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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1528.

5) 1528, 8. November, 4 U. Nachm. Basel an die Botschaften der V Orte, jetzt in Lucern. Antwort aufihre Zuschrift dd. Dienstag nach Allerheiligen, die man (erst) heute empfangen, und worin sie begehren, daß manauf den nächsten Tag in Einsiedeln sich erkläre, wessen sie sich zu versehen hätten, ?c. Man habe der Botschaft,die dahin kommen werde, die bezüglichen Befehle bereits gegeben, zc. K. A. Basel- Mtsswm e. 210.

6) 1528, 8. November (Sonntag vor Martini). LA. und Rath von Schwyz an die Flüchtigen von Hasle.Unser früntlich ?c. ?c. Jnsunders guoten fründ, lieben und getrüwen mitbrüeder, eins verderlichen schadens, soüch von üwern Herren zuogestanden und noch in besorgnus ligt, was nnstcr darus werde, welichcs zuo einem (vongott verhängten) unfal zuo rechnen, sind wir bericht, weliches uns in ganzen herzlichen trüwcn leid, und wo wirvor semlichem ufbruch und ufruor deß crsuocht, wellten wir darin und darzwüschen gehandelt haben mit hilf desAllmächtigen und anderer unserer lieben Eidgnossen, so vil und dermaßen daß ir anc ufruor by ruowen, ob gottwill, beliben; so es aber leider harzuo kommen und wir geschuldigt und anzogen, als ob wir villicht nach üwermufbruch mit der that harzuo gethan sollten haben, und (ir?) uns deshalb hocher dingen vermant, was üwern undunfern altvordern, so ouch um des criftengloubens willen viel liebs und leids erlitten, gan Nonr zogen, allda ge-stritten, unser löblichen zeichen sampt nnscrn fryheiten erlangt ?c., und wenn ir gewüßt, daß wir in sölicher gestaltmit unser panner in das feld gezogen, was ir darzno gethan wellt(cn) haben ?c.*) Früntlichen getrüwen liebenmitbrüeder, wir bekennen alle hievor vergangnen ding, so üwern und unfern frommen altvordern durch gottes genadbegegnet, und was sy dardurch um Cristus gloubens willen mit Höchen ceren erlangt, habend ouch semlichs inewig gedächtnns gebildet, also daß es, ob gott will, gegen üch und den üwern und dero nachkommen meinervergessen, sunder in brüederlicher trüw, lieb und fründschaft nllwcgen erkennt werden soll. Diewyl wir aber üwerswillens noch fürnemens in disem fall im grund nit bericht gewesen, wir ouch von üch noch nicman anders vonüwertwegen weder durch Kotten noch nun (nur) einiche geschrift um hilf noch umrat ersuocht, bis machdem und sichder Handel zuo der ufruor erhaben, das uns leid, dann wir in sölicher empörung kein guot cnd mögen erkiesenzuo finden sin; aber doch war unser will und gemüet guot gewesen und noch, üch zuo helfen mit lib und guot,dardurch ir bim rechten (und) bp dem alten waren glauben hellend mögen beliben, wo wir semlichs zuo thnonfuog gehebt, bcsorgnuß halber unser landen und lütcn, so wir am anstoß dero von Zürich habent, dcßhalb wirouch semlichs zuozugs von üwern Nachkuren, unser» lieben Eidgnossen von Undcrwalden, unersnocht beliben; aberdarzwüschen güetlich zuo handle», hatten wir unser botschaft verordnet mit andern Eidgnossen; was aber die habengeschafft, lit üch leider vor ougen ... . . (Recapitulation aller Motive). So es aber leider harzuo kommen, sowellend doch wir uns hiemit entschuldiget und daby angezeigt haben, daß ir nit mögen gedenken, (daß) wir üwervergessen und ir uns nit hoch angelegen; dann wir noch wie oben gemeldet, des willens, gnoten Herzens undgemüets, üch zuo helfen, zuo raten, mittel, steg und weg zuo snochen, ungespart unsers Vermögens, dorum wirabermalen unser botschaft usgesandt, werden ouch semlichs ane underlaß Leben, dardurch ir möcht(en) zuo fridcnund zuo ruowen kommen und daby beliben. Dis haben wir üch ... nit wellen verhalten, mit bitt, uns hierüberzuo berichten, in was form und gestalt ir vermeinten, üch allcrkommlichest und best wärzuo helfen, um daß wirdester bas wüßten den Handel anzuogryfcn und zuo Leben . . . Hiemit sind dem Allmächtigen befolhen, der üchmit frid und fröiden widerum ins vatterland verhelfen welle." St. A. Lu «rn- A. R-ligionshiwd-l (Original».

7) 1528, 9. November. Bern an Basel. Antwyrt: Das zu Unterseen gehaltene Lager sei gestern abgebrochenworden, und das Volk im Heimziehen; aber gegen diejenigen, die Eid und Ehre zuwider gehandelt, werde mannichts desto weniger mit Strafe vorgehen, w. St. A. Bern- Teutsch MUimn u. e. so

8) 1523, 10. November. Basel an Bern. Antwort ans dessen Schreiben vom 7. d. M. 1. Ucbcr die Rüstungder Kaiserlichen und Oesterreicher wisse man so viel, daß der Markgraf Ernst von Baden und Andere in ihrenLanden gerüstet zu sein befohlen haben, daß jedoch keine Mannschaften zusammengezogen seien; wider wen es gelte,wisse man nicht. 2. Von einer Botschaft gewisser Orte nach Ensisheim, um dort Hülfe zu verlangen, sei h>^'

*) Diese Stelle ist unklar, wie es die schwerfällige Schreibart Stapfer's mit sich brachte. Vielleicht enthalten diese Sät"einen gedrängten Auszug von einer Zuschrift der Hasler.