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October 1528.
ihnen sitze, und Steg und Weg zu bezeichnen, wie man zu ihnen gelangen könne; zum allerhöchsten ersuche mansie aber zuvor, sich weder Mühe noch Kosten reuen zu lassen, um die Sache freundlich auszutragen, da „sie", dieMitbürger von Bern, kein Ort angreifen, sondern die Ihrigen; zudem gehen allerlei Warnungen ein ...
St. A. Lucern: Missiven.
SST.
Wern. 1528, 31. October.
Staatsarchiv Bern: Nathsbuch Nr. 219, p. 144—146.
I. Die Boten von Freiburg und Solothurn entschuldigen sich (vor dem kleinen Rath) gegen dieReden deren von Jnterlaken und begehren dringend, daß man die Urheber derselben nenne, da sie den Unter-waldnern nichts zugesagt haben. Sodann bitten sie nochmals, sie Mitteln zu lassen oder ein gezieniendes Rechtanzunehmen. II. (Vor Rathen und Burgern). Es wird ihnen weitläufig geantwortet und erzählt, wie dieUnterwaldner Städte und Schlösser eingenommen, und gefordert, daß die Boten sich einmal erklären, ob ihreHerren das Burgrecht halten und Bern in den frühern Besitz wieder herstellen wollen. III. Nach gehabterBedenkzeit mahnen sie abermals, daß man sich mit dem Rechten begnüge, da sie auch von Andern gemahnt seien,und vermeinen genug zu thun, wenn sie (Bern) zum Recht verhelfen. Ihre Mahnbriefe hat man aber- nicht verlesen.
1) Das Original hat nur eine flüchtige Skizze der Verhandlung; bessern Bericht gibt die Missive au dieHauptleute im Feld. — Schon am 30. erschien die freiburgische Botschaft vor dem Rath.
Wir tragen aus dem Berner Rathsbuch einige andere Aufzeichnungen nach:
2) 1528, 27. October („Zinstag"), Bern. 1. Die Boten von Lausanne eröffnen, daß die fünfzig (ver-lan gten) Büchsenschützen auf dem Wege seien, bitten aber, in der Sache Mitteln zu lassen. 2. Die von Neuen-stadt haben auch ihre Botschaft geschickt und versprochen, dem Mahnbrief Folge zu leisten..
3) 1528, 28. October (Simonis und Judä). Denen von Lausanne sollen sechs Mann entgegengehen.
4) 1528, 29. October. 1. Die von Neuenburg entschuldigen sich (wegen ihrer Zögerung), sie können nichtwider ihre Herren die Eidgenossen ausziehen, ?c. Da man ihnen vorstellt, daß man nur gegen die eigenen Un-gehorsamen und nicht gegen andere Orte ziehe, so haben die Boten zugesagt, die geforderte Anzahl Leute zuschicken. 2. Der Botschaft von Basel, die sicherbietet, das Beste zu handeln, wird eine Abschrift der Instructiongegeben, die für Stadt und Land (verfaßt worden ist). 3. Nachricht, daß 800 Unterwaldner mit ihrem Pannernach Briens gekommen. 4. (Bei dem Auszug) soll Jedermann das Kreuz -s- führen. 5. „Aber ein brief vonManuel, wie die Underwaldner fürfaren." St.A. Vmn Rathsbuch Nr .sw.
SSZ.
Zürich. 1528, 2. bis 4. November.
Staatsarchiv Zürich: Acten Constanz. Staatsarchiv Bern: Attg. eidg. Abschiede ^.543. Stadtarchiv Constanz.
Gesandte: Zürich, (unbekannt). Bern. (Crispinus Fischer). Constanz. (Konrad Zwick; ThomasHüetli). St. Gallen. (Dr. Joachim von Watt; Konrad Mayer; Ulrich Appenzeller; Christoph Krcnk).Mühlhausen. (unbekannt).