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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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domalen hie z»o Bättcrlingcn waS, gäbe discrm gczügen, so sunst gan Genf wollte, einen brief, zno bringennn h. dem vidome Conceilly, und befalch im, daß er füllte fordrcn sibcnzechen krönen, die er im schuldig belibcnLudwigen von Erlach halb von wägen des vidomnt amptes (und) der Pension, so er uf dem amptc hätte, »ndfände m. h. den vidome zno Planpales (Plainpalais) by den Augustinern, da er mäss hörte, daselbs er i>n denbrief geben und fordrot die sibenzcchen krönen, deß er sich cntschnldigote, und schreib m. h. von Prcngin (Praiugins), er möchte im das gelt nit schicke» uf das male, und wöllt es im schicken, sobald er möchte, und domalenConceilly hielt das vidomat ampt in namen m. h. von Savoy; sidhar Hab er dhcincn andern gesächcn, danner nit zno Genf dann allein fnrgande gewäscn."

g. Herr Peter Pillion, Priester zu Peterlingen:

„Er habe etwas zytes zno Genf gewonet und habe gesächcn einen vidomen zno Genf und gehört sage»/daß er sye gewäsen m. h. des Herzogen von Savoy und ouch gesächcn die wcibcl des vidomcns, so das wyßcrüz trnogcn. Demnach Hab er gesächcn, so man einen Übeltäter ficng, daß man in legte in das schloß Galliardund drymal schruwe, ob jemand von wegen des vogtes zno Galliard da wäre; anders weißt er nützit."

Ir. Jacob dc Riva zu Peterlingen:

„Daß er vil gan Genf gcwandlot sye und gesächcn einen, der sich nampte Treillet, der dann vidonicgewäscn, einen andren, der sich nampte Conceilly, einen andern, den leisten so er gcsüchcn, gcnampt Vcrncau,er wüß (aber) nit, in wes namen, des Herzogen oder Bischofs, si daselbs gewäsen."

i. Jnnker Georg de Riva, Herr zu Prangins, Landvogt zu Neuenburg, hat bezeugt:

„Es sye war, daß all sin tag er gcwandlet habe gan Genf, es sye von m. h. des Herzogen wägen o>s(oder) nnib ander fachen. Einsmals fand er sich zno Bern by Ludwigen von Erlach seligen, wölichcr im zö»g^ctlich tittel und gewarsamen, dienend zno gunste und nutze m. h. von Savoy; als er dieselben gesächcn, h"cr dcss bericht minen gemelten Herren von Savoy, wölicher im gcwalt gäbe und bcfclch zc handle» mit Lud-wigen von Erlach, solich(s) ze bringen von sinen Händen, wölichs er täte durch mittel einer summ vier tust»guldin an golde, deren im geben wurden in der statt Genf zwei tnsend bar, mnb die übrigen zwei tusend g-wurden brief in namen Ludwigen von Erlach gemacht, uf dem vidomat zuo Genf zuo bezalen den zinse hum^guldin, widerköuflich mit dem honptgnot, wölich brief cr trücg und überantwurt dem genannten Ludwigen vonErlach; nach verloufung des jars L. v. Erlach gab'im ein quittanz, dem vidome zuo bringen zuo erfolg derhundert rinisch guldin im verschribcn, wölicher vidome im zuostallte die hundert r. guldin, und antwurt(et) ^inc die gnittanz an demselben orte. Etwas zytes darnach gcnnmpter L. v. Erlnch wöllt sin gelt haben von dswvidomat, die summ der zwei tusend guldin an golde, und macht so vil mit im, daß er gczüg sölich köuflic)überkam, dcßhalb er im übcrantwurt(et) und zuostallte den houptbricf; sidhar der vidome Conceilly in allz>)bezalt und ußgericht habe sines Zinses der hundert guldin ane widcrred, und als abgesatzt ward gemeltcr Cov'ccilly, kam min Herr von Salagina, und als ein vidome, so er was, fordrcte er im abc sinen zins in nanu'Um. h. von Savoy, wie andern nach inhalt sincr bricfen, wölicher nß sincr befelchc in allwägcn Hab gemacht zuvbezalen, bis uf daß gemeltcr m. h. in vcrnllcgt habe des honptguotcS der summ zwei tusend guldin an gv^'und sovil in berüert, Hab er nie verstanden, daß ein andrer den vidome gcsatzt habe dann min Herr von Savod-und deß zno mercr sicherheit Hab er in das rechte überantwurt die copy des houptbriefs m. h. von Savoy, ter gäben L. v. Erlach scl., und die zuostcllung, so getan hat dersclb L. v. Erlach diserm gegenwärtigen züg^"'anders weißt er Harum nit."

l l. Hienach eröffncn die Anwälte von Sadoyen, sie seien bereit, wie sie sich vordem erboten, diewahrsamcn ihres Fürsten, die Possession des Vidoinat-Amts betreffend, darznthnn, samt andern hiczu dienlich^'Briefen.

12. Darüber antworten die Genfer: Sie mögen glauben, daß einige Vidomen durch den Herzogworden; diese haben aber sie, die Genfer, nicht angenommen, dagegen diejenigen, die der Bsi")