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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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Juli 1532.

Miser Bnitistn Appiau cin Kaufvertrag geschlossen, in welchem sich der Käufer unter Auderm verpflichtet,die Straße durchdas Ravelin" über dem Schloßgraben gegen dem Dorf hin mit (samt?) einer guten Brückezu machen, einstweilen den nöthigen Raum für eine Stallnng dem Laudvogt zur Verfügung zu halten; cwck)ist ein Hof und Garten für denselben cinbedungen, und es sott auf dem übrigen Platze keine Beste mehr auf-gebaut werden. Au den Kaufpreis sind IVO Kronen sofort bezahlt worden; die übrigen 180 Kronen s^Appian auf der nächsten Jahrrechnung ausrichten. Der Brief wird mit dem Siegel des jetzigen Landvogtes,Caspar Ghsler von llri, ausgefertigt am 10. Juli. St. A. Luc-n, - A. e»ggans.

1 aus dem Berner Exemplar. Freiburg hat nur n,tl'; das Ucbrige scheint verloren.

Zu IN. Es liegt nur ein Fragment einer spätem Eopie vor; es fehlt derselben vermnthlich ein g»»Z^'Bogen, der eine Reihe von andern Kanfbedingungen enthalten haben muß. Zu bemerken ist die beiliegendeJnstrnetion Lneerns, die vielleicht ins Jahr 1533 oder spater gehört: Sie gibt dem Schultheißen Auftragund Vollmacht, mit andern Orten auf Rückkauf der veräußerten Schloßgüter und Stücke hinzuwirken.

733.

Freiburg und Mm. 1582, 3. bis 10. Juli.

Archive Freib»rg und Bei».

Verhandlungen mit Boten von Genf, laut folgender Aufzeichnungen:

1) 1532, 3. Juli, Freibürg. 1. Vor den Scchszigist cin botschaft der statt Jens crschinen mit derprcscnticrnng, mit mincn Herren ein nbrcchnnng zc thnond, das so si inen zc thnond sin möchten. 2. HerrAntoni Pavilliard ist mitsampt vcnner Mürsing z»o dem Herzogen von Savoye geordnet, zno handlen lnt irinstrnction."

2) 1o32, 5. Juli, Sitzung der Bürger. 1. Essind dero von Jens anwält crschinen und Hand nach getanemgrnoß nnd entbieten minc Herren angelangt, (daß) si sich der vij- krönen, so inen zno teil in der Pettcrlmgi-schcn in teil bekannt, bcnücgcn und ansechcn wollen (die) vilc des kostcns nnd Übels, so cin statt Jens erlitte»und getiagem 2. Hiernf (i>t) abgeraten, daß nunc Herren sich derselben summa vernücgcn, doch allein für de»reivlostui letstgcthanS oW-' achten nnd haben, nnd darin vorvcrbrncht rptlon nnd andren kosten irothalb erlitte»nvgeschl offen haben wollen. 3. Und als >i angezogen, wie inen cin fürtrag ze Jens durch Herren alten Scckcbmeisten! des lnthenschen nnd nüivcn glonbcns halb bcschcchcn, spcn sy genzlichs willens, by dem alten wcsc»beliben nnd inscchcn zc thnond, daß desselben glonbcns halb in ir statt dhcin infal begegne. 4. Darnf inen zeantnmrtcn abgeraten, was min Herr Scckclmeistcr gethan, syc befelch mincr Herren ergangen."

K. N. Freibllrg: Nathsb. Nr. 50.

3) 1o.!2, 8. Juni, Bern. Ein Bote von Freibnrg übergibt das von Genf erlegte Geld, aneine kleine Summe fehlt; die wollen die Genfer bis zur Angnstmcssc bezahlen, und Freibnrg erklärt dafürg^

lmn. Rachsb. SZ«, i>>

4) 1532, 8. Juli, Bern. 1. Boten von Genf beklagen sich über die Roth und Armut der Stadt M'bbitten, daß man sich mit dem erlegten Geld begnüge nnd das Ucbrige nachlasse, da sie es nicht aufzubring"'vcnnögcn; sie erinnern, daß die Stadt alles bezahlt habe, was von den Knechten verzehrt worden, mit A>C"nähme des Hauptmanns nnd der Büchsenschützcn. 2. Antwort: Wenn Freibnrg dafür gntstchc, so wolle »"'"noch etwas warten; käme aber das Geld nicht bis Ende August, so würde man es von Freibnrg fordern. D"'Beschluß des großen Rothes könne man (der Rath) nicht ändern; die Angehörigen -vollen eben befriedigt st>u!