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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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dises burgrecht anfangs von uns Micheii^) Burgennaistcr, klain und großen Räten, als für uns selbs undanstatt unser ganzen gmainden der andern statt geord- j neten Ratsbotschaften zuo gott gesworen und mit deinaid bestätet und bekreftiget lo), und nach verschynnug fünf jaren ividerumb crnüwert, discr burgrechtsbricf offenlichverlesen, und die aidspflicht, ivie jetzo anfangs bescheheu, ufgcnommeil werden, nämlich j was dise burgcrschaftbindet oder binden mag, ufrecht und redlich zehaltcn und dem gnuog zcthuon ungefarlich. (24.) Und hat hieb,)unser jeklicher tail in disem burgrecht ir vorbehalten und usgedingt die Pflicht, darmit sy der kay? Maiestat unddem hailigcn > Rych, als von des Nychs ivcgcn, und instinder wir von Zürich (Bern), damit wir unfern liebenAidgnossen, denen wir mit ewiger pündtniß verwand(t) und zuogethon, ouch all ander ainung und pündtniß, sovor dato diß briefs mit jemands gemacht sind; sunst aber soll sich ^ dises burgrecht strecken und ghalten werdenwider allermengklich, gar niemands usgenomen noch Hindan gesetzt, gcfärd und argen list hier innen sganzs ver-initten. Dises alles zno kreftigcr bestendigkäit Habcut wir obgemelte baid stett Zürich (Bern) und Costanz unserjede ir gmainen j statt merers insigel an discr bricfen zwen glichlntcude henken lassen, ("die geben sind nff densünfundzwainzigistcn tag des monats Deccmbris, nach der gepurt Christi gezalt fünfzchcnhnndcrt und sibcnundzwninzig jar4^)

Das'Pergament des Zürcher Burgrechts zeigt in der Mittellinie fünf Schnitte; bei dem letzte» ist auf derrechten Seite ein Stück abgerissen und wieder angenäht. Das Berner Jiptrument hat in der Mitte eine» großenunregelmäßigen Schnitt. An beiden scheint je das erste Siegel samt den Schnüren weggerissen worden zusein; besonders das Berner Exemplar ist arg beschädigt.

Im Consta nzer Stadtarchiv sind keine Originalien mehr vorhanden.

Eine modcrnisirtc Abschrift des Zürcher Bnrgrechts ist gedruckt bei Hottinger (Fortsetzung von Müller)VII. 463469.

Bcibricf zum Zürcher Vertrag.

Ze wisse» und kunt syg nllermenklich, als die strengen, frumen, fürsichtigen, ersamen und wysen Burger-maister, Rät > und ganze gmainden der Stett Zürich und Costanz ain zehcn järig burgerrccht mit ainandernangenommen, und darin j under andcrin abgeredt habent, ob nmb Costanz etwas sorklichait sin wurd, das; danndie von Zürich in ireiu kosten > amen zuosatz gen Costanz, ob und wie vil des; die von Costanz begeren wurdint,legen sollend ?e., also habent sy s uebcnt demselbigen burgerrecht mit ainandern ain abred gethon, so sich der falbegeben, das; die von Costanz ains zuo- j satzcs von notdnrft ivegcn begeren wurdent, das; dann die von Zürichin ircm aignen kosten bis in drühundert mann gen s Costanz zuo aim zuosatz legen und erhalten sollend, solängs die notdnrft erfordert. Ob aber die von Costanz ains größcrn j zuosatzes notdürftig sin wurdint, so söllcndaber die von Zürich densclbigen darlegen; doch was über die drühundert j mann im zuosatz sin werdent, dassott in baidcr stett gmainem kosten erhalten werden, also daß jede statt den halben tail s desselbigen Kostens bezale.Doch soll es snnst anderer ylendcr und beharlicher hilf und snnst aller anderer fachen halb j by dem burgerrecht-brief, wie dcrsclbig lutet, pliben, dann discr bybricf nichzit dann den zuosatz (ob der gen Costanz zelegen werc) jbelanget. So ouch noch aine oder wer stett oder commuuen in bemeltes burgerrecht kummen oder genommen

Z Zusatz:Schulthaißen und".

^o) Zusatz:(als ouch bcschähcn ist)".

")Geben und beschehcn Frytags, was der lctst tag des monats Jenners, nach der gepurt Christi Jesuunscrs Hailands gezalt tuscnt fünfhundert zwninzig und acht jare."