der amptlüten sincs schloßtuird fläckens Gallinrd gegen allen lcigischen Übeltätern, so si von den bischöflichen Sindiken und amptlüten neuurteilst, durch den gemelten vidomen vorgcmeltem vogte zuo Galliard überantmurt werden zuo pinigcn und zestrafen, also daß niemand andern: znostandc, solichcn höchsten und ganzen des schwertes gewalte ze bruchen, w»das ouch rurster offenbar, es sye durch einen sprnche, über sölichs (von) dem jetzigen Bischof zuo Bcllcis,einen schidman durch die partyen, so diß berüert, harzuo erwölt und verordnet, ußgangcn, als ouch uß vilc»andern gebürlichen und gerechten Ursachen und daß gcwon gewäscn, so sincn vordren durch die undertan ir Z""'geHörden gelt zuo stür oder hilf crbotten und mitgeteilt, ouch in gemclter statt von den bürgern und inwonet»des endes dieselben nach zale der herdstatten gefordert worden, wicwol von etlichen zytcn har sölichs undcrlasse»sye. Und nachdem als obgemeltcr durchlüchtigoster Herzog uns hat angczöugt, (daß) der Bischof oder die Sn»diken und burger vorgcmelter statt Jens und etlich inen anhängig, verwandten oder gönner in vilcn verkette»wägen understanden, in zuo bewürben in dem rechten oder als (vol csuasi?) der bcsitzung zuo bruchcn, rcgaü»und ander ding ze tuonde, von wölichcn hieob Meldung beschcchen, under dem schyne etlicher vermeinten privilegic»-(von) andren Bischoffcn zuo Genf den vorfarcn vergönnen, und sonderlich »»der dem schyne einer st'yhellFridcrichcn des keisers, znogclassen Arducio Bischoffcn zno Genf, des jares tusend hundert sechzigostc» »»andern, der zechenden römcrzal, dem sibenden Jdns Septembris, geben in dein Bistum Visnnz, by der brngbLarne, dcßhalb uns dcmüetenklich gcbnttcn hat vorgcmelter durchlüchtigost Herzog Cnrolns, unser vettcr, daß »'"den inhalt vorangczöngter (siner) fryheitcn von wort zno wort, wie sy gemeldet, und alle ding, so inbegriffen, von der ersten linien bis zuo der leisten im und sinen nachkommen zuo bestätigen, zuo bekräftigen >zno approbieren geruochtcn und vori nüivem vcrlichen oder zuolassen und soliche ding alle zno vollbringen nnd Z"halten und in in vorangezöugten rechtsamen und als der besitzung zuo handhaben und mit fuogklichcm nnzu fürsechcn, ungchindrot vermeinter fryheit des keisers Friderich, wölichcr durch nachfolgende fryheitcn viler kcl>e>