Mm 1531.
dcm Landfrieden nnd andern gebührlichen Rechten bleiben können, gebe man zu vernehmen, daß man keine größereFreude empfangen könnte, denn wo man verstünde, daß die Eidgenossen mit einander in gutem Frieden lebten,was man diesseits beitragen könne, nm das zuwege zu bringen, wolle man nicht verweigern, sondern dieVundespflichtcn treulich erfüllen nnd alles thnn, was zu Frieden, Ruhe nnd Einigkeit diene, ?c.
St. A. Lucer»! Misjwen.
506.
Kern. 1531. l3. Mai.
Staatsarchiv Bern: Nathsbuch Nr. 229, p. 221.
Ein Bote von Wallis zieht den Handel zwischen Zürich und den V Orten an nnd bittet, Krieg Z"verhüten und jedermann zum Recht zu verhelfen. — Man antwortet, wie früher schon schriftlich, Frieden v»dBünde wolle man halten, gibt aber auch etliche Artikel (Beschwerden über die V Orte?) zu bedenken.
Zur Ergänzung dient folgender Act:
1531, 13. Mai. Bern an seine Bote» in Aaran. Man glaube, sie haben das letzte Schreiben vonWallis und die diesseits gegebene Antwort in Erinnerung; nun sei heute Johannes zen Trügen als Bote er-schienen, nm zu eröffnen, was er in den V Orten vorgetragen und zur Antwort erhalten habe, in Sunu»adahin gehend, daß sich dieselben über Zürich sehr beklagen, indem eS die Verhaftung des Vogtes im Rhcinthvlangeordnet nnd einen andern dahin gesetzt, die Hauptmannschaft in St. Gallen ihnen vorenthalte und sie nichtzum Rechten kommen lasse, während sie sich erbieten, Bünde und Landfrieden getreulich zu halten, und nur Rechtund Frieden begehreu. Darauf habe der Bote gebeten, Krieg verhüten zu helfen, zumal 'Wallis, wenn dieV Orte angegriffen würden, denselben Hülfe leisten müßte. Mau habe ihm dann etliche Beispiele von Schwachereden vorgehalten und erklärt, man lasse es bei der (früher) gegebenen Antwort bleiben, :c. Dies melde nu»>,damit die Bolen sich darnach richten können. S>. A. V-rm Tcngch Miss. a. wo, w?.
507.
AlMUl. 1531, 13. Mai.
Staatsarchiv Aürich: Acten II. Cappclerkncg. Staatsarchiv Verl»: Acten Kirchl. Angelegenheiten. ^antonSarchiv Basel: Abschiede.äVautonSnrchiv Schassliausel»: Abschiede. Stadtarchiv Constanz.
Gesandte: Zürich. (Diethelm Röisl; Johannes Schweizer). Bern. (Sebastian von Dießbach; BernhardTillmann). Basel. (Bernhard Meyer; Joder Brand). Schaffhausen. — St. Gallen. — Biel.Straßburg. — Eon stanz. (Jacob Zeller, Reichsvogt).
tt. Boten von Freibnrg nnd Solothnrn, auch eine Botschaft des französischen Königs bitten um Gehör,was ihnen bewilligt wird, nnd anerbieten im Namen ihrer Herren nnd Obern viel Gutes, versprechen auchnach bestem Vermögen in der Sache zu Mitteln. Man entläßt sie mit freundlichem Dank und dem Beschsman werde vorerst den Handel nochmals berathcn. ?»» I. Nachdem Bern diesen Tag ausgeschrieben, weildie getreuen lieben Eidgenossen und christlichen Mitbürger von Zürich durch ihre Botschaft die unerträgliche"