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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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zuosätz mit rechtlicher urtail sy mischenden, und was dieselbigen zuosätz ainhelliklich oder mit der merern stimmerkennent und zuo recht sprechent, nit nun der Hauptfach, besunder ouch des costens und schadens j halb, darbysoll es pliben, und von baiden partim on Wyler wegern (sio) stät gehalten und volzogen werden. (14.) Und objezuozitm die zuosetzen sich kainer urtail, weder mit ainigkait noch mit merer stimmen, verainen oder verglichenmöchten, so soll die klagend party (^ des gegen- > tails klainem Rat ainen zuo obmann erkiesen 6), ^ den sollouch sin oberkait die obmanschaft anzenemen wysen und darzuo halten, und welher der zuogesetzten urtail solherobmann uff besichtigung der klag, antwort, kuntschaft und aller fürgetragner hcndlen folg gibt und j zuofellt, dic-selbig urtail soll kreftig sin und durch die Partien gehalten und deren gelept werden. Es sollend aber jede partydie zuosätz und obmann in sölhe» fachen allwegen irer Pflicht und aid, darmit sy inen verwandt sind, erlassend)(15.) Es sollend ouch alle zyt und in allen j disen dingen die partim, ouch die zuosätz und obmann, förderlichenhandlen und kamen gefarlichm oder unnotdürftigen Verzug thnon noch zuolassen; doch ob dm zuosätzm oderobmann ains Verdachts oder ratpflegms not wurd, der soll inen allweg zuogelassm sin, aber nit lenger, j danndaß jeziten nach dein rechtsatz durch die zuosätz und durch den obmann, nachdem er der zuosätzm urtail gehörthat, in monats frist die urtail zuo usspruch und fürgaug kumme, on all ander inzüg und geferden. (16.) Hellenaber sunderbar Personen, unser ainicher party zuoghörig, j an die andern oberkait zesprechm, (^so soll der ansprä-chig siner oberkait klainem Rat^) sine zuosätz nemen, und snnst die rechtfertigung und erkiesung des obmansund der andern zuosätzm in allermaß beschehen und gehalten werden, wie erst oben begriffen ist, dann ^ allainob der ansprächig begcrt, so söllend wir uns baider syts mit darsetzung zwaier zuosätzeu, deren jede party ainengebe, von mindern kostms wegen bmüegm lassen. (17.) Dann in allen disen rechtfertigungm sollend baid partim,nämlich ir jekliche ire zuosätz für sich selbs, > aber den obmann in gmainem kosten erhalten, und was sy sprechent,dankbarlichm annemm und inen darumb noch von deswegen kamen Unwillen zuoziehm. (18.) Doch mögentallweg baider tail zuosätz, deßglich der gmaiu mann, so der gnonunen würt, die güetigkait by den j Partien suochenuitd sy der spännen güetlich zuo betragen flyß ankeren. Möchten sy aber in der güetigkeit nichts verfmgklichserlangen, so söllend sy niit dem rechtspruch fürfaren, wie oben erlütert ist. (19.) Hellen aber sunderbar Personen,uns baiden tailen verwandt, zuo am- j andern zuo sprechen, die söllend umändern, nämlich allweg der kleger denantworter vor sin des antworters oberkait und in den gerichtm, darin er gesessen ist, rechtlich ersuochm, undfürnemlich, ob die ansprach antrifft laufend schulden, darumb kaine j brief, sigel noch verzyhungm vorhanden sind,so soll der kleger den antworter suochen in den gerichtm, darin er gesessen, oder wie an jeden orten biß daharder bruch in sölhm fachen gwesm ist. (20.) Was aber verbrieft zins, gültm oder schulden belangt, das magingebracht > und gerechtfertiget werden nach tut und sag derselbigeu brief und sigel. (21.) Aber fachen umbunzüchtm, buoßm, besserungen, erb, aigen oder ligende güeter, söllend all gerechtfertigt werden an den orten undin den gerichtm, in denen sy beschehen, gefallen oder gelegen sind, ^ alles nach derselbigen gricht und orten har-kummen, und wie das von alter har gebrucht ist. (22.) Item es söll ouch dises burgrecht, schirm und betragweren und kreftigklichm beston von dato diß briefs hin zehm jar die nechstm, und von tainer party nit ufgesagt, !onch kaine darus gelassen werden, es syge dann der andern party ouch lieb und gesellig. (23.) Darzuo soll

6)ainen zuo obmann erkiesen zuo Zürich im klamm Rat" :c.

^) Zusatz:und die zuosätz anfangs der rechtfertigung ainen aid zuo gott thuon, deßglich der obmann, obder genommen würt, daß sy der pillichait nach urtailen und recht sprechen wellind."

6)So sollend die angesprochnen des ansprächigen oberkait klainem Rat" w.