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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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October 1531.

Panncrhcrren, Niit und ganz Gemeinden diser nachbciiemptcn fünf Orten, von Lncern, Uri, Schivyz, llndcrmaldcnnnd Zng geurcinlich und sunderlich mit discnr rinsernr offnem bricf zuo müssen: Nachdem und mir smnpt undsonders nun lange zyt dahar über nnser gemcinlich nnd sunderlich genuogsnnr erlich erber »nd zimlich rechtbietcnund begcrcn, ouch mider vermög der geschmorncn pündteu, den ufgerichtcu landsfriden, midcr cristcnliche zuchtund einigkeit, mider cidgnössische trürv, lieb nnd fründschaft, onch mider alle natürliche recht und billigkeit vonüch und denen, so iich anhangen, nit allein, suuder ouch von unfern eignen lütcn, so ir uns mider gott, cer n»drecht nnd wider vermög der pündten und aller billigkeit abzügig, üch selbs anhängig gemacht, also daß die anuns trülos, brüchig und meineidig morden, nns unser gcmaltsami und gerechtigkeit, so mir an der honptman-schaft Sant Gallen und der vogty im Rintal und sonst an vil me orten gehebt, entsetzt, haltend uns die gerval-tenklich vor, »ncrsettiget des uns mit vil hinderlistcn uns nnder uns selbs nneins und widerwärtig zno mache»und mit der gefarlikcit von uuserm rvaren cristenlicheu altharbrachten glauben zuo träugen, und gebend für, wirmölken das gottsmort nit hören, alt und uüm testament nit lesen lassen, uns deshalb die gottlosen, böswilligen,slcischverköufer, Verräters bösmicht schelten, und so mir üwcrm uüm erdichten gloubc» nit anhangen, schlachendir uns provant und feilen kons ab, nns hicmit understan in huugcrszmaug nit allein uns, sunder das unschuldigkiud im muotcrlib zuo verderben nnd vergönnend uns des, so uns gott gönnte und das, so nit daS ümcr »ochnf ümerm crtrich gewachsen nnd uns fromm bidcrb lüt gern gönnen, schlachend ir uns ab, mölichs öffentlich»nd sräveu ivider die piindt nnd den usgcrichten landsfriden gchandlct, und der dingen vil, damit die pündt undder ufgericht landsfriden an uns offcnlich gebrochen, nnd so mir uns der dingen halb um frid, ruomcu >l»dufenthall rvillen gemeiner Eidgnoschaft umb all diß Händel rechts crbotten, darnach geschrumen, nnd daß ir unsdes geständig sin, ermant nnd gemant nach sag der pündteu, ouch andere Ort, uns darzuo zc helfen mündlichund schriftlich ersnocht, aber nit daß ir uns rechtens geständig sin, noch jemand sich erzöigt, der uns darzuohelfen, snndcr haben nun ein lange zrst sinnlichen traug und Unbilligkeit erliden mücsseu, nnd so dann sömlichshochmuols und gemalts gegen uns zno gebrncheu kein e»d sin, und uns weder recht noch einich billigkeit gcfolge»niag, durch ivölichs mir gctrungcu, sömlichs gott, sincr werten mnotcr und allent hiinclschcn Heere, onch alle»frommen, denen gcrcchts und billichs gefallt, zuo klagen, »nd so uns dann bishar lang sinnlicher vilfnltigcr tratz,gemalt, hochmnot mider recht inid alle billigkeit bemiscn, und nnser vor und nachgeben, rechtbietcn nnd bcgcren,ouch kein billigkeit uit helfen und deshalb weder göttlicher ecren noch siner gerechtigkeit verschonet, onch »»6und den unserit sinnlich schaud, schmach, Verachtung, gottslästernng nnd hochmnot fürer nit zuo dulden noch Z »olinden, suuder uns vor gott und der ivelt vermislich sin, sind mir zno errcttnng göttlicher ecren, glonbcns undder gerechtigkeit um sines heiligen namens willen sinnlichen ungerechten srävclcn bösen gemalt göttlicher »nddes hiinclschcn Heers kraft nidcrlcgcn und zc strafen und uns selbs zno recht, dem unser» und der billigkeit Z»overhelfen Iruugenlich verursachet und zuo roch genötiget nnd wölkend, so vil uns gott kraft und gnad und stärlivetlichl, die mil der Hand und gmnltiger tat an üch rächen und sinnlichen unbillicheu mnotmilligcu zwangIraug iv»tc> leinevivcgs nachlassen, das mir üch nnd allen denen, so iich darzuo hilslich und anhängig, hieinilheiter antünde» und dardnrch unser eere» gegen üch für nns und alle, die uns hierin anhängig und hilflich sind,verivart haben wölkend, Zu urlnnd" ze. zc. (Siegel von Zrig genannt). St. A. Luccrn: A. !>!-ligio»s>i->nd-l.

ck) ksbendnselbst findet sich ein gleichlautendes, von dem Znger Stadtschreiber I. Kollin gefertigtes und nrüdem Siegel von Zug versehenes Eremplar.

.!) lüJk, (4. October?),rrf luidivuchcu ze abent." klri an Lucer», Schmitz, Ilntcrmaldcn nnd Zng!(zuerst in Schmyz.zu öffne» und dann rveiter zu schicken).Nachdem uff hüt unser lieber getrümcr AmM»"von Bcroldiugcn, rittcr, von Kur malen heimkvmcn, ivett nns für gnot anseche», de» obristcn Punt zc »>»»"'-ob ir je mit ümerem nnschlag nnd fürnämen vcrmcintint fürzcfareu, »nd hend also, damit die fach gefürd»^wurd, ein copi) gesetzt; ob üch aber etwas darin gnot bcdunkt zc cndren nnd zc besseren, das nrögcnt ir th'w"und unseren Eidgnossen von Lneern znoschriben, daß die den brief in form setzin(t) und ir sigcl darin druckint,so ivcnd rvir alsdcun von rvegen der alten püntnns, so rvir dry Ort mit den Kurivalcreu Hand, unser sigcldar», drucken; ob üch aber etwas Vessers bcdunkt, mögcut ir uns (das) anzeigen"

St. A. Lucer» - Misslven (Original).