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November 1528.
sy (so. min Herren) die fach erknnden (sie, statt: sie wollen sich genan erkundigen?), und sunst sürhalten, wassy verschuldt, und das burgrecht Harns (fordern), wann man mit den(en) von Underwalden grech" (worden).— Beisatz des Stadtschreibers Cyro: „Ist rnch mit inen gercdt zum Löuwcn, irw ^oa8izntv.^
I». 1. Die Boten von Zürich geben zu erkennen, wie die Eidgenossen (die V Orte) die von Mellingenund Bremgarten aufgefordert haben, den Paß zu sperren, damit die Zürcher nicht durchkommen könnten, unddafür 280 Mann als Besatzung anerbotm, die aüch schon auf der Straße gewesen seien, und ferner, wie dieV Orte denen von Mellingen zu bedenken gegeben, sie müßten der Mehrheit gehorchen. Die Boten begehren nun,daß man sich über diese Sachen gemeinsam berathe. 2. (Vorläufig) wird ihnen für das treue Aufsehen, die Hülfeund Warnung gedankt und redliche Vergeltung zugesagt. «. Das Burgrecht mit St. Gallen wird beschworenund bestätigt. «I. 1. Die Wallis er werden ersucht, deu Span um die Fischcnzen einstweilen ruhen zu lassen.2. „Des Bischofs halb, sye er nit uf der disputatz erschinen; doch (wellen wir) ouch mittler zit . . darüberantwurten."
v. Verhandlung zwischen Zürich und Bern:
I. 1. Da die beiden Städte des Glaubens halb gleich gesinnt, und deßwegen etliche Orte gegen sie unwilliggeworden sind, so haben sie für gut erachtet, sich zu einer christlichen Verwandtschaft zu verbinden, wogegen danndie acht, jetzt (aber) nur sieben, Orte sich auch besonders verpflichtet haben, und da sich nun hieraus bekanntlicheine große Entzweiung erhoben, so wurde mit Bezug ans die gemeinen Herrschaften, als Thurgau, Baden zc.,wo etliche Kirchspiele Begierde zeigen, das göttliche Wort zu hören, von beiden Städten beschlossen, die biderbenLeute in den gemeinen Vogteien, die das Gotteswort mit der Mehrheit angenommen haben oder später annehmen,nicht bloß nicht zu strafen, sondern in dem Fall, daß Jemand sie davon drängen und deßhalb überziehen oderwider Recht nöthigen wollte, sie nicht zu verlassen, vielmehr mit der Hülfe Gottes dabei zu handhaben und zu.schirmen, weil dieselben erbötig sind, in Dingen, welche Leib und Gut berühren, ihrer Obrigkeit gehorsam undgewärtig zu sein nach altem Herkommen. Hinwider wollen die beiden Städte Niemanden zu oder von einemGlauben zwingen, wie ihnen fälschlich zugetraut wird. Auch wird jetzt räthlich befunden, aus Tage» gemeinsamzu erklären, daß sie mit andern Eidgenossen in weltlichen Dingen rathen und stimmen und dem Mehr nachkommenwollen (wie bisher), aber mit den sieben Orten in Sachen, die das Gotteswort berühren, gar nicht zu mehren,sondern dem Gotteswort seinen Gang zu lassen gedenken. 2. Sodann wird als nothwendig angesehen, den Verlauf(„ansang, mittel und end") des Jnterlakischen Krieges in kurzer Erzählung durch den Druck bekannt zu machen.Die Entwerfung einer solchen Schrift ist dem Venner Niklaus Manuel und dein Stadtschreiber aufgetragen.
(§ 1 wurde ani 17. November berathen, am 18. von dem Großen Rathe bestätigt).
II. Vom 18. November ist noch eine andere Uebereinkunft der beiden Städte datirt:
„Nachfolgender ratslag soll heimlich gehalten werden bis siner zyt, und ist noch nit von (den) Burgernvollzogen."
1. „Als die von Underwalden nächst verrückter tagen ane billich, redlich, rechtmäßig Ursachen, unangesagtskriegs, wider die geschworncn pünd gewaltiklich mit ir banner ufgcbrochen und über den Brünig gezogen, minerHerren von Bern land, lüt, stett, slösser, dörfer und flecken mit gewaffneter Hand und findlichen gemüeten inge-nommen, geplündert, verherget und verwüest haben, das alles zuo merklicher Verachtung und schinach, ouch großemkosten und schaden einer loblichen statt Bern gelanget hat, geschwigeu die schmach, so (si) miner Herren botten zuoUnderwalden bewisen; zuo dem daß etlich Ort init ir panner oder fänli ufgesin und inen zuozüchcn wellen, ouch etlichOrt in krieglicher rüstung gestanden, etlich gmein plätz, als Bremgarten und Mellingen, ze besetzen understanden,