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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Mm 1531.

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weine Herren, dciß sie dies nicht langer ertragen können, sondern ihren Eidgenossen von den V Orten heraus-Zksvgt haben wollen,^) wenn sie die genannten Personen und Andere, die sie wohl kennen, in den nächsten"cht Tagen nicht nach ihrem Verdienen und der Schwere der Sache gemäß bestrafen, daß ihnen dann derProviant und feiler Kauf vermöge dcZ Landfriedens abgestrickt, und zwar so lange dabei beharrt werde, bishr die unverschämten Schmäher (wie oben gesagt) strafen, da meine Herren die Zureden, die ihren Eid-genossen und Mitbürgern von Zürich zugelegt werden, betrachten, als ob solche sie selbst angingen, und die^"chr Zürichs als die eigene schätzen und gelten lassen wollen. Da sodann die genannten Boten die Bünde""gezogen, so sei doch leicht zu merken, wie sie (die V Orte) dieselben gehalten, indem sie ungeachtet derdinglichen Mahnung Berns, ihm zur Hülfe der frommen Bündncr gegen den Tyrannen von Mnsso nachzu-sehen, nicht aufgebrochen. Ans ihr Begehren (endlich), ihnen zum Recht zu verhelfen :c., erwidern meineHerren, wenn ihnen geschehe, was sich gezieme und die Billigkeit erfordere, so wollen sie dann auch thun, wasdg>g und gebührlich sei.

Luccrn hat zwei Abschriften ans der Bcrner Canzlei. Das Bcrner Rnthsbuch hat einen gedrängtenAnszng des Vortrags der sünförtischen Botschaft nntcr dem 20. Mai, einen Nachtrag unter dem 21. und vonder Antwort nur ein Programm.

Bei I sind folgende Acten beizufügen:

1) Fürtrag miner Herren der v Orten Kotten, so si vor beiden Raten und gemeinden der nachgcmcldtcnOrte», nämlich Bern, Glarns, Basel, Frybnrg, Solotorn, Schaphusen und Appenzell gethan.

1.Nach gewonlichem grnoße und erbieten haben si angczöugt, wie inen wol ze müssen sye, wie sich einspane zwüschen unfern Herren den u Orten eins, sodann iren Eidgnosscn von Zürich anders teils erhebt undZuogetragcn, deßhalb dann unser Herren die v Ort von denen von Zürich eben hoch und schwerlich verklagtsyen; us das sycn unser Herren die v Ort bewegt worden, ir botschaft von Ort zno Ort ryten ze lasse» undtich vor inen' derselben Verunglimpfung zno vcrantwurten und zuo entschuldigen und si zno berichten, daß unser»Herren den v Orten billicher not wäre und thäte ze klagen, dann denen von Zürich, und unser Herren die v Orthellen nit vermeint, daß si dero von Zürich verklagung Hinderrucks inen so vil gcloubcns geben hätten; dieivilund aber unser Herren verstand, daß solicher verklagnng, so hinderrncks inen beschcchcn ist, so vil gloubens gebenwirt, wollen si, die Kotten, ir antwurt und klag uf dißmal zuo dem kürzistcn vcrgrifcn, damit und menklich spürenmöge, daß nnsern Herren den v Orten billicher klagcns nrsach znostücnde dann denen von Zürich, ouch darbysich irer Herren und ober» befclch wyter entschließen, als dann Harnach folgen wirt.

2.Des ersten so sye menklichem ze müssen, wie dann unser Eidgnossen von Zürich mit unsern Herrenund obcrn gehnndlot Hand mit der houptmanschaft Sant Gallen, da si inen abgezogen Hand ir land, lüt, gnotund hcrrligkcit, dcß sich unser Herren und obcrn crklagt haben zuo tagen und sunst und gern güetlich mit inengehandlet, daß si dcß abgestanden wären und nit wyter ingriffcn als für einen teil, dann (?) si gerechtigkeitund gemalt hätten, das nun alles güetlich nühit hat mögen beschießen, snndcrs sind si mit irem gemalte allwegsürgefarcn und nf das, so unser Herren und ober» gespürt Hand, daß si güetlich nit haben ivöllen abstun, habenst si rechtlich crsnocht und erfordert, daß si uns um dise spänn ivöllen des rechten sin und erwarten. Uf dashaben si unser» Herren und obcrn das rechte gänzlich abgeschlagen, das nun ein uncrhörts sye in einer loblichenEidgnoschaft, dann wir solichs von unser» vorder» nit ererbt haben, daß wir Eidgnossen einandren des rechtennit ivöllen gestan, sonders von unser» cltern das lob erlaugt, daß wir alleu denen, so rechtes je begcrt haben,darzuo mit allem »userm vermögen geholfen haben und ja ouch denen, so uns ganz dhcins wcgs verwandt nochzuogehörig gewesen.

*) Der folgende Sah ist im Original unterstrichen, überdies mit einem Zeigesinger nud einemWächslin" bezeichnet.