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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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hülflich sige und rat gebe, so wyt so wyt (sio) und ferr recht ist, der selbig sol, so das im von sinen obrengebotten wirt, gehorsam sin, all weg in deß begerenden kostung. (19.) Dar by habent wir gcmelten pundts-gno(sse)n 1 angesechen, daß ain jedlicher under uns stur und schnitz wie von alter har und jeder Pundt ingewonlichem bruch hat, us richten und geben solle. (20.) Des glich, so landskrieg sich erhüebej nj und angienge,do gott vor syge, so sollend die gaistlicheu j güeter ain billicher (sie) schnitz auch ze geben schuldig sin nach erkant-nus gemainer dry Pündt. (21.) Item wenn aiuer in sinem gcricht für ain unredlichen totschleger verurtaitt underkennt, so sol der selbig in allen grichten in unser dryen Pündten > kain fryilng noch sichernuß haben, und soaiuer, der ain sölichen unredlichen todschlag begieng und sich in ain ander gericht flüchtig machte, und im demselbigen todtschleger die früntschaft des entliptm nach ylteut, so sol der selbig rich- j ter und gericht den selbigentödter rechtlich annemen und inhalt der urtail recht fertigen, und des kosten halb sol es by des gerichts erkantnusbliben. Ob aber ainer ain(eu) redlichen todschlag begieng, der selbig sol nach ains jetlichen j gerichts gewonhaitund bruch gehalten werden. (22.) Wir gedachten pundtsgno(sse)n habend ouch angesechen, daß je uff das zwelftjar ain jeder Pundt erweleu und dargeben solle zwen mann, die sich siegen und komm sollen von ainer ge- ^maiud in die ander in allen dryeu Pündten und also in jedem gericht die aid ernüwcren und innemen sollen.(23.) Item ob sich begibt, daß zwen ald mer under uns obgenauten pundtsgnossen gegen ein ander stichmessigwurdent, so solleut j die selbigen frid geben und nämen, so bald die erfordert wevdent, und alle die da bywerent und dar zuo kämmt, sind schuldig, von inen frid ze fordrm, ufzmämen und ze empfahm, by iren ge-schwornm aiden, und welicher da» j sölichs überseche, der soll nach jetlichs gerichts bruch gestraft werden. (24.) Esmlsoll sich ouch niemants partym oder partyesch machen, by den aiden, so dann jeder sinen Herrn und obrengeschworen hat; ob aber ainicher oder mer sölich(s) nit hieltmt, ^ der oder die selbigen sollend nach jedes gerichtsgewonhait, do sölich partym beschicht, mit recht gestraft werden, es were dann fach, daß einer sinen uechstenfründe, so dann ime zuo dm dritten und necher (verwandt war?), wund seche und durch den oder die j selbigenschad bescheche, so sol dan darin aber nach jedes gerichts bruch fürgmommen und gehandlet werden. (25.) Wirabgedachten puntsgnossen habent ouch in andren (dingeil?) amen jeklichm her(re)n, lmder, gericht, statt und dörfer,edel und j unedel, arm und rich, uiemaut us genommen, sin recht vorbehalten, also daß ein jeder by sinen altenHarkomen bliben sol und mag. (26.) Doch ist beredt, daß wir obgenauten pundtgnossen, so in disem Pundtgehärmt, diß vor beschribm ^ fachen, gedink und artikel mögen bessereu, erlüteren, mindren und merm, wie da»uns gmain dry Pündten gmainlich beduiik(t) notdürftig und besser gethau dan vermittm, one alle geferde, uiidsol das uns an unseren eren und j aiden kainen schaden noch abbruch bringen kainswegs. (27.) Wir obgenautenpundtsgnossen habent in diser unser pündtnuß gemainlich vorbehalten ain jeder Pundt sin alten Hern und pundt,ouch alle besondere pündtnuß vor disem > pundt bescheche». (28.) Und aber hie mit so sollen sunst alle verpflichten,pündtnus oder verschrybungm, so wir gemain dry Pündt gemainlich oder ain Pundt wider den andren vor datumdiß briefs besiglet und gelegt habent, gar und j gmzlich entkreftiget, tod und ab, ouch niemants nutz noch schadsin kainswegs, jedoch denen articklm, (so) nüwlich gegen den gaistlichm lind andren gemacht und verbrieft, derdatum wyst Mentag nechst nach dem Sontag Quasinio(do) j geniti w. dises jars, onvergriffen, sollend all wegenin iren kreften ston und beliben. (29.) Und daß diser pundt mit allen vorgenantm stricken und articklm vonuns den dry Pündten, allen unseren nachkomendm setz und j hienach zuo ewigen zytm war, vest und stet belibenund gehalten werden, so haben wir all und jeklicher besunder geschworen gelert aide zuo gott und dm heiligen,diss alles zuo halten, uszerichtm und zuo volfieren in wysc, form lind j gestalt, als vor geschriben ist. Unddes zuo vestm urkund und stäter sicherhait, so habeilt wir obgenauten her(re)n und pundtsgiiossen, nämlich wir