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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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Partien vormals ingangen und beschlossen, ivöllent onchvon sölichem nit wichen, sunders den bestäten und ^

(be)krefftigen. Und der vor bemelten dingen aller undjeder zuo glonben und zügknis habend wir gedachtenbed Partien geheißen, disen gegenwürtigen brief mitunser» insiglen bewarcir Geben zno Luzern durch unsvor bcrüerten Herren die Eidgnossen uff dem sibendcntag des monats Meyens, und durch uns (den) allercristenlichosten s küng . . uff den (c, 2t>.) tag desmonats (Julii), gezalt von Cristus gepurt tilsend fünf-hundert zweinzig und ein jar, und unsers cristenlichostenküngkrichs im sibenden.

Pergament-Urkunde mit dem Majestätssiegel des Königs und den Siegeln der (18) genannten Stände. Für Zürich ist in der Reihe eine Lücke gelassen.Eine Abschrift des lateinischen Originals konnte leider nicht herbeigeschafft werden, indem die französische Archivdirection einfach aus Dumont verwies, dessenText aber mancherlei Verbesserungen erheischte. Zu bemerken ist noch, daß der Text in unserer Urkunde keine Absähe, wohl aber häufige Naumlücken hat, welchedie Uebersicht erleichtern sollen. Die Reihenfolge der Artikel stimmt nicht ganz mit derjenigen der Entwürfe überein. Deßhalb ist auch die hier aufgestellte Numerirungselbständig.

Abdrücke des deutschen Textes (doch nicht genau) geben dieSammlung der vornehmsten Bündnnssen^ (mit Frankreich), Bern 1732, p. 154172,nach ihr Zellwege^, Urk. III. 1, 139148, Bluntschli n. A.

s.

Beitritt des Gotteshausbundes uud der X Gerichte zu dem Bündnis; zwischen König Franz I.von Frankreich und den zwölf Orten der Eidgenossenschaft.

Chnr. I5TS, 5. Februar.

Kantonöarchiv Grattbünden. >i

Frauciscus von gottes gnaden künig zuo Frankrych, Herzog zuo Mailand und Herr zuo Zenow ?c>, anainem, und -wir burgermaister, vögt, amman, richter, rät, geschwornen und all gemainden, j edel und unedel,arm und rych, aller und jetlicher stellen, ländern, dörfern und geeichten in berg und tal der zwayen grawenPündten, nämlich vom Gotzhus zno Chur und den zechen Gerichten j am andern tail, bekennend uns offenlichund thuond kund allermeuklichem hie mit disem brief: (l,) Demnach wir obgenanter küuig vergangner jarcn mitunfern fürgeliebten fründen, ! den zwölf Orten der Aidgnoschaft des großen alten pundts ober tütsch(er) landen,sampt dem ainen grawen Pundt und etlichen andern iren ewigen pundtsgnossen, ain wari fründtschaft, aini-gung, j Verpflichtung und verstäntnus unser leben lang und drn jar die nechst künftigen darnach angenomen,gemacht und beschlossen nach uswysung und inhalt der briefen darüber begriffen, s in welichen die dry Püudtbenempt sind, alda aber noch bißhar nun der ain Pundt bewilliget gehept, nach lut ains gegenbriefs, so wir darumbgegeben habend;^') Daß wir uns hieruf j durch mittel und zuothuon der obgemelten Herren der Aidgnossen, alsdie uns baiden tailen zno eren, nutz und guotem in ainigkait und guot fründtschaft ze helfen beging gewesen sind,mit den obge- j titelten zwayen Pündten und sy mit uns durch unser vollmächtig potten zesamen verfliegt und

Zu etwelchcr Erläuterung dieses Moments verweisen wir auf Absch. 2b, a.

nc>8 amllas partes, antea inito et eeneluso, neeall eociem cliseeciere, iinn ipsum ooullrmars et vor-rollorare. In guorum omnium singulorumgue tiäsmet tsstimcmium praemissorum uns memoratae am-dae partes das praesentes litteras si^iliis uostrismuniri jussimus. Datum per rms (ssontoocieratosDuoernae, ciie septima Mensis Naii, et per nc>sDllristianissimum iiegem . . (sie (o. xx.) Mensis(llulii) ^rnno Domim millssimo guingoutesimo vioe-simo primo, et Degni nostri IkeMs ellristianissimisoptimo.

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