October 1528.
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9) 1528, 19. October. Bern an den Herzog von Savoyem Mit seiner letzten Zuschrift betreffend die Ge-stattung von Zufuhr nach Genf sei man wohl zufrieden gewesen; die Genfer klagen aber, daß sie noch keineLebensmittel erhalten, was man sehr bedaure. Deßhalb ersuche man ihn dringend, mit Rücksicht auf die alteFreundschaft die häufig an ihn gerichteten Begehren und die gegenwärtigen Umstände, die Genfer gut zu behandeln,ihnen Lebensmittel, Kanfmannswaaren und andere Güter aus seinen Landen zukommen zu lassen und ihnen Sicher-heit auch für ihre Personen zu geben, zc. St. A. Bern: W-ych Misswen x. iwa.
10) 1528, 19. October. Bern an Genf. Antwort auf dessen Zuschrift, enthaltend 1. eine Entschuldigungdes Aufbruchs von Leuten aus Saauen, 2. ein Gesuch um thätlichen Beistand. „Laolis? gus xour lo prossut(oslu) ne norm est possibls; cur norm (somwos) obnrgss <to si grvmls ollluves gut norm toucbcnt plus pro»guo los vostrss, guo nz' pouvous lurro untre (olroso) sinon vous trosuoortos priuns äs vonloir oonsiäoror lotonrps prosont st von« onclnror tunt gno vous pvurrox. Hon» uvons rosorrpt u rllnstrissirno soiAnour, mon-ssignsur äs Luvo^o on sspoir gno prolrtoru on guolguo sorts et gus los olrosos sor rsmottront. I'our untuntvourlloe: soukkrir onooro un pou äo tsmps, pour ovrtor plus grunä äosoräro ot osounälo gui pourroiontonsurvro. Our äo vous sooourir on vsstu^ tomps si änngorvux no nous sorvit possibls »uns grosso rurno äsnostro ostut ot uutorito, oonrmo vous mosnros pouvo-i suvoir"... u>. w. rw b.
11) 1528, 20. October, Frciburg. Der Herr von St. Martin, Antonie Motzy (?), der alte Spitalmcistcrvon R. (?) zeigen im Namen der ganzen Waat an, daß ihnen gegen den Genfern „nichts verboten" sei, undbitten Freiburg, das Beste zu thun und keinen Krieg anzufangen; dafür wollen sie sich bei dem Herzog verwenden,daß er sich gegen die Genfer gebührlich halte. «. A. Freiburg: R-uhsbuch Nr.««.
12) 1528, 21. October, Bern, vor Räthen und Sechszigen. Es „habend die Kotten uß der Vauld miucnHerren zuo erkennen geben, wie sy dann bericht, wie sich die von Jens mcrmals erklagt habint, (daß sy) inenfeilen zimlichen kons abgeschlagen, das aber nit sye, sonders inen noch allwegcn das best mit spys und allendingen than und noch thuon wellen, und min Herren gebetten, allwegen das besser (ze) glauben und nit (etwas)gwaltigs an(ze)fachen, dann es inen und minen Herren nachteilig (sin wnrd), sonders bcgercnd sy fründlichen undnachbürlichen mit minen Herren und denen von Jens ze leben und alles das ze thuon, so inen lieb und dienst
sye, zc." St. A. Bern: Rathsbuch Rr. 210.
S8S.
THnrgtM. 1528, 24. bis 26. October.
Staatsarchiv Zürich: Acten I. Cappelertrieg.
». Instruction der Rathsbotcn von Z ü r i ch (S. Note). ?». AnNvort von Schultheiß, Rath und Gemeindezu Frauenfeld: 1. Sie erstatten zuvor ihren unterthänigen Dank für das freundliche Erbieten der Gesandten undfür alles Gute, was Zürich seit dein Schwabenkriege der Stadt erwiesen, und erklären sich willig, das init Leibund Gut in treuem Gehorsam zu vergelten; sie äußern auch ihr herzliches Bedauern über den Span, der zivischeuden Eidgenossen walte, uud bitten Gott, daß derselbe zum besten geschlichtet und guter Friede und Einigkeit wiederhergestellt werde, zumal die Uuterthaneu, die sich uud ihre Kinder mit harter saurer Arbeit ernähren müssen, ineinem Krieg unter den Eidgenossen großen Schaden leiden würden; darum bezeugen sie nochmals ihren gutenWillen, einem Beschluß der VII Orte oder des Mehrtheils derselben sich gehorsam zu fügen; sie hoffen übrigens,Zürich werde sich mit den sechs Orten so freundlich vertragen können, daß es niemals zu Krieg und Aufruhrkomme; sollte dieses dennoch geschehen, so würde es dem ganzen Thurgau zum Verderben gereichen. 2. Ucberdas Mandat, daß Niemand einem allfälligen Sturme nachlaufen sollte, verantworten sie sich folgendermaßen:
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