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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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2. Für die andere Form, die den Grnndvertrag nicht ändert, sondern in seinem ganzen Wortlaut aufnimmt,war der Brief für St. Gallen das erste Beispiel; wir nahmen ihn deßhalb als Träger für die Briefe mitBiel und Mühlhausen. (3 a, 81,, 8 o).

Eine dritte Gruppe, die Verträge Basels mit Müh-lhausen und Biel umfassend, weicht von denübrigen so erheblich ab, daß wir vorziehen müssen, sie dem Datum gemäß (1529, 3. Mai) erst im folgendenBande zu geben.

(Zu sicherem Verständniß der Notenzeichen mag die Bemerkung dienen, daß die Variantcnzeiger zu 8 a und8 e in Klammern eingeschlossen und theils im Text, theils in den Varianten 8 d und 8 et zu suchen sind).

Wir die Bürgermeister und Tchultheipen, klein und groß Rät, alle bürgere und ganz gmeindender Stell ^ Zürich und Bern^ thuond kunt allermengklichem niit disem brief: (1.) Alsdann ^ unser altvordernund wir ml zit und jar mit den frommen fürsichtigen, ersamen und wysen ^ unfern gnoten fründen und getrüwenlieben Eidgnossen von Stett und Ländern in loblichen vereinungen und pündtnussen gestanden, weliche uns allenund gmeiner unser Eidgnoschaft zuo vil lob und eer, onch friden und ruowen erschossen ist und sürer erschießenwurde, wo wir mit so früntlichen und brüederlichen herzen, j inmaßen wie unser altvordern, die durch ir ein-miietigkeit von kleinfücgen dingen gemerot und in ufgang kommen syen, gegen einandern gesinnet wären, welichsaber alles durch unser mißhell widerumb in abfal kommen möcht, daran wir doch uusers teils gar ungern ursachgeben und schuld tragen, sonders das ^ vil lieber mit uuserm zitlichen schaden verhüeten weiten. Nachdem aber"durch sonder schickung und gnaden gottes das ^luter und rein^ wort gottes und evangelische warheit by uns instellen und uff dem land ^) gcpredigct, wir onch von desselbigen gnaden zuo etwas unser selbs erkanntnus koinmen-nnd^ unser leben und ^ wesen, so vil uns gott gnad verlichen hat, nach dem selben gütlichen wort gerichtotund fürer ze thuond gedenkent, ^und^ unsere mißbrüch, im göttlichen wort verworfen, zum teil abgestellt undzum teil etwas endrung und besserung gethan, damit wir aber etlich(e) unser lieb(en) Eidgnossen ^nnd andersdie der ^ flam götlichs worts noch nit berüert, (irer achtung) verengert und zuo Widerwillen wider uns bewegt^habend, und wiewol wir je und allweg urbütig gewesen und noch willig und urbütig syen, Zilien nrsach^unsers gloubens und sürnemens mit gütlicher ^und^ biblischer Sgeschrift anznozöigen^, onch Hinwider j von^inen" und sunst allermenklich(em) " underwysung zuo nemen, "mit erbietung witer", wo wir mit "gütlichergeschrift bericht mögen werden", daß unser gloub und fürnemeu in gütlichem wort nit "grund habe, davonabzuostand "weliches aber alles usf unser vilfaltig erbieten nit hat mögen versuchen", das uns s umb dereere gottes und iro willen nit linbillich beduret und zuo herzen gat; "so dann onch unser lieb Eidgnossen von

8 cl. i) Zürich, Bern (i)und Basel (H. ^ heilig. 't) Einschaltung: lutcr und rein.

5) darzuo. ch Einschiebung: von Stett und Ländern, mit denen wir vil zyt und jar in loblichen vereinungenund pündtnussen gestanden und noch stand, auch andere... ?) haben möchtend.

8) schrift rechenschaft ze geben. ^) bedachten unfern Eidgnossen. ") Einschaltung: dem göttlichenwart. ") Und (wo...) ") heliger biblischer schrift. ") begründt, underricht werden möchten,güetlich darvon abzestan willig sind. Hier folgt eine ganz anders gefaßte Stelle:

") Jedoch habend wir den unfrüntlichen warten, onch sorgklichen schweren löufen, deren sich täglich nllallein uns zno schwach und nachtheil, sonder zuo veriruckung des göttlichen worts täglich vil und (^)vil(^)zuotragen, lichtlich zuo bedenken, daß obgcmeldt unser vilfaltig erpieten nit will zuo genüegen angenommen werden.

") Damit und aber wir mit der hilf gottes by dem göttlichen wort, der evangelischen warheit und dem, sowir nach anleitnng desselbigen fürgenonune».

E) Zürich, Bern, Basel und Schasshusen. E) mangerlei.