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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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September 1561.

It. 1.Zuo dem ersten, als sich »nser lieb Eidgnossen von Zürich nnd Bern der schiniitz nnd schwäch-evort, so inen vilfaltig von etlichen den fünf Orten bcschcchen, dodnrch dann discr span zuo dem mercrn teilerwachse^ dornm dann (daß?) die schmächer nit gestraft worden sind; diewyl sich dann in der straf vil iviter unrnowzuotragen möcht und witer müeg (und) gezank erheben, als so man einen strief (seo), dess der ander teil kewvernüegen haben möcht, oder so einer fürgangen, dess aber der ander teil kein vernüegen haben wollt, solchemvorznosin, so ist der schidlüteu Meinung, daß inen um senden und ciuigkeit willen, iviter zank ze vermiden, zumgelassen und heimgestellt soll werden, onch von unfern Eidgnossen von Zürich (und) Bern, deßglychen von unserenEidgnossen den fünf Orten dises mal der Hand fry zuogelasseu iverde, daß sy die Schidlüt, so von derSchidortcn Herren darzuo verordnet, die so etwas schmütz und schmachwort gelribcn med bis nf die stund, alsdie proviand abgestellt ist worden, ueed mit knndschaft dargcthnn sind, die straf heimgestellt soll sin, und wasauch also die Schidlüt machent und erkennend, daß es endlichen darby beliben söll, doby dann ciie jede oberkeüdie iren nach inhalt der erkametieuß der Schidlüten dorzuo halten nild vollzeichen, one all uszüg, und soll derspruch bcschcchen in einem neonat ungefarlich, so discr entscheid angenommen und ufgericht wirt.

2.Zuo dem andren so sollend die frommen tüte, so von beiden Partien usgetriben sind worden, rwugloubcns und des gotteswort(s) wegen, welcher wider inher zno sincn hnshäblichen wonnngcn begert (in)kommen lassen, das soll im zuogelasseu sin, und sine Herren und obcrn an der crlittncn straf, dessglichcn der dustraf hat cntpfangcn, ein vernüegen haben und widernm hinin kommen lassen und witer uneb die verlonfeudr(sie) siechen kein straf erwarten sin,

3.Zuo dem dritten ist der Schidlüten Meinung, dwil in dem landsfriden des gloubens halber besonderartikel gestellt, als der erste und andere mer ustruckend, daß es by den selbigen artiklen besinn und bliben sollstwie die im buochstaben stand.

4.Zuo dem vierten, daß die pündt zuosampt dem landsfriden usserthalb discm beeicht sunst by allen irenkreften, inhaltmegen nnd Meinungen bestan und den(en) stif gelebt und nachkonemen, deßglichen die jenigen, wbeiden partyen obbemelt in ufcnthaltung der proviand behülflich, anhängig nnd fürständig gewesen, rat, tat,hilf oder zuoschuob dorzuo getan habend heimlich oder öffentlich, in welcher gestalt das joch beschechen, undwer sy onch gewesen siend, in einer summ ganz niemans usgenommen, dorune weder gestraft, gefechd(e)t nochgehnsset nnd inen zuo ewigen ziten zuo argem nicmcr fürgczogen (und) gedacht, sniedcrs in disem seiden si'1verzigen, onch alle raach, straf und fechd deßhalb ufgehebt und deß niemermer zuo ewigen ziten weder an l>)d,eer noch gnot entgelten sollend.

5.Zuo dem fünfte», daß gemelte unser Eidgnossen von de» fünf Orte» unser» Eidgnossen von Zürichund Bern lnt der pündien, wo si mit gwalt belestigt oder vcrgwaltigt werden ivölltend, ividcr menklichcn hilflich-tröstlich ened beraten, ened ir leid inen onch ires leid sin lassen und die pündt trülich und erlich an inen halte»nnd alles das leisten und vollzeichen sollen nnd wollen, das ein Eidgnoss dem andren in kraft der pündtc»thnon schuldig, in solcher trüw nnd fründschaft, wie das von nnseril fronemcn vordren har nf uns kommen >si>»il minder unser Eidgnossen von den bcmeldtcn Stätten nnsern Eidgnossen von den Ländcren herividernm onchtno» füllend, all bös uszüg, untrüw und gefärd vermittele.

6.Zuo dem sechsten, so solcher entscheid angenommen wurde von allen teilen, füllend unser EidgnossiUvon Zürich und Bern die profiand nnverzogenlich ufthnon und folgen lassen."

Freiburg (Girard. Samml.) hat zwei Eremplare von der gleichen Hand. Einen Abdruck hat Bul-linger, III. 7577, von dem einleitenden Texte getrennt.