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4,1,a (1873) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1521 bis 1528
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November 1528.

usserthalb, sonder leider in nnser Eidgnoschaft vor ougen, ouch wie üwer und unser Eidgnosscn von Zürich undBern sich in die fachen schickend und understand (besonder die von Zürich), die im Thurgöw, Rintal und anderuf ir partig ze bewegen, uns unghorsam und widerwärtig ze machen, unangsehen daß sölichs in ircn und unfernpünden klärlich fürsehen und fürkomen, ouch wider das zuosagen, so sy zuo tagen gethan, und wider das ansehenund verabscheidcn, so sy nit minder dann anderer Orten Kotten zuo vergangnen tagleistungen zum dickermal in-gangcn und beschlossen; zuo dem wie es mit üwern und unfern Eidgnosscn von Glarus, ouch wie mit denen vonTogkcnburg, ouch wie zuo Jttiugen im Thurgöw und mit andern fachen und Händeln bishar ergangen, wie dannüch das alles nit minder dann uns wol zuo wissen ist, und wiewol menklich kan erkennen und wir selbs das mitschaden empfindent, daß sölich ir fürnemen und Händel uns zuo Verkleinerung, Nachteil, Verachtung, abbruch, schandund schaden dient, uütdcstminder so haben wir allwcg von friden und ruoweu wegen und zuo verhüeten ufruor,zwytracht, krieg und bluotvcrgießcn in einer Eidgnoschaft uns gelitten und vorgeben, wellten ouch das fürhin,wo das zuo guotem erschießen möcht, noch gern thuon; so aber unser langmüetigkeit und brüederlichs vorgebenund vertragen, als zuo besorgen, in üiverm und unfern Eidgnosscn von Zürich und Bern wenig frucht, ruownoch guots bringen, sonder sy vil mer zuo hochmuot und stärkung irs unlidenlichen fürnemens bewegen, darzuosich die widerwärtigen Händel allenthalben täglichs zuotrageud, daß gar übel ze fürchten und ze besorgen ist, woder allmächtig barmherzig Gott uns mit sincn gnaden nit bchüeten und fürsehcn, daß sölichs zuolcst nit erlittenmag werden, dann daß wir in der ganzen Eidgnoschaft zuo ufruor und tödtlichcm krieg und bluotvcrgießcn kommund zuo end nüt darus erfolgen wurd dann Zerrüttung und Zerstörung einer ganzen Eidgnoschaft, davor uns Gott(bitten wir von herzen) bchüeten und inen und uns frid und einigkeit vcrlihen welle, und so wir sehend undspürend, daß sy zuo irem fürnemen ruggcn und hilf by heimschen und frömbden suochcnd und allweg mit irendingen fürfarend, und was zuo tagen by gmeiner Eidgnosscn Kotten das mer wirt, daß es nit daby bliben mag,wer wollt uns dann für übel ufnemen, verwysen und darin reden, ob wir der glichen wie sy uns by heimschenund frömbden umb ruggcn, hilf und bystand bewurbind und versehend, damit wir by dem unser», by land(cnund) lüt(cn), so uns nit weniger dann inen zuogehörend, ouch by unserm alten Harkomen und by dem altenwaren christlichen glouben, wie der von unfern vorder» an uns komm, darinne ouch all unser pündt gemacht undufgricht sind, beliben und gehandhäbt werden möchten; dann unser Herren und ober», ouch wir, je des willenssind, uns davon nit triben noch drängen ze lassen, und wo unser vermögen nit gnuogsam, sunst in allweg siegund weg ze suochen, damit wir uns irs hochmuots und gwalts erweren und by allein dem bliben möchten, wasuns zuoghört und wie wir von alter har kamen sind. Und dwyl uns notdürftig ze wissen, wcß willens undgmüets ir und andre Ort mer in unser Eidgnoschaft sigcn, darumb getrüwcn lieben Eidgnosscn, so crmanendund ersuochcnd wir üch nach vermög üwer und unsers geschworucn pundts zum allerhöchsten, so wir thuon könndcnund mögen, ob es,zuo krieglicher ufruor in der Eidgnoschaft käme, und zwytracht und unfrid dermaß wie oban-gezogen entstüende (davor Gott sig), wcß unser Herren und obern und wir uns zuo üch getrösten und verschenmögen und sollen, daß ir uns das nit verhalten, und wiewol wir uns vorhar allweg und noch nüut anders dannaller eeren und guots zuo üch versehen und vertruwt Hand und üch noch vertrnwend, daß ir die pündt trülichgegen uns halten und alles das thuon werden, das frommen erlichen guoten Eidgnosscn zuoftat, als ouch nnscrHerren und obern, ouch wir gegen üch ze thuon und ze halten urbüttig und des geneigt und willig sind, uüntdestminder so bitten wir üch zum höchsten, daß ir uns uf diß unser notdürftig crsuochcn und schribcn unverzogcnlichein guot luter endlich antwurt geben und in geschrift zuoschicken wellen, als wir uns nünt änderst versehend, unddaß ir sölich unser schriben in keinem argen, sonder guoter Meinung von uns vermerken wellend, dann die selt-samen löuf, ouch ander und nit kleinfüeg Ursachen uns darzuo bewegt Hand. Hiemit so welle der allmächtig üchund uns und gmeiner Eidgnoschaft und der ganzen Cristenhcit ein gmeinen friden und sin gnad mitteilen undverlihen." Datum ?c. Nachschrift:Lieben Eidgnosscn, wir bitten üch, uns üwer antwurt uf nächstkünftigeu

tag gen Einsidlen ze schicken." K. A. Schafshaus-Ii! Correspondmzm.

Zu Es mögen hier noch einige Korrespondenzen Aufnahme finden:

1) 1S28, 4. November (Mittwoch nach Allerheiligen). Bürgermeister, Rath und die Zweihundert von Zürichan Zug. Man habe glaubhaft vernommen, daß Zug in seinem ganzen Gebieteden Sturm gestellt" und daß