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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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August 1530.

verkauft und eine ansehnliche Summe daraus erlöst hat, so soll man nachfragen, ober" dieses Geld inRechnung gebracht habe oder nicht, i. Da die biderben Leute aus dem Rheinthal den zwei Caplänen vonMarbach gute Kundschaft geben, daß sie von aller Widerwärtigkeit abgestanden und sich bisher christlich undgut verhalten, so hat man ihnen empfohlen, die guten Priester laut der Ordnungunserer Herren" wiederzu ihren Pfründen kommen und im Frieden absterben z» lassen. Ii. lieber die von der Stadt St. Gallenvorgelegte Rechnung betreffend die Kirchenkleinode weiß jeder Bote seine Herren wohl zu berichten, da derSchreiber (Bichel) nicht dabei gewesen und deßhalb nichts Näheres in den Abschied hat aufnehmen können.

Das St. Galler Eremplnr, dd. Solis post Bartholome! (28. August), geht uur bis «I.

Zu a. Eine genaue Datirung ist durch den auffälligen Mangel an dienlichen Acten erschwert; über dieHauptartikel wurden zwei Pergamentbriefe ausgefertigt mit dem Datum 3. September, was vermuthen läßt,daß ein förmlicher Abschluß erst au diesem Tage erfolgte; eine dicsfälligc Andeutung gibt folgender Act:

1) 1530, 3. September (Samstag nach St. Verenentag). Zürich an Glarus. Man setze voraus, daßdie Boten, welche letzthin zu St. Gallen gewesen, über die Abrede, die mit der Stadt getroffen wordendeS Platzes und anderer Artikel halb, und über deren Bitte, diese Ucbergabc mit brieflichen Gewahrsamen undden Siegeln beider Orte zu bekräftigen, schon berichtet haben. Nun habe man sich heute entschlossen, die Sachegerade so, wie die Boten sie festgesetzt, anzunehmen, zu besiegeln und die nöthigen Briefe darüber auszustellen;

^>arum bitte man Glarus alles Ernstes gar freundlich, daß es die gemeinsame Handlung der Boten ebenfallsannehmen und mit seinem Landessicgel nach Gebühr bekräftigen und sonst in der Sache guten Willen beweisenmöchte, wie man übrigens nicht zweifle, daß es selbst ermessen könne, wie nothwendig dies nach dem Geschehenen,und sowohl der Billigkeit als dem Landfrieden gemäß sei . . . St. A. Zürich-. «. Abtei St. Galle».

Einigen Einfluß möchten wir mich dem nachstehenden zuschreiben:

2) 1530, 1. September. St. Gallen an Zürich.Uuser ganz angespart, guotwillig und früntlich dienstze. ze.Wicwol hüttigs tags vor mittag ain gasten red in unser statt erschollen, deren wir so aigentlich nitgetören glauben geben, *so ist uns doch diser stund gloubwirdig und gewisse kundschaft zuokomen, daß HerrKilian(n)fi, vcrwendter abt von St. Gallen, uff Zinstag uechstverschinen (30. August) in der Vierden stundnach mittag by Bregenz in ainem wasser ertrunken und todt vergraben ist och daß die mönch, so bp im zuoBrcgenz oder Wolfnrt gewesen, nach den andern conventbrücdern, sy syen zuo Ochsenhuscn oder anderswa,schribend, in willen ainen andern abt, als sy wollend wcnen, ze setzen. Das haben wir e. f. w., als unferngctrüwen lieben lieben (wo) aidguossen und cristenlichen Mitbürgern bester, ja schuldiger mainung nit wällenverhalten, damit c. f. w. iren sclbs, och andern, so das berüercn möcht, och unser, es syc Joscn von Lobcnbcrgsund anderer notwendigen Händeln halben nach ir hohen Vernunft, das so sich gepürt und die notdnrft erhaischcnivirt, darin dcß bas ze handeln ivisse. . . . Wir haben och sölichs civcrn und unfern gctrüwen lieben Aidguossenvon Glans och zuogeschriben. Datum in yl uff Verena A° rrr in der v. stund nach mittag."

St. Zt. Zürich: A. Abtei St. Gallen.

Note von Bichel:Dem Kotten, der disen brief bracht, ward iij gld. zuo einer vercerung geben, nit inbottenbrots wys."

Zu Ic.Rechnung was von dem hailgtuin des mönsters zno Sant Gallen an gold und silber nach allerschaidllNg Und abschabung worden ist. 1530." St. A. Zürich: A. Abtei St. Gallen.

I. 1.An gold: Item ain stuck golds, hat gewegen rriij mark viij lot,die sin mark zuo lriiij krönen, hat sin gehalten rrj (20'/-) grad,

tuot an gelt . . j'" vwij krönentuot an mönz . . ij'" jwiiij gülden rvj behemsch.

Item das klin stücklin golds verkauft Simon Paret, hat gewegeniij mark iiij lot viiiij d., zuo lrxiiij (?) krönen v Sos,

tuot an gelt . . iffrrrriiij krönen rriij Sos.tuot an mönz . . iisstrrrrj gülden rij beh.