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Mm 1531.
gehandlot, dann cs mt mie groß, merklich, eehnft Ursachen und nämlich darumb bcschechen sygc, daß sy ""»Aappcrschwyl, nachdem ein statt Zürich und ire biderwen lüt das wart gottcs angenommen, sich noch nuzh""fräfcnlich darwidcr gesetzt, die jenen, so minen Herren und den iren znogcredt, nnbild ald beschwerlikeit angestattct,»fcnthaltcn »nd darzno Iren lüppriestcr offentich an der canzlen vorab das wort und die cer gottes, onch sy >">ddie icen schelten, schmächcn und schänzlcn lassen; so müsse man wol, ivic sy sich üben gcsarlich in dem Handelund (der) rcchtfcrtignng, darin der predieant zno Wesen und crnielter ir lüppriestcr der znorcdnng halb, so >»'allein in, den predicanten, sonders onch alle die, so das göttlich mort licbent, betreffe, gehalten, dergestalt daßderselb predicant also gestorben, daß er zno dheincm cntlichen rechte» mögen kommen; so habint sy iren Herren,nnscrn lieben Eidgnossc» von Glnrns, ein gemcind zno stellen nf ir ernstig erfordern gcmidcrct und aber denvorigen (?) dryen Orten die gemcind gehalten und by dem alten glonben, wie sy den nämmcnt, zno blybe«znosamcngcschivoren; was dann jctz diser tagen mit etlichen schantlichen lästerlichen schriften, so biderwen lütt"nf und hindcr ire roß und sättcl gebunden, in ir(cr) statt Napperschmyl fürgangcn, deßgelych was vorinalc»mit schlnchung der schmircn vcrhandlot, liggc offenlich am tag, daä alles noch bishar von inen ungestraft Wbliben. Aber wie dem allem, dicwyl sy sich so ernstlich crpütint und begcbint, die schuldigen nnd gcthätcr »achgebür zno strafen nnd die bösen fachen abznostclle», so wöllint min Herren deß von inen erwarten, Mich"ir(er) Itraf znosechen, nnd soferr sy iren ivortcn mit den wcrchen statt thüegint, ivcrd man inen dcst fürcr nachhi"'ivärts guoten geneigte» nachpürlichen ivillen crzöngen; wo nit, sollint sy sich deß zno minen Herren versteht»,daß sy verursachet nnd ir(er), onch irer fronnnen biderivcn lüten in statt nnd land ecrcn halb gcnottrengt wurdiu',fürtcr irothalb das an die Hand zno »eine», so sy gctrnwtind, göttlichs recht, glimpf, ecr nnd fnog zc h"bc",und lassints onch snnst diser zyt mit abschlachnng des Markts by voriger erkanntnnS blyben."
Beachtung verdient sodann auch folgender Act:
2) 1531, 17. Mai (Mittwoch vor der Auffahrt Christi), 7 Uhr (Abends), Nüti. Hans Bleuler undHans Steiner an BM. nnd Rath in Zürich. Da sie abgefertigt worden, um zu erfahren, was in Nappcrs'vylgehandelt werde, so haben sie hier bei dein Schulmeister und den zwei Herren, die heute auch in Zürich geivest",sich nach allen Vorgängen erkundigt. Tic Gemeinde, die heute versammelt gewesen, habe ans die Anzeige, daßBastian Ziegler entwichen, ihm sofort nachgeschickt, um ihm volle Sicherheit anzubieten, sodann alle Artikel,welche man in Zürich denen von Nappcrswyl „vorgehalten", gutwillig angenommen, den Prädieanten beurlaubtund beschlossen, einen tauglicher» zn suchen, der das lautere Wort Gottes verkünde, ihm dcßhalb auch Schutzsprachen. Auf solchen Bericht haben die Boten den für Glnrns bchinnnten Brief zurückgehalten; sie wollen auchbis morgen in Nüti bleiben und wieder heimkehren, wenn bis zum Morgenbrot kein anderer Befehl komm--Bcinebens haben sie vernommen, daß Jacob Stapfer nach Zürich gegangen, der wohl alles anzeigen 'verde,nnd daß ans den Mittag ein Läufer einen Brief von Schwyz gebracht, dessen Inhalt sie aber nicht kc"»c»ies sei jedoch beschlossen, den drei Orten .veiter kein Gehör zn geben. . . S.. A. Z-m-h - A. Kri.g.
513.
Brunnen. 1531. 17. Mai (auf der Auffahrt Abeud).
Staatsarchiv Lucern? Allg-m. Abschied- i. s, c, zg«,
Tag der V Orte, nebst Wallis.
». Nach Erwägung der Vorschläge zu einheitlichem Handeln dereinbart man sich, im Fall der Roth de»'^ »nd Z» wehren, wo cS am allernöthigsten ist, ganz wie cs auf früheren Tage»
Messt" vorden; doch soll jedes Ort nach Vermögen für die Seinen sorgen. »». Uri stellt das Begehre»'