September 1531. 11?1
deßglichen euch vor und noch dem anzng ins seid offcnlich znogcschriben; ober sy hoben nns daby nit bclibenlassen, sonder sind über diß vilfcltig zimlich gcpürlich recht crpieten nnd unser gcschivornen pünt nnd alle billig-keit nns mit fygcntlicher tot nss dos unser gezogen nnd uns gemcintich nnd sonderlich ofsentlich nbgcsngt nndans zno nndertrngken »nderstondcn, dorns ivir nns, ols billich, in die gegenwer gezogen, doch von ecren ivegeninen nit wider nbgesagt.
9. „Und noch eins, so sy domolcn gebrucht, so hoben sy den nnser» hciinlich znogcschriben, iro ÜberzugIge nicncrnmb ze thnond, donn mnb die pcnsiöner in Orten zc strnsen, dnmit die nnse>n cunnnt, still zc sitzen,und sich der soch nit zno belndcn, mit etwns znosagnng, wen» ch oberhond gewünncn, daß ch die nnscrn l»)dem ircn Insscn, dnmit sy nndcrstnonden, nns die nnsern »»willig und nngehorsom zc machen, dnrdnrch sy sichunt uns st, die gegenwer nit schigktcn ; wie cerlich nnd den pündtc» das genieß gchnndlet, gcnd wir jedem frommenund vcrstcndigen zno ermessen.
19. „Dem ollem noch, ols wir die fünf Ort in die gegenwer, onch in dos feld gezogen, nut sampl nnsernlieben und getrüwen Mitbürgern und landlntcn von Wallis, so nns zno hilf gezogen, ließen ch dcrglichen geschrey""der sy den gemeinen man o»ch gon, es wäre nit »mb den glonbe», sonder mnb die pcnsiöner ze ihnond,"»derstuondcn nns die damit onch abtrünnig ze machen, daß sy »ß dem feld zngent, welches aber die frommenWnlliscr nit thnon, dann sy darneben onch das widcrspil vernamcnt, dardurch sy by nnS bcliben nnd tar (mo)als bidcrb lüt taten, darns ivol zno vernenien, wcß willens sy gegen nns gewesen.
11. „Und als wir jctz beider syts zno feld lagen nnd wcglich (sie) etwas für dhand genomcn war, das»>>o Zerstörung gemeiner Eidgnoschaft gereicht, wo Gott sin gnad nit znogcthan, daß nnser spcnn durch bidcrblut, denen der Handel leid, undcrstande» in güetlichcn vertrag z>to briilgcn »nd zno besolden, durch wclich fchidlntsavil zuowcgen bracht, daß jede party der andern vergönnt, mit gcleit in einer anzal Personen snr ir gemeinden,'"'c ch im seid warcnt, zno kommen nnd jeder teil den andern sins anliggens vcrstcndigen, dast'lbs w.r unfernverordneten denen von Zürich fürzuobringcn, instrnctio» gebcii, wie hernach vcrttandcn w»t, also wyfendc.ch
12. „Zno einer insücrnng eines ordcnliche» nnd bestcntlichen fridens zno erlangen, nfznor.chte» »nd znobeschließen zwüsche» den Herren von Zürich »nd uns den fünf Orten, haben wir houptlnt, pamnchcrren, vendnchund ganz gemeinden.der fünf Orten uns diser artikle», den Herren von Zürich und iren gcmcmren fnrzehalten,vereint, der Hoffnung, daß sy deren benüegig sin »»d darab guot gefalle» haben söllen.
(1.) „Znm ersten, daß nns zno solichem nfbrnch »ützit verursachet noch gcnot hat, dann daß wir unsercigcnthumb, land und lüt beschirmen, by wclichcm wir allein begcrcn zno bcliben, wie wir das ertönst umbrzalt, »der wie das in ander weg (mit Gottes hilf, eer und recht) a» nnser frommen vorel.er» und nnSk°'»»ie», dann >vir nie bcgert nnd noch nit, die Herren von Zürich an ecren, fryheitcn, gerechtigkeitcn, altemWommen, landen, lüte» noch in ander weg »och in and(r)er gestalt das inen nachteilig, zno betreuten, beknn.bern,"°ck) (da)von zc trengen, sonder sind mecr geneigt »nd gnotwillig. sy daby ze handhabe», be,chütze.. nnd be-ichinnen z»o verhelfen, (nach) inhalt der pündten, nnd st) für gctrüw lieb Eidgnosscn ze haben.
(2.) „Zu... andern so sind wir onch nit gesinnet noch willens, die Herren von Zürich weder statt nochlund dhcins .vegs von ircn. glonben zno tringen noch s.) daran zno verhindern, verme.nend oi.ch, daß unsdw Herren von Zürich in »nseren stettcn nnd landen, gerichte.i nnd gepicten »nd eignen obcrte.te» nns nnd d.e""'M. onch by n.isern. hargebrachte.i allen glonben b.yben lassen, nns die nnsern an dhemen orten noch imdend'nan weder durch predieanten noch büecher verhindern, nnderrich.en noch (da)von wysen sonder nno nnd d.e
regieren lassen, in. glonben ..nd snst (wie) von alter har, als wir ge.rnwen vor Gott i.nd der weit znoMantwurtcn; derglich wellen .vir inen onch thnon.
(9.) „Znm dritten vermeinen wir von den fünf Orten, daß nns »nd ande. miteidgnosstn die hcnen von-Rurich gemeinen vogtye» und ümptcr» söllen blibcn lassen, wie sy nnd i. vo.ee.n >.».> n»e n»lei> vo>.
fola> ^ ^liivohl diese Artitel schon in Ztr. l?,6, N. 19 (S. 270, 27l), mitgelheilt sind, lassen wir sie auch hier nochrst weil die Fassung mehr oder weniger auffallend von der früheren abweicht.