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März 1531,
dultlich wort und wcrk mit mir gebracht und dem nach mit aller offnen kriegsrüstung, kriegswachtcn, profnutund nachpürlich sptzsung abschlahung sich gegen mir erzeigt, daß ich uß not und genötiget und geursachet Habmücsscn ein fürsechcu tuon und min ecr, land und lüt beschirmen und ze behalten, bin ich vor inen nf min vorteilin das Valtelin au mine nächste anstöß gefallen, da ich will warten dises spiles ein ansang und ingang. Undaber als (sio) ir nit bedenkend, daß ich ein krieg mit denen Pünteu geursachet Hab, tuon ich üch kund kurzlichin geschrift, und in kurzer frist will ich zu üch ein potten senden, der üch aller dingen ansang und Ursprungwirt undcrwpsen. Witer, guoten fründ und lieben nnchpurcn, so ist min ansnochcn und bcger und bitt an üch,ir wellend üch früntlich und nachpürlich an mir halten wie bishar und keinem minem Widersacher und fieuddurch üwer land und piet noch durch üwcr hiehalb dem berg (gelegen) vogtpcn pass und fürgaug noch willennoch gunst geben mir zuo Nachteil und wider mich, als ich mich ouch gänzlich erbüt, keiner nation durch minland und piet pass zc geben wider üch, deß ir ungezwifleten glauben sond haben; dann wo ich üwer eer, nutz,statt und lob köude mcren, sond ir mich gewüßlich geneigt und bereit finden, als ein frommer trüwer nachpur.Harmit sind gott befolen, und ich bestich mich üch mit erbieten alles guots und licbs, als ich von üch wartenbin ungezwiflet." — Unterzeichnet von I. I. di Mcdici. St. A. »»--nit A. GraMwdc».
2) 1531, 15. März (Mittwoch nach Oculi). Jacob Fcer, Landvogt zu Lauis, an Uri. „Min under«thänig willig dienst, zc. zc. Uf gester uf den abend het mir der Herr von Müs ein bricf znogeschickt, so anüch min Herren die fünf Ort lutet, den ich üch hie zuoschick. Er lit ouch noch zuo Morbeng und sterkt sichfast, denn es lauft im vil volks zuo. Es kumpt uns ouch altag waruung, es si(e) sin anschlug, wenn er sinfach dort etwas gemach, so werd er understan, uns ouch ze überfallen, ouch die landschaft. . disend dem gebirginzene(me)n; deß ist die landschaft hie in großen sorgen und truwend im nit wol; mag ich nit wüsten, was sinfürnc(me)n ist (und) bitt üch min Herren, ir wellend ein guot ufsechen uf die landschaft hau und uns fürcmpfolcn han; denn st gar nit gcrüst sind und ouch nit gern kosten Hand. Darum bitt ich üch, ir wellend Hannschribcn, daß st mit rüstung und wachten und andern dingen sorg heizend; denn st kosten so übel fürchten, daßes gar liederlich, fürcht ich, wurd zuogan, sölt etwas kon; so ist hie ouch weder gcschütz noch pulvcr in die hcndze ne(me)n; bitt üch, daß ir uns etwa» um bulver helfend, damit man mit den haggcn, so noch hie sind, etwasschaffen könnt. Es ist ouch hie ein gcschrei, der Herzog heig verbottcn, daß im nieman zuozicch; aber eslauft im NÜt dester Minder alls zuo" ... St. A. Luc -r»! Misswm (Original).
475.
Chttr. 1581/ l!. 21. März f.
Staatsarchiv Zürich.
Eine Botschaft oon Zürich verhandelt mit den Gesandten der III Bünde über den eben ansgebrochenen(zweiten) Müsserkrieg.
Wir legen einige bezügliche Acten ein:
1) 1531, 18. März (Samstag vor Lntare), Zürich. 1. M. (Hans) Schweizer und Scckclmcistcr Edlibachsollen zu den jetzt gegen den Castcllan von Mnsso im Feld liegenden Bündncrn reiten, ihnen freundliche Zwsicherungen geben und handeln, ivic ihnen befohlen ist, gemäß der ihnen bekannten Antwort, die deren Boten jüngstcrthcilt worden ist (?). 2. Es sollen auch die Burgermeister und die Oberstmeistcr den Bund mit den III Bünde»prüfen und ihr Gutachten, was man thuu könnte, an Näthe und Burger gelangen lassen.
St. A. Zürich: Nathsbuch, p. 103 a.
2) 1531, 2V. Marz, Chur. Johannes Schweizer und Haus Edlibach, Gesandte von Zürich, an ihre