Druckschrift 
4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
1284
Einzelbild herunterladen
 

1284

Februar 1532.

Bern, wie solicher scharpfer fürtrag minen Herren begegnet, da ir bitt, (daß) st güetig insechcn haben wellen;dann so st stimig, wurden mine Herren die nmb hilf anlangen, so (den) jüngsten nssprnch im rechten geben.

II. 1. Nachtrag vom 20. Februar: „Der Jenfern anwült Hand mine Herren gebctten, in dem abschlugder profand und irein Handel güetig insechen ze thnond und st nit zuo verlassen. Ist abgeraten, inen da'gestrig Meinung, von minen Herren angesechen, fürzuohalten." 2. (Am 19. wurde die Instruction für denTag in Baden festgesetzt und eine Botschaft nach Bern abgeordnet, um in Sachen der Genfer zu handeln.Brandenburger und Gnglenbcrg). Vgl. den Abschied vom 9. April d. I.

BtNl. 1532, 16. und l 7. Februar.

Staatsarchiv Bora: Instructionen Ii. 147 1>. Nathsbuch Nr. 232, i». 16V, 187.

I. Ans die Vorträge der herzoglich-savoyischen Botschaft und der Gesandten von Genf entschließt »wnsich, mit dem Herzog den Bund Philiberts gern zu erneuern, mit dem Vorbehalt daß das Bnrgrecht »>>lGenf für die festgesetzte Zeit in Kraft bleibe, und dem Erbieten, jeweilen („für und für") zwischen den P^''teien freundlich zu unterhandeln.

II. (17. Febr.) 1. Die savoyischcn Boten äußer» einiges Befremden über die „abschlägige" Antwort d-großen Rothes und finden, daß dieselbe mit den Botschaftssendnngen zu dem Herzog und den vielengeschriebenen freundlichen Briefen nicht übereinstimme; sie tragen aber nochmals auf eine freundliche Vaständignng an. 2. Es wird aber (von dem Rathe) der gestrige Beschluß bestätigt und erklärt, man wollemit dem Herzog gern in Freundschaft stehen, wenn er es begehre. 3. Den Genfer» gibt man eine schriftl^dAntwort.

II. findet sich nur im NathSbnch.

Uern. 1532, 22. Februar.

Staatsarchiv Bern: Rathsbuch Nr. sss, p. soo, so?.

I. 1. Zwei Rathsboten von Fr ei bürg erörtern weitläufig die savohisch-genfischen Händel und st'lM^vor, dem Herzog gemeinsam zu schreiben und ihn anfznfordern, den Genfer» den Proviant nicht zuWiewohl die Waat (von Rechts wegen) verfallen sei, wolle man jetzt nicht thütlich einschreiten, dagegenBoten der zehn Orte ersuchen, de» zu Pcterlingcn ergangenen Spruch zu handhaben. 2. Daneben zwh0l ^die Kosten (für die) Prädicanten in Grandson und Orbe und die Stellung des Statthalters in Gngb^berg an.

II. Darüber wird nun geantwortet, 1. man wolle den Herzog ermahnen, den Versprechungen, die