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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Octobcr 1531.

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Der erwähnte Vorschlag, von der gleichen Hand geschrieben, lieg! in der oft erwähnten Missivensannnlungdes Luccrner Stiftsarchivs.

4) 1531, (o. l>. Octobcr?). Die V Orte an die. Gemeinden des Grauen Bundes (einzeln genannt).Aufzahlung ihrer Beschwerden gegen Zürich und Bern, zur Begründung des eidlich gefaßten Beschlusses, dietreubrüchigen llnterthanen zu strafen, zc. Demzufolge Mahnung, auf Grund der begehenden Bünde mit denIII Ländern (1339?) und den V Orten, den Feinden weder beizustehen noch stc durchziehen z» lassen. (Siegelvon Lucern und Uri genannt.) StM-nchi» -»-«-» (D->w».l°sc MchMig- «bschn,.).

5) 1531, k. Octobcr (Freitag nach Lcodcgarii). Die Boten der V Orte an den Bischof von Sitten unddie Landschaft Wallis. Mahnung zu sofortigem Aufbruch. Erinnerung au die durch Jacob am Mt ge-schehene mündliche Mahnung; da eingewendet worden, daß es den Wnllisern nicht gebühre, vor den V Orlenaufzubrechen, während sie willig seien, tröstliche Hülfe zu leiste», sobald dieselben ausgezogen, ch sc. (zu bemerke»,

der Krieg eigentlich schon begonnen, indem man bereits gegen einander im Harnisch ^ache hülle, mansei auch fest entschlossen, bis nächsten Sonntag mit aller Macht aufzubrechen, um die Widerwärtigen anzugreite»,und erachte daS für dringend nöthig; gemäß dem Burg- und Lnndrccht ergehe nun die höchste Mahnung, eaßWallis nach Empfang dieses Briefes mit ganzer Macht ausrücke; obwohl mau vordem nur IvtlU Mann ver-laugt habe, sei es doch besser, einen guten Anfang zu machen; man bitte daher angelegentlich, jetzt mehr mm.eZu senden; auch möchte man wünschen, daß alle (Pässe) besetzt würden, um die von Bern .pignmnun , cannluian ihrer diesseits einigermaßen entladen würde, ?c. Ellies mit Mehrerin, aber ohne sachlichen ^ert)>.

' ' Stiftscu-chiv rucern (Concepl).

-I) 1531, 0. Octobcr, (Luecrn). Die V Orte an Sololhurn. Gruß w.Nachdem üch unverborgenwie dann üwer und m.ser Eidgnossen von Zürich und Bern »it allein für sich selbs uns den fe.len kons undVvov(i)and über nnser vilfaltig recht und sunst zimlich billich erbieten abgeschlagen und versperrt, snndcrs auchunser eigen crkonft lüt und undcrthan(cu) vermögen und dahin gebracht, daß s>> gelycher nn)s gelha» >a>,n,diewljl s>) aber unser nndcrthnn, (so) uns gelobt und geschworn, unscr eer und nntz zno fürdcr», schade» (ze) ivarnenUiid ivenden, uns gewärtig und gehorsam'zuo si», ivölichcr gelübd lind iren gethnnen riden s.) übcl stall gcnu,Zwei jnr vcrschinen, da si mit iren offnen zeichen und sunst wider uns gezogen, ivölich ir schmach und sthnno,auch übertrcttuug wir domalcn ns bessernng im laudsfrideu hingeben und sidha, (als onch billich) zno nrgc.nuit gedacht, snndcrs si nit minder daiin vor vättcrlich und gnäditlich bchcrscht, wöliche unser gnad und lrinv mlwijter erschießen mögen »och von inen angescchcn worden, dann das; si abermalen an uns irüwlos und nume.r.gworden, dnruf wir sy gnaden mer dann eiii male früntlich crmnnt und crsnocht habe», das, si ir »Ns gclhanengclübd, eer und cid und was sch »ns schuldig ansechcn und uns den pass ufthuon und feilen kons zuogan laßenwöllten, und darüber ir verschribcn antwurt bcgcrt, die uns nun znokonnne» des inhnltS, daß s>) »f >rcm I»c->U'»en sjpf beharren, dcss wir u»S warlich nit versechen. lind dicwi)I ires sürnemenS, srevels »nd hochnmots .k"u end sin, »»d si uns je länger je trüwloser und widerwärtiger crschinen, will nns sölichS länger zuo geonldenvud zuo erlpdcu nit aiimüclig sin, haben uns dcss vereinbart, unser lyb, eer nnd gr.ot daran zuo setzen um ge'»alten nnser ertönst underlhan(en) und .ver dcss (deren?) sich beladen, umb ir ungehorsami, hochmuot und"w'neid zno strafe». Diew.jl dann die pünd in sich halten und vermögen, wülichen Oerter.r d.c neu .mgeho.strm»"d widerwärtig, daß die übrigen Ort schuldig siu, discn Oerlcrn die iren gehorsam zno machen verhelstn, ..haben ouch unnlalnmc oft und dick gehört und verstanden, wie wir allwcg rechtens, l») (den) punden uno allerb'lligkeit begert zno beliben, darzuo'aber wir bißhar nie haben mögen kommen, des; w.r uns zum allerhöchstenklagen; darum so haben wir uns crlütert nnd ns unser cid erkannt, daß nur de,s guot ,»og. gelnnps, c.r nm^)t haben, üch unser getrüw lieb Eidgnossen hierzuo n.nl' hilf, rat und bystand zno ermaneu und n.anen onch»ah hiemit osscntlich in kraft diß briefs und vcrmög unser zuosamcn geschwormm puneen daß n uns nngcstchtbricss und anc wylern intrng noch sürwort trostlich zuoziechen, hilf, rat nnd bpstand bempsen zno rechte unddia unser» gehorsam helfen machen, als ir uns in traf, obberüerter PÜnden sthuld.g. Bedenken und betrachtenldurbp). wie dann vergangner jaren .vir üch üwer ungehorsamen underthan(en) unt allen, uns n.ogl.chen stpßh«ben geholfen gewärtig und gesölgig mache»; onch habt ir noch unvergessen, waS jetz letst .» üwerm ,pane,.so